Intern

Sie sei steif und sterbenslangweilig, lästern Kleingeister. Wir widersprechen vehement. Königin Elizabeth II. verkörpert Klasse, Stil und stoische Gelassenheit in höchster Voll­endung. Zum 90. Geburtstag der ältesten ­Monarchin entrollen wir über acht Seiten den roten Teppich und weihen Sie ein in das ­Mysterium der monumentalen Regentin. «Elizabeth II. hat eine Position erreicht, in der sie über allen modischen und politischen ­Strömungen steht», schreibt Andrew Gimson, profunder Kenner und Biograf sämtlicher ­gekrönten Häupter Englands. Ausserdem durchforsten wir den königlichen Stammbaum, der mitunter seltsame Früchte trug, und analysieren die Kunst von Elizabeths ­subtiler Machtführung. Das letzte Wort ­haben die intimsten Kenner der Queen, die Corgis ­respektive der Psychiater der königlichen Hunde, der stets zu Hilfe eilt, wenn das Rudel den Palast an den Rand des Nervenzusammenbruchs treibt. God save the Queen! Seite 18–25


Jährlich bleiben Zehntausende Menschen, die als Asylbewerber ankommen, dauerhaft in der Schweiz. Weil viele von ihnen grosse Integrationsschwierigkeiten haben und den Sprung in die Arbeitswelt nie schaffen werden, kommen in den nächsten Jahren hohe Inte­grations- und Sozialkosten auf Bund, Kan­tone und Gemeinden zu. Fundierte Hochrechnungen dazu, welche finanziellen Folgen die heutige Asylpolitik haben wird, ­existieren aber bis heute nicht. Fragt man nach einer ­Gesamtschau der Kosten, sind ­Ämter überfragt, Politiker ratlos. Angeblich sollen die Finanz­ströme im Flüchtlings­wesen so komplex sein, dass man sie mit ­vernünftigem ­Aufwand nicht erfassen kann. Weltwoche-Redaktor und Mathematiker Alex Reichmuth macht in dieser Ausgabe eine Hochrechnung. Seite 34


Für Journalisten sind in Syrien nicht die verfeindeten Bürgerkriegstruppen oder russische Luftangriffe die grösste Gefahr. Wer zu den Anti-Assad-Rebellen reisen will, muss sich vor allem vor kriminellen Netzwerken in Acht nehmen, die Jagd auf Geiseln machen. Diese werden an Terrorgruppen wie den ­Islamischen Staat (IS) oder al-Qaida verkauft. In deren Händen ist ein westlicher Journalist mindestens fünf Millionen Franken wert. Ausgenommen sind Briten und Amerikaner – London und Washington zahlen, anders als die kontinentaleuropäischen Regierungen, keine Lösegelder. Auch auf Kurt Pelda hatten es Geiselnehmer abgesehen, und zwar unter Anwendung eines unerwarteten Tricks. Nur dank grossem Glück kam unser Reporter davon. Seite 54


Gemäss der jüngsten Studie der Wemf AG für Medienforschung hat die Weltwoche Leser ­gewonnen. Neu sind es 245 000. Gegenüber der letzten Erhebung entspricht dies einem Plus von 5,6 Prozent. Wir danken Ihnen sehr herzlich für das Vertrauen!

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Kommentare

Albert Zimmermann

20.04.2016|09:40 Uhr

Antwort-Versuch II:sehen Sie Herr Baiker, als Unternehmer in Seldwyla, muss man mit all den Sozn-Apparatschiks-Anfällen der Staatsfilz-Knechte und Mitschleimer leben...aber man kriecht nicht vor diesem Gesox!Wenn einem dann aber beim Tatsachen nennen, weder Rassismusdoktörli noch die Freislerjustiz oder gar Saufkneipen-Staatsanwältchen andreckeln können, dann aber sogenannte "unabhängige" Redaktörli, Meinungen wie einst im grossarischen Reich selektionieren und liquidieren, ja dann sollen die sich Regime-Vorgabe-getreu gutmenschlich sonnen, bis für sie auch Unia-Schergen um Arbeit betteln!

Hans Baiker

16.04.2016|20:41 Uhr

Zimmermann: Bedauerlich, dass gerade Sie das Abo kündigen.Die WW veröffentlicht auch von mir nícht alles. Sage mir,wenn es ihnen wohler ist dabei, sollen sie doch.Die WW ist die einzige Publikation, die sich, dazu nochin komprimierter Form, vom linken Mainstream unterscheidet.Sogar die "Schweizer Familie" betreibt seit neuem subtilelinke Umerziehung. Wer nicht sensibilisiert ist, nimmt siegar nicht wahr.

Albert Zimmermann

14.04.2016|08:15 Uhr

O.k. muss man akzeptieren.Da scheint es sich, wie für alle Lügenpresse-Kriecher, welche Zensur nach Genossen-Regime-Vorgabe umsetzen, dann doch noch auszuzahlen!Ich jedenfalls verzichte nach Ablauf meines langjährigen Abos definitiv auf eine Erneuerung, da mir Redaktörli wie ihre Einheitsbrei-Lügenpresse-Genossen-Kumpel vorschreiben, was man schreiben darf und was nicht.Seldwyla und ihre Medien-Nutten!Hatte das Abo eigentlich per sofort gekündigt, dann gutmenschelte es bereits, die Rest-Kohle wollten die in meinem Namen irgendwohin spenden?!?!?...dämlicher geht's kaum!

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