Die Untoten von Marignano

Zuerst wollte nicht einmal der Bundesrat der Schlacht von Marignano gedenken, und die meisten Historiker stellten sich taub. Doch der Stoff war stärker, seine Bedeutung grösser: Die Schweizer Geschichte siegte. Rückblick auf ein schwieriges Jubiläum.

"Abonnieren Sie die Weltwoche und bilden Sie sich weiter"

Alex Baur, Redaktor

Lesen Sie auch

Champions League der Übertreibung

Universitäten und Professoren legen sich für «Horizon 2020» ins Zeug. U...

Von Florian Schwab
Jetzt anmelden & lesen

Kosmisches Frühlingserwachen

Schokohasen, bunte Eier, Stau am Gotthard: Kaum ein Feiertag ist so banalis...

Von Wolfgang Koydl
Jetzt anmelden & lesen

Kommentare

George Lips

30.03.2016|01:53 Uhr

Ich empfehle Herrn Somm und der Weltwoche die Burgunderschlachten zu thematisieren. Da wurde die Schweiz vom franz. König und den Habsburgern raffiniert für ihre Machtziele missbraucht - und hat dennoch vier Schlachten gewonnen. Allerdings unter unmenschlichen Opfern. Da kann kein linker Historiker daher kommen und die Leistung der Eidgenossen schmälern. Was man kann, ist die Dummheit unserer Regierung, damals wie heute, vorzüglich demonstrieren. Schweizer haben es mehrfach verpasst, ihr Territorium um 50% zu vergrössern. Mehrfach. Auch 1815 in Wien ging zuviel an den Verlierer Frankreich...

Brigitte Miller

29.03.2016|13:43 Uhr

Ich bedanke mich , Herr Somm, für Ihr kenntnisreiches "gegen den Strom" schwimmen, das auch dem historischen Laien Fenster zur Vergangeheit unseres Landes öffnet, aber auch zur psychologischen Tatsache, dass wir Mythen brauchen.

Kerim Inci

25.03.2016|12:06 Uhr

Lächerlich wird es, wenn man die jungen Menschen auf der Strasse fragt, was sie von der Schweizer Geschichte wissen. Viele kennen die deutsche oder französische besser. Sollte uns zu denken geben.

Sergio Frei

24.03.2016|08:13 Uhr

unsere "intellekttuelen" sind allesamt staatsangestellte. ob als lehrkraft, verwalter od. beamter , kurator . niemand wir die hand beissen welche ihn/sie füttert. und die EU ist zeitgemäss, man will möglichst farbig und (trotzdem) multikkulti bleiben. auch wenn dies nun hipp heisst, alle wollen doch überall dabei , lässige parties feiern und wichtige diskussionen führen. die bereits bestehende durchmischung garantiert das vergessen und verdrängt wer hier was geleistet hat. so pfeiffen linke weiterhin auf die schweiz und schwören auf die internationale (nie vergessen !!).

Die News des Tages aus anderer Sicht.

Montag bis Donnerstag ab 16 Uhr 30