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Showdown: US-Aussenministerin Albright in Nordkorea, 2000.
Bild: David Guttenfelder (AP, Keystone)

Intern

Die aktuelle Bachelorette Adela Smajic begrüsste unsere Gesellschaftsredaktorin Claudia Schumacher zum Interview bei sich zu Hause in Basel mit den Worten: «Welcome to my crib!» Im direkten Kontakt ist Smajic sehr nett, vielleicht sympathischer als in der Sendung, und ihr operierter Körper wirkt natürlicher, wenn Brüste und Schlauchlippen nicht noch extra inszeniert und ausgeleuchtet werden. Schumacher hatte Verständnisprobleme: Smajic ist klug (Matura: 5,5), menschlich angenehm und hübsch – wieso gibt sich so eine Frau fürs Trash-TV her? Nach dem Gespräch hatten wir eine Idee, warum. mehr

 

Wie links sind die Schweizer Universitäten? Diese Frage stellt sich nicht erst, nachdem in Zürich ein Lehrgang in marxistischer Ökonomie eingeführt worden ist und in Basel ein erklärter Sozialist den Lehrstuhl für Soziologie übernommen hat. Unsere Autoren Christoph Mörgeli und Philipp Gut haben recherchiert und Belege für den Linksdrall an den Hochschulen bei Professoren und Studenten, aber auch bei der Vergabe von Ehrendoktoraten und nicht zuletzt bei den millionenschweren Forschungsprogrammen des Schweizerischen Nationalfonds gefunden. mehr

 

Ob ihn sein Chauffeur zum Bahnhof fahren solle, fragte Hermann Alexander Beyeler den Journalisten Rico Bandle nach einem gemeinsamen Essen im Fünfsternehotel «Schweizerhof» in Luzern. Bandle liess sich die Fahrt im schwarzen Mercedes-Maybach nicht entgehen, obschon der Fussmarsch über die Seebrücke zum Bahnhof keine fünf Minuten gedauert hätte. Dass Beyeler einem Gesprächspartner spontan seine Limousine anbietet, passt zum vielleicht schillerndsten Unternehmer der Schweiz. Der Littauer stammt aus einfachen Verhältnissen, war Autolackierer und IV-Bezüger, bevor er zu einer der reichsten Schweizer aufstieg. Seine Lebensgeschichte ist dermassen verrückt, dass sie jeder Filmproduzent als unglaubwürdig zurückweisen würde. mehr

 

Ein kompletter Flop? Oder Frieden für Korea? Wenn Trump nächsten Dienstag in Singapur tatsächlich auf Kim Jong Un trifft (bei Redaktionsschluss waren beide auf Gipfelkurs), wird der Ausgang völlig offen. Für die Weltwoche wirft eine Frau Licht ins Dunkel, die einschlägige Erfahrung hat mit Nordkoreas Diktatur. Madeleine Albright, Amerikas erste Aussenministerin, reiste im Oktober 2000 zum bis heute letzten USA-Korea-Showdown. «Es war komplett anders als jedes Treffen zuvor, das ich je hatte», sagt sie im Gespräch mit Urs Gehriger. Sie erzählt über Kleidertricks, Alkoholfallen und Gastgeschenke, die im Umgang mit dem Kim-Regime entscheidend sein können. Und sie warnt: «Selbst unter idealen Voraussetzungen kann jederzeit etwas Unerwartetes passieren.» mehr

 

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