Letzte Worte

Von Ludwig van Beethoven bis Oscar Wilde

Ludwig van Beethoven (1770–1827) — «Schade! Schade! Zu spät . . .» (als er von seinem Verleger zwei Flaschen Rüdesheimer Wein bekam).
Elena Ceausescu (1919–1989) — «Meine Kinder, was wollt ihr tun?» (zu den Soldaten, die sie an die Wand stellten).
Albert Einstein (1879–1955) — «Ich habe meine Sache hier getan.»
Egon Friedell (Wiener Schriftsteller, 1878–1938) — «Vorsicht, bitte!» (zu den Gaffern, als er sich von seinem Balkon in den Tod stürzte, weil sich SS-Männer näherten).
Heinrich Heine (1797–1856) — «Gott wird mir verzeihen – das ist sein Metier.»
Henrik Ibsen (1828–1906) — «Im Gegenteil, ganz im Gegenteil» (als die Damen an seinem Bett flüsterten, es gehe ihm doch schon besser).
Gotthold Ephraim Lessing (1729–1781) — «Zweiundfünfzig» (in den Armen seines Lotterieagenten, ein letztes Mal sein Glück versuchend).
Otto Lilienthal (1848–1896) — «Kleine Opfer müssen gebracht werden» (nach seinem Genickbruch bei einem Flugzeugabsturz).
Maria Theresia (1717–1780) — «Ja, aber zum Sterben liege ich gut genug» (auf die Bemerkung ihres Sohnes: «Euer Majestät liegen schlecht»).
Jürgen Möllemann (1945–2003) — «Ich springe heut einen Einzelstern» (auf die Frage eines Fallschirmkameraden, ob er den «Sechserstern»-Formationsflug mitmache).
Anna Pawlowa (russische Balletttänzerin, 1881–1931) — «Legt mir mein Schwanenkostüm zurecht!» (darin wollte sie am Abend auftreten).
Maximilien de Robespierre (1758–1794) — «Merci, monsieur» (zu einem Gaffer, der ihm auf dem Weg zur Guillotine einen rutschenden Strumpf festband).
Oscar Wilde (1854–1900) — «Ich sterbe, wie ich gelebt habe – über meine Verhältnisse» (nach Champagner).


Quelle: Hans Halter: Ich habe meine Sache hier getan.
Bloomsbury Berlin. 264 S., Fr. 28.60

Zusammengestellt von Mathias Plüss

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