Abgründe der Seele

Was ist das Böse? Der Prozess gegen Claude Dubois in Lausanneliefert eine Ahnung: Der Mörder der Serviceangestellten Marie ist untherapierbar. Findet das Gericht den Mut, den Psychopathen lebenslänglich zu verwahren?

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Kommentare

rolf kielholz

23.03.2016|17:55 Uhr

Es ist nicht der erste + wird wohl auch nicht der letzte Fall sein, bei dem es einem nur noch übel werden kann. Bei der Juristerei scheint beinahe systematisch jegliche Art gesunden Menschenverstandes bewusst ausgeschaltet zu werden: einfach unfassbar!Vor kurzem hat das CH-Volk unseren hochgelobten "Top"-Juristen/Richtern sehenden Auges einen weiteren Blankoscheck in Form der sogenannten Härtefallklausel, die bekanntlich nicht nur bei kriminellen Ausländern Anwendung findet, ausgestellt. Schutz der Allgemeinheit oder doch eher des Täters, das ist die Frage? Ist uns noch zu helfen?

Marc Dancer

21.03.2016|13:45 Uhr

Sie werden ihn wieder rauslassen und er wird wieder morden!

Baruch Birnboym

21.03.2016|12:55 Uhr

Psychiater- und Richterdenke immer noch von 68er-/Sozi-Bewegung oktroiert. Demgemäss sei das Gehirn anfänglich wie eine tabula rasa, welches man beliebig mit erwünschten gesellschaftlichem Verhalten füllen könne. Auch später voll resozialisierbar. Kriminelle biologisch fundierte Triebe und Differenzierungen gebe es auch nicht oder sie seien therapierbar. Auch von der 'Flüchtlings'-Front kommt eine ähnliche Gefahr. In Schweden und Wien amtl. Helferinnen ermordet durch 15-jährige Ost-A. und bei Luzern Unbeteiligte in den Rollstuhl geschlagen.

Nannos Fischer

21.03.2016|10:29 Uhr

Wenn Dubois nach Absitzen der Strafe nicht verwahrt wird, bedeutet das, dass man ihm auf die rein theoretische, von jeder praktischen Erfahrung widerlegte (und von keinem Psychiater auch nur annähernd zu garantierende) Möglichkeit hin, dass er nicht weitermordet, seine Handlungsfreiheit zurückgibt. Auf der einen Seite steht also eine Verbesserung der Lebensumstände, zum fast sicheren Preis der erneuten Auslöschung eines weiteren Menschenlebens. Güterabwägung: was soll geschützt werden – ein mit Sicherheit gefährdetes Leben, oder Dubois’ Komfort? Was wird hier gespielt? Russisches Roulette?

Yvonne Flückiger

16.03.2016|23:29 Uhr

Es ist m.E. kein Zufall, dass es soweit kommen konnte. Noch immer glauben Betreuer, Psychiater, Anwälte und Richter eher den Beteuerungen eines Mannes, als den Aussagen einer Frau. Sehr oft führt das dann zu der berüchtigten Opfer-/Täterumkehr. MANN glaubt den Frauen nicht wirklich, resp. dem Täter (da Mann) mehr. Deshalb werden solche Taten auch in Zukunft weiterhin vorkommen. Es hat noch kein Umdenken stattgefunden und es wird auch noch lange nicht stattfinden, denn "im Zweifel für den Angeklagten"! Voilà!

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