Politik, Sex und Troubadours

Der Zytglogge-Verlag war die Heimat von Künstlerlegenden wie Mani Matter oder Emil Steinberger und das wichtigste linksalternative Sprachrohr der Landes. 1999 löste er den grössten Polit-Sexskandal der Schweiz aus. Nach fünfzig Jahren gibt Gründer Hugo Ramseyer sein Lebenswerk ab.

Von Rico Bandle

«Wir mussten sie verstecken»: Verleger Ramseyer. Bild: Noë Flum

Es muss Anfang der fünfziger Jahre gewesen sein, als der Seminarist Hugo Ramseyer vor ­einer weitreichenden Entscheidung stand: Der Truppführer der Interlakner Pfadi-Ab­teilung Unspunne sollte für den bleichen, schüchternen Neuling Urs einen Pfadi-­Namen finden. Da Urs’ Eltern in Interlaken einen ­Kleiderladen führten, in dessen Schaufenster ge­rade neumodische Hemden aus­gestellt ­waren, nannte er ihn «Polo».

Dass er dem später bekanntesten Musiker der Schweiz, Polo Hofer, den Namen gegeben hat, passt zu Ramseyer, der sich mit dem Zyt­glogge-Verlag am liebsten una...

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