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In Trumps Traumpalast: «Mar-a-Lago»-Gast Gehriger.
Bild: zVg

Intern

In Florida steht Donald Trumps legendäres Märchenschloss «Mar-a-Lago». «Näher ans ­Paradies komme ich im Leben nie», sagt der US-Präsident über sein Reich des Südens. Neulich war er mit Japans Premier Shinzo Abe dort und beriet sich mit ihm über Nordkorea. Während die Weltpresse seit Jahren versucht, aus der Ferne einen flüchtigen Blick auf das streng gesicherte Anwesen zu erhaschen, verbrachte Urs Gehriger zwei ­Tage im Traumpalast. Als geladener Gast eines Klubmitglieds. Er speiste am Tisch ­neben dem Präsidenten und spielte direkt hinter ihm Golf. Bei einem Palastrundgang machte er sich auf die Suche nach den Geheimnissen von «Mar-a-Lago». mehr

 

Als Bundesrat Schneider-Ammann letzte Woche seinen Rücktritt am Ende dieser Legislatur ankündigte, richteten sich alle Scheinwerfer auf die St. Galler Ständerätin Karin Keller-­Sutter. Die einflussreiche FDP-Ständeratspräsidentin gilt seit Jahren als mögliche Nach­folgerin des Berners. Und sie tut alles, damit das so bleibt. mehr

 

Lars Lunde gehörte an der Meisterfeier der Berner Young Boys zu den gefragtesten Gästen – weil er selber weiss, wie Meister-Champa­gner schmeckt. Vor 32 Jahren – beim Gewinn des letzten Titels – war der heute 54-jährige Däne Torschützenkönig und Publikumsliebling in Bern. Die Fussballwelt lag ihm zu Füssen. Doch das Schicksal sollte sein Leben auf den Kopf stellen. Bei einem schweren Auto­unfall zog er sich erhebliche Kopfverletzungen zu. Der einstige Star stand am Abgrund. Aber Lunde kämpfte sich zurück, Schritt für Schritt. Heute arbeitet er als Pfleger in der Berner Beau-Site-Klinik und bereitet Patienten auf ihre Operation vor. «Ich hatte viel Glück im Unglück – und bin zufrieden mit meinem neuen ­Leben», erzählte er unserem Reporter ­Thomas Renggli. mehr

 

Der Fall Erwin Sperisen nimmt auch nach sechs Jahren des Prozessierens kein Ende. Das Genfer Berufungsgericht hat letzte ­Woche ­eine neue Version zur undurchsichtigen Schiesserei im guatemaltekischen Gefängnis El Pavón entwickelt. Der ehemalige ­politische Chef der Policía Nacional Civil fungiert gemäss dieser nun dritten Variante nicht mehr als Akteur eines Mordkomplotts, vielmehr wird ihm vorgeworfen, seine Untergebenen nicht gebremst zu haben. Die Polittragödie, die der langjährige Gerichtsreporter und ­Lateinamerika-Kenner Alex Baur in einer ­Reihe von Weltwoche-­Artikeln aufgearbeitet hat, wird vollends zur Justizfarce. Sperisen bleibt allerdings vorderhand auf freiem Fuss, die Verantwortung liegt damit wieder beim Bundesgericht. Auch für den ehemaligen guatemaltekischen Präsidenten und langjährigen Bürgermeister Alvaro Arzú war das ­keine gute Nachricht. Zwei Stunden nachdem Erwin Sper­isen seinen politischen Ziehvater telefonisch über das Urteil ­informiert hatte, erlag der 72-Jährige einem Herzinfarkt. Nachruf und mehr

 

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