Der Schatten des Ostens

Die Gewaltexzesse mordender Muslime hätten nichts mit dem Koran zu tun. Die heilige Schrift sei friedlich und voller Güte. Das ist falsch. Der Koran ist ein einziger Aufruf zur Gewalt, eine Anleitung für Krieg und Unterdrückung. Als ich das Buch las, war ich schockiert. Eine Streitschrift von Andreas Thiel

Von Andreas Thiel

«Sprache Gottes»: «Mohammed bei der Kaaba» (türkische Buchmalerei aus dem 16. Jahrhundert). Bild: Wikimedia

Humorlosigkeit ist die Unfähigkeit, eine Welt zu akzeptieren, die anders ist, als man sie gerne hätte. Denn Humor ist die Fähigkeit, Dinge so zu nehmen, wie sie sind. Humor vereint Vernunft und Gelassenheit. Er zeugt von Erkenntnisvermögen, Einsicht und Verstand. Humor ist eine Frage des entwickelten Geistes, des Intellekts, und keine Frage der Intelligenz, welche ich als reine Rechenkapazität des Gehirns betrachte.

Das Böse wird dort mächtig, wo es auf Intelligenz trifft. Das Gute manifestiert sich nie über Intelligenz allein, sondern immer durch Weisheit, ­also durch Vernunft und Erkenntnis.

Humor ist eine Voraussetzung, um friedlich mit Andersdenkenden zusammenzu­leben. Die Humorlosigkeit dagegen sitzt im Vorzimmer der Gewalt. Sie ist die Schwester der Intoleranz und die Tante des Rassismus. Wenn man den Koran liest, schlägt einem vor allem ­eines entgegen: tödliche Humorlosigkeit.

Dies ist keine Kritik an Muslimen. Es geht auch nicht darum, religiöse Gefühle zu verletzen. Es ist eine Demaskierung Mohammeds.

Mohammed

Wenn jemand Sklaven hält, Mädchen vergewaltigt und seine Anhänger zu Massenmord und Krieg anstachelt, dann kann er sich noch so sehr Buddhist oder Christ oder sonst irgendetwas nennen, er bleibt ein Sklaventreiber, Kinderschänder und Massenmörder. Und Mohammed war genau das. Hier geht es aber nicht einmal um die kriegerischen Überfälle auf Oasen und Karawanen, die er befahl, und die späteren blutigen Angriffskriege, die er führte. Diese zu betrachten, überlasse ich den Historikern. Hier geht es nur um Mohammeds Verkündigung, um den Koran.

Der Koran

Ich habe den Koran in einer deutschen Übersetzung von Adel Theodor Khoury und Muhammad Salim Abdullah gelesen (Gütersloher Verlagshaus, 1987, 4. Auflage 2007), mit einem Geleitwort des Dr. Inamullah Khan, während über vierzig Jahren Generalsekretär des Islamischen Weltkongresses. In seinem Geleitwort schreibt Khan: «Unter allen offenbarten Büchern der Welt ist es der Koran, der ein vollständiges Modell des menschlichen Lebens enthält. [. . .] Der Heilige Koran ist zugleich ­eine Abhandlung über hohe Moral, ein Buch, das zu edlen Werten führt, und ein vollständiges System bzw. Modell des praktischen Gesetzes [Scharia]. [. . .] Der Heilige Koran enthält zugleich eine Auseinandersetzung mit Theorien über Raum, Zeit, Sinn der Wahrnehmung und anbrechende Evolution. Was die modernen Wissenschaftler stolz macht auf ihre empirische Haltung, ist schon längst erwähnt worden im Heiligen Koran, welcher eine Hauptquelle der Erkenntnis ist. [. . .]»

Wo man bei der Lektüre des Korans ein «vollständiges Modell des menschlichen ­Lebens» finden soll, bleibt so nebulös wie die Formulierung selbst. Denn in diesem Buch geht es nicht um Religion, sondern um Politik. Das Buch enthält keine göttlichen Offen­barungen, sondern ist getränkt von einem menschlichen Machtanspruch. Es sind die gesammelten Hasstiraden Mohammeds. Es ist eine Unverschämtheit, ­diese menschenverachtenden Phrasen als Weisheit oder gar als Wort Gottes zu verkaufen.

Wer dem Koran «Theorien über Raum, Zeit, Sinn der Wahrnehmung und anbrechende Evolution» andichtet und ihn als «Hauptquelle der Erkenntnis» bezeichnet, kann ihn nicht gelesen haben. Die hehren Geleitworte des Dr. Inamullah Khan stehen für die unter Muslimen gängige Auffassung vom Koran. Alle Muslime, die ich kenne, vereint die Vorstellung vom Koran als einer Quelle von Weisheit. Mir wurde berichtet, dass der Koran sowohl moderne Erkenntnisse über das Sonnensystem enthalte, wie auch die Relativitätstheorie vorwegnehme. Im Verlauf der Gespräche stellte sich dann jeweils heraus, dass keiner meiner muslimischen Freunde den ­Koran gelesen hatte.

