Süsses Leben

In der Königsklasse betragen die Personalkosten für einen Botschafter 360 000 Franken.

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Kommentare

Daniel Thoma

24.04.2016|20:26 Uhr

@Dancer: Ohne Frage braucht es autorisiertes Personal, welches die Interessen der Schweiz im allenfalls geneigten Ausland bei Bedarf vertritt. Dazu braucht es keine dauerhafte Präsenz. Administratives kann bzw. könnte heute ohne Botschaft/Konsulat erledigt werden. Es wäre interessant von Ihnen zu erfahren, inwiefern dieser teuere Zirkus berechtigt sein sollte.

Marc Dancer

24.04.2016|14:44 Uhr

Nein, nein, Botschaften und Konsulate haben schon ihre Berechtigung. Allerdings sollte eben das Selbstverständnis des Personals und der Bostschafter selber ändern! Auch sie sind nur Diener am Bürger! So sollte es eigentlich sein. Nur IST ES NICHT! Diese Leute suhlen sich zu oft in Selbstgefälligkeit und im allgem. geheimnisumwitterten Mythos der Geheimdiplomatie. Kleine Könige, aber nicht alle halten was wie versprechen. Das Hauptproblem generell in Politik und Verwaltung!

Felix Lambrigger

22.04.2016|08:41 Uhr

Das ganze System mit Botschaften und Konsulaten stammt noch aus dem neunzehnten Jahrhundert. Braucht es in dieser Form gar nicht mehr. Max. 20 Botschaften in den wichtigsten Ländern, plus 1 oder 2 "fliegende" Botschafter für Spezialfälle würden heute bei weitem genügen. Dito Konsulate. Abermillionen sinn- und nutzlos verschwendet.

René G. Sauvain

21.04.2016|19:13 Uhr

Habe, es sind zwar schon einige Jahre her, im Kongo, Thailand und Mexiko gearbeitet und bei Anlässennie einen Botschafter ohne Glas in der Hand gesehen, immer top gestylt, nur Havanna Zigarrenrauchend, grosszügig mit Geschenken an die Gäste und Freunde etc. etc. Glaube nicht,dass dieseAuslagen vom eigenen Gehalt bezahlt wurden. Wieso können Gehälter mit Allem drum und dran bei diesenprivilegierten "Ausnahmekönner" nicht offen gelegt werden. Wer zahlt z.B. bei Erkrankung die Reiseins Heimatland. Wir mussten uns vor Ort pflegen lassen und leben heute noch und erhielten damalsLeistungslohn!

Armin Hug

21.04.2016|16:51 Uhr

Fehlerhafte und einseitige Darstellung! Die Auslandgehälter unterliegen einem Kaufkraftausgleich und der Vergleich zum BR-Gehalt lässt sich entsprechend nicht aufrechterhalten. Es ist auch schlicht falsch, dass unsere Diplomaten im Ausland keine Steuern bezahlen. Sie bezahlen einerseits die dBSt und für die nicht geschuldeten Gemeinde-/Kantonssteuern wird ein Abzug vom Gehalt geltend gemacht. Weiter stimmt es nicht, dass die Krankenkosten vom AG bezahlt werden und bei den Schulkosten ist es nur normal, dass diese bezahlt werden, wenn Kinder in gewissen Ländern nicht in öffentliche Schulen geschickt werden können oder wenn sie gar getrennt von Eltern in Internaten zur Schule gehen müssen.

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