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Exklusiver Vorabdruck: Erfolgsautor Sarrazin.
Bild: Luiza Puiu (ASAblanca)

Intern

Dieser Mann ist Dynamit. Worüber immer Thilo Sarrazin schreibt, gibt es aufgeregte Debatten. Jedes seiner Bücher seit dem fulminanten gesellschaftspolitischen Debüt «Deutschland schafft sich ab» (2010) landete auf den ersten Rängen der Bestsellerlisten. In diesen Tagen erscheint das neue Buch des Weltwoche-Kolumnisten und ehemaligen SPD-Finanzsenators: «Feindliche Übernahme. Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht». Wir präsentieren einen exklusiven Vorabdruck. Im Kern steht die Frage, inwieweit der Islam und die Einwanderung von Muslimen nach Europa «eine Gefahr für die Zukunft der westlichen Gesellschaft und für unser Lebensmodell» darstelle. mehr

 

Am 14. Januar 1997 versetzte Christoph Meili die Schweiz in eine Art Ausnahmezustand: Der Wachmann will brisante Dokumente vor dem Aktenvernichter gerettet haben, die Hinweise auf Vermögen von Holocaust-Opfern bei der damaligen Bankgesellschaft (SBG) enthielten. Mehr als zwei Jahrzehnte später feiert ein auf SRF ausgestrahlter Dokumentarfilm den «Whistleblower» Meili und seine Gegenspieler. Doch die zentrale Frage wird im Film gar nicht gestellt: Welche Informationen enthielten die ominösen Dokumente überhaupt? Redaktor Alex Baur hat in alten Gerichtsakten recherchiert und Urteile gefunden, die belegen: Der vermeintliche Whistleblower und seine Helfer haben die ganze Welt genarrt. mehr

 

Er war der erste Mitarbeiter von Google in der Schweiz: Im Jahr 2001 begann Tom Hanan, Werbung für die neue Suchmaschine aus dem Silicon Valley zu verkaufen. Acht Jahre später gründete er Webrepublic, seine eigene Agentur für digitales Marketing. Innert zehn Jahren ist das Unternehmen auf 150 Mitarbeiter angewachsen und gewinnt auch international prestigeträchtige Aufträge. Im Gespräch verrät Hanan sein Erfolgsrezept: konservatives Schweizer KMU-Wirtschaften mit dem Revoluzzer-Gen der Hightech-Industrie. mehr

 

Es ist so etwas wie ein Bildungsroman einer ganzen Nation, den der Zeit-Herausgeber Josef Joffe im Interview mit Philipp Gut im Schnelldurchlauf entwickelt. Joffe schildert die erstaunliche Karriere, die Westdeutschland nach dem Krieg hinlegte: Es wurde vom Macht- zum Moralstaat. Indem es handfeste Realpolitik in moralische Kategorien kleidete, konnte es Respekt und Einfluss zurückgewinnen. Die idealtypische Verkörperung dieses «guten» Deutschlands sieht Joffe in Kanzlerin Angela Merkel. Allerdings stehe die Bundesrepublik vor einem möglicherweise epochalen Umbruch. mehr

 

Es ist ein Ereignis in der Schweizer Literaturszene: Nach zwölf Jahren hat Thomas Hürlimann ein neues Buch geschrieben. Der Autor rollt nach seiner Krebsdiagnose sein Leben auf. «Heimkehr» ist sowohl Autobiografie als auch eine messerscharfe Gesellschaftssatire: eine irrwitzige Geschichte über Leben, Tod und die Schweiz. Hürlimann ist nicht der einzige einheimische Autor, der mit einer Neuerscheinung überzeugt. Auch Milena Moser und Alex Capus legen herausragende Romane vor. Rico Bandle widmet sich im Literatur-Extra dem starken Schweizer Bücherherbst. mehr

 

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