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Scharfsinnig und scharfsichtig: Nonnenmacher.
Bild: Gerber Loesch

Intern

Er war über Jahre einer der scharfsinnigsten und scharfsichtigsten Beobachter der politischen Szene – zuerst in Bonn, dann in Berlin, und immer auch auf der ganzen Welt: Günther Nonnenmacher, bis 2014 einer der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Für die Weltwoche hat er den bitterbösen Streit zwischen CDU und CSU sowie das überraschende Ergebnis analysiert. Sein Fazit: Der Asylkompromiss ist eine Lachnummer. mehr

 

In der Finanzbranche verstärkt sich der Fachkräftemangel – dieser Eindruck ergibt sich aus dem jüngsten Beschäftigungsbarometer des Bundesamtes für Statistik. Kann das sein, dass die nun jahrelang geschrumpfte Bankenbranche derart Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Personal hat, wie dies offiziell ausgewiesen wird? Ungefähr zur gleichen Zeit erschien eine vielbeachtete internationale Rangliste der Finanzplätze, bei der Zürich aus der Gruppe der ersten zehn Ränge gefallen ist. Ein genauerer Blick auf den Finanzsektor zeigt, dass die Banken seit der Finanzkrise gut 25 000 Stellen abgebaut, beim Private Banking etwa die Hälfte der verwalteten Vermögen verloren haben und mit anhaltenden Margenreduktionen zurechtkommen müssen. Nun müssen sie mit Zinswende, Konjunkturwechsel und Strukturwandel rechnen, vielleicht brauchen sie dafür eine neue Art von Mitarbeitern. mehr

 

Präzise Anweisungen für den Mord an Grenzwächtern, krakeelender Pöbel vor Privathäusern, Restaurantverbote für Staatsbeamte: Die politische Auseinandersetzung in den USA hat den Bereich brachialer Rhetorik verlassen und wird zunehmend handgreiflich und gewalttätig. Unsere Kolumnistin Amy Holmes hat der Nation den Puls gefühlt und kommt zu einer erschreckenden Schlussfolgerung: Manche spüren eine Atmosphäre wie vor einem Bürgerkrieg. mehr

 

Sie ist, wie sie schreibt: Die Schwyzer Schriftstellerin Blanca Imboden gehört zu den Leuten, die an den Unbilden des Lebens wachsen. Liebeskummer, Existenzängste, Absturzgefahr? Ja klar gibt es das, aber so spielt halt das Leben – auch in ihrem neuen Roman «Arosa». Weltwoche-Autor Rolf Hürzeler hat sie bei der Buchvernissage im dortigen Hotel «Kulm» getroffen. Das Haus ist diesen Sommer für die Gäste zwar geschlossen, aber Blanca Imboden füllte es mit ihrem munteren Gelächter, als habe sie die Direktion eigens dafür engagiert. Ein Festival der leichten Unterhaltung. mehr

 

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