Denn nach weitverbreitetem Glauben darf der Koran nur in Arabisch rezitiert werden, der «Sprache Gottes». Da die wenigsten Muslime Arabisch sprechen, ist davon auszugehen, dass die wenigsten den Koran gelesen haben. Ironischerweise ist das ein Segen, da der Koran keine erbauliche Lehre enthält.

Der Koran ist eine Sammlung von 114 Predigten (Suren), die Mohammed hielt und aufzeichnen liess. Fünfzehn Namen von Sekretären sind bekannt. Die Suren sind nicht chronologisch, sondern der Länge nach geordnet. Es handelt sich auch nicht um eine vollständige Sammlung, sondern um eine überlieferte Auswahl. Wann er welche Predigt hielt, ist bekannt und somit auch der jeweilige Zusammenhang. Typisch sind seine Aufrufe zum Kampf und Tiraden gegen Stämme, die sich ihm nicht unterwerfen wollten. So:

Die schlimmsten Tiere bei Gott sind die, die ungläubig sind und weiterhin nicht glauben. Sure 8, 55

Gemeint sind hier die Juden von Medina, die Mohammed die Gefolgschaft verwehrten.

Rückt aus, ob leicht oder schwer, und setzt euch mit eurem Vermögen und mit eurer eigenen Person auf dem Weg Gottes ein. Sure 9, 41

Dies ist einer von vielen Aufrufen zum Krieg, hier während des Raubzuges gegen byzantinische Provinzen im Norden, Ende des Sommers 630.

Nachdem er 622 die in Medina ansässigen kriegerischen jemenitischen Stämme zum Islam bekehrt hatte, zwang er die jüdische Be­völkerungsmehrheit erst einmal zu Zwangs­abgaben und gelobte dafür, sie und ihr Eigentum zu schützen. So verkündet er:

Diejenigen, die glauben, und diejenigen, die Juden sind, und die Sabäer und die Christen, all die, die an Gott und an den Jüngsten Tag glauben und Gutes tun, haben nichts zu befürchten, und sie werden nicht traurig sein. Sure 5, 69

Nachdem sich die Juden aber auch nach drei Jahren immer noch weigerten, ihn als Propheten anzuerkennen, änderte Mohammed seine Meinung (der Wortbruch ist ein Grundpfeiler seiner Herrschaft und spiegelt sich in unzähligen Koranversen wider). Die jüdischen Stämme Qainuqa und Nadir wurden enteignet und vertrieben. Ihr Reichtum wurde unter den Muslimen aufgeteilt. Dem dritten jüdischen Stamm Medinas, den Quraiza, erging es weniger gut. Frauen und Kinder wurden versklavt und die Männer auf dem Marktplatz enthauptet.

Über den aus Medina vertriebenen jüdischen Stamm Nadir wettert Mohammed:

Und hätte Gott ihnen nicht die Verbannung vorgeschrieben, Er hätte sie im Diesseits auf irgend eine andere Weise gepeinigt. Im Jenseits aber erhalten sie die Pein des Feuers. 4 Dies dafür, dass sie sich Gott und seinem Gesandten widersetzten. Und wenn ­jemand sich Gott widersetzt, so verhängt Gott eine harte Strafe. 5 Was ihr an Palmen umgehauen habt oder auf ihrem Stamm habt stehen lassen, es geschah mit der Erlaubnis Gottes, auch damit Er die Frevler zu Schanden mache. 6 Und für das, was Gott seinem Gesandten von ihnen als Beute zugeteilt hat, habt ihr weder Pferde noch Kamele anspornen müssen. Gott verleiht vielmehr seinen Gesandten Gewalt über wen Er will. Und Gott hat Macht zu allen ­Dingen. Sure 59, 3–6

In Mohammeds Buch wird Gott als willkürlicher Peiniger und Schänder verherrlicht. Er ist je nach Koranstelle Irreführender oder Ränkeschmied und scheint nur einen Daseinszweck zu haben: Mohammeds Macht zu mehren. Mohammeds Reden geben nicht zeitlose Weisheiten wieder, wie man es von einer ­Offenbarung erwarten sollte, sondern bloss militärische und zivile Weisungen und Erklärungen, die nur gerade im Kontext der Zeit opportun sind.

Dass in obiger Sure 59 Mohammeds Gefolgsleute weder Pferde noch Kamele anspornen mussten, liegt daran, dass sie in diesem Fall die eigene Oase überfielen, beziehungsweise die Häuser der Juden plünderten. Das Fällen von Palmen war nach alter Stammes­regel zwar ­tabu, aber Mohammed trieb seine Krieger wiederholt zum Gesetzesbruch an mit der Behauptung, Gott erteile die Erlaubnis dazu.

Der Mythos göttlicher Poesie

Im Duktus ist der Koran eine absurde Parodie religiöser Texte. Die Bibelzitate, die Mohammed, aus dem Zusammenhang gerissen, aufkocht, kommen weder als Erkenntnis noch als moralische Anleitung daher, noch dienen sie der Überlieferung relevanter Lehren. Sie dienen einzig dem Zweck, ihn, den «Gesandten», mit einer religiösen Aura zu umgeben, indem er sich den Mantel des Propheten umhängt. Er zitiert Bibelmotive ohne Sinn und Zusammenhang. Statt hoher Moral und edler Werte verkündet er in schier endlosen Sermonen, dass er der Gesandte Gottes sei, dass durch ihn Gottes Stimme spreche, dass deshalb das, was er sage, die höchste aller Weisheiten darstelle – ohne jedoch je darauf zu sprechen kommen, worin diese Weisheit bestehen soll –, und dass ihm deshalb bedingungsloser Gehorsam zu leisten sei.

Drei Hauptanliegen tauchen in seinen Reden immer wieder auf:
1 — die auffällig häufige Diffamierung Jesu;
2 — die selbstgefällige Betonung seiner eigenen Wichtigkeit;
3 — die wiederkehrende Aufforderung, alle, die ihm nicht Gefolgschaft leisten, zu töten.
Mit Religion hat das alles nichts zu tun.

Inhaltliche Abweichungen und Interpretationen

Diskussionsteilnehmer, welche den Koran nicht gelesen haben – und das sind leider die meisten –, neigen dazu, grundlegende Kritik abzuwinken mit dem Hinweis, es komme wohl auf die Auslegung oder die Übersetzung an. Bei permanenter Aufforderung zum Mord an Andersdenkenden und seitenlanger Herabsetzung der Frau frage ich mich allerdings, wo dieser Übersetzungsfehler oder ein Interpretationsspielraum zu suchen sein soll.

Dass fanatische Muslime unterschiedlicher Strömungen sich gegenseitig massenweise niedermetzeln, obwohl sie kaum wissen dürften, worin die Differenz ihrer unterschiedlichen Koranauslegung besteht, offenbart den Geist des Textes. Denn in der entscheidenden Botschaft Mohammeds sind sie sich offenbar einig: «Wer vom Glauben abweicht, muss getötet werden.» Aber wenn ein Massenmörder eine Religion gründet, was ist von dieser Religion anderes zu erwarten?

Ich möchte den Leser nicht mit einem Übermass an Koranstellen belasten. Aber um auf ­jene einzugehen, die gerne Statistiken zitieren und darauf aufmerksam machen, wie oft ­Wörter wie «Erbarmen», «Barmherzigkeit», «Freunde» oder «Liebe» im Koran vorkommen, sei hier eine Sure wiedergegeben, die beispielhaft veranschaulicht, wie solche Begriffe im Koran Verwendung finden:

Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht meine Feinde und eure Feinde zu Freunden, indem ihr ­ihnen Liebe entgegen bringt. Sure 60, 1

Der Koran als moralisches Standardwerk

Obwohl Mohammed die Floskel «Gott ist barmherzig» gerne verwendet, spricht er nie über religiöse Grundmotive wie Barmherzigkeit, Liebe oder Verzeihung. Aus Mohammed spricht der Hass. Dass islamistische Fanatiker zu Terroristen werden, ist kein Wunder. Denn Rache und Gewalt durchziehen die Lehre ­Mohammeds wie sonst nichts anderes:

Und tötet sie, wo immer ihr sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben. Denn Verführen ist schlimmer als Töten. Kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie gegen euch kämpfen, dann tötet sie. So ist die Vergeltung für die Ungläubigen. Sure 2, 191

Vorgeschrieben ist auch der Kampf, obwohl er euch zuwider ist. Sure 2, 216

So sollen diejenigen, die das diesseitige Leben gegen das jenseitige verkaufen, auf dem Wege Gottes kämpfen. Und wer auf dem Weg Gottes kämpft und daraufhin getötet wird oder siegt, dem werden Wir einen grossartigen Lohn zukommen lassen. Sure 4, 74

So kämpfe auf dem Weg Gottes. Du hast dich nur für dich selbst zu verantworten. Und sporne die Gläubigen an, vielleicht wