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Überraschende Einsichten: Michel Comte.
Bild: Walter Bieri (Keystone)

Intern

Dass die Krankenkassenprämien ansteigen, ist ein jährlich wiederkehrendes Ärgernis. Politiker von links bis rechts versprechen, das Kostenwachstum im Gesundheitswesen endlich abzubremsen. Ohne Folgen. Umso mehr erstaunt dann, wenn man hört, dass im kürzlich eröffneten Luxus-Resort auf dem Bürgenstock neuerdings Patienten auf Kosten der Krankenkasse im Fünfsternehotel logieren können, ­auch Allgemeinversicherte. Rico Bandle hat ­eine Nacht in dem Hotel mit integrierter Klinik verbracht und sich von den Verantwortlichen erklären lassen, weshalb sie trotz Luxus den Vorwurf der Kostentreiberei von sich weisen. mehr
 

 

Dass Stephen K. Bannon nach seiner Goldman-Sachs-Karriere erfolgreich als Filmproduzent tätig war und beim Regiedebüt von Sean Penn Pate stand, ist bekannt. Am Rand seines Besuchs in Zürich offenbarte der ehemalige ­Sicherheitsberater von Donald Trump, dass er 2004 erstmals mit einem politischen Stoff in ­Erscheinung trat: als Filmemacher bei «­Reagan’s War in Word and Deed» (Reagans Krieg in Wort und Tat). Der Film entstand in Zusammenarbeit mit dem Reagan Ranch Center in Kalifor­nien. Für Variety war Bannons Film «die filmische Entsprechung davon, ­Ronald Reagans Gesicht in den Mount Rushmore zu brennen». Was die Kritik zu Steve ­Bannons Auftritt in ­Zürich sagt, lesen Sie im Pressespiegel auf mehr.

 

Am Tag, an dem wir Deutschlands erste Digitalministerin Dorothee Bär im Bundestag be­suchten, unterschrieb die grosse Koalition den ­neuen Vertrag – und Bär gab erstmals ihren ­Instagram-Account in die Hand einer Mitarbeiterin. Auf der Foto-Plattform zeigt sich die ­Poli­tikerin auch als Ehefrau und Mutter dreier ­Kinder. Ein Problem, dass sie Privates und ­Politisches vermischt inszeniert? «Es wird ­sicher verstärkt thematisiert werden», sagt sie. Mit ­ihren markigen Aussagen zu Flugtaxis, Breitbandausbau und den Twitter-«Psycho­pathen» polarisierte sie schon vor Amtsantritt. Was kann sie erreichen? mehr
 

 

Am liebsten verabredet sich Michel Comte in der Zürcher «Kronenhalle», so etwa auch mit unserem Mitarbeiter Mark van Huisseling. ­So weit, so wenig aussergewöhnlich. Mit Aus­nahme der Uhrzeit – Michel lädt auf 15 Uhr ein – und des Teilnehmerkreises – oft sind seine Frau Ayako und sein 91-jähriger Vater dabei. Das Gespräch wird mit ziemlicher Sicherheit in eine andere Richtung gehen als in die, in die man es steuern wollte. Macht nichts; wer Zeit mit dem 64-jährigen Fotografen und Künstler verbringt, erkennt, dass nicht Antworten ­dessen Ziel sind, sondern der Weg, also das ­Gespräch an sich. Das ist nicht die effizienteste Art des Austauschs, führt dafür möglicherweise zu überraschen­deren Einsichten. mehr
 

 

Mit dieser Ausgabe starten wir eine neue Serie: «Frauen, die die Welt bewegen». Die Berliner Autorin Dagmar Just stellt in den nächsten zwölf Wochen aufsehenerregende Frauen­figuren vor, die im Laufe der Geschichte mit ­Intelligenz, Scharfsinn, Schönheit oder allem zusammen Einfluss auf Millionen von Menschen hatten. Den Auftakt macht die sagenhafte ­Helena, die «schönste Frau der antiken Welt», die den Trojanischen Krieg und die anschlies­sende Gründung Roms auslöste. mehr
 

 

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