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«La vie, le vin et le vélo»: Andy Rihs.
Bild: Gian Marco Castelberg (13Photo)

Intern: Barbara Lüthi, Andy Rihs, Alice Schwarzer

Es gibt Leute, zu denen haben alle eine Meinung. Entweder findet man sie grossartig oder das Gegenteil – dazwischen gibt es nichts. Menschen, die solche Reaktionen hervorrufen, sind meistens die interessanten. Zu ihnen ­gehört SRF-Moderatorin Barbara Lüthi. Als Südostasien-Korrespondentin fiel sie bereits durch ihre markante Stimme und ihre etwas zappelige Art auf. Jetzt, als Moderatorin der Talksendung «Club», steht sie noch mehr im Rampenlicht. Was treibt diese stets perfekt vorbereitete Fernsehfrau an? Rico Bandle hat sie an ihrem Arbeitsort im Leutschenbach ­getroffen. mehr
 

 

Der vor gut einer Woche verstorbene Unternehmer und Sportfan Andy Rihs war ein ­Ausnahmekönner als Erfinder, Macher, Vermarkter, Investor, Sponsor, Velofahrer und ­Geniesser. Praktisch aus dem Nichts hat er mit seinem Kollegen Beda Diethelm den Hör­gerätehersteller Phonak aufgebaut, der heute als Sonova-Konzern an der Weltmarktspitze ist. Rihs hatte aber auch immer Zeit für andere Leidenschaften. Was ihm wichtig war, hat er vor rund drei Jahren im Interview mit der Weltwoche so umschrieben: «La vie, le vin et le vélo.» Unser Kollege Martin Born hat mit Rihs zahllose Kilometer auf dem Rennvelo zurückgelegt und schreibt hier aus seiner Sicht, wie Rihs war und was ihn bewegte. mehr

 

Die «Steuervorlage 17» ist eine leicht ab­ge­änderte Version der vormaligen Unter­nehmenssteuerreform III und hat schlechte Aussichten an der Urne, wenn es keine Korrekturen gibt. Der Finanzwissenschaftler Christoph Schaltegger von der Uni Luzern zeigt, dass bei den vorgesehenen Regeln viele Kantone Geld verlören, wenn sie die Steuersätze senken ­würden. Der Finanzausgleich frisst ihnen alle Vorteile weg. Der Einwand, das seien Ausführungen eines Theoretikers, verfängt nicht: Schaltegger hat früher in der Finanzver­waltung und bei Economiesuisse gearbeitet. ­Umso brisanter ist seine Warnung, dass die Steuervorlage die Kluft zwischen den fitten und den schwerfälligen Kantonen noch grös­ser machen würde. mehr

 

Als unsere Gesellschaftsredaktorin Claudia Schumacher die Feministin Alice Schwarzer an einem sonnigen Nachmittag in Zürich traf, nahm sich Schwarzer mehr Zeit als geplant und betonte, wie «spannend» die Fragen seien und wie «intensiv» das Gespräch. Die beiden waren sich nicht immer einig, hatten aber Spass, machten Selfies, und Schwarzer begegnete Schumacher mit grosser Herzlichkeit. Im Autorisierungsprozess kam es dann zu einer überraschenden Distanzierung Schwarzers, die das dem Band entnommene Gespräch plötzlich zurückziehen wollte. Nach intensiven Verhandlungen kam es doch noch zu einer gütlichen Einigung. Zur ­Freude der Leser, wie wir hoffen. mehr

 

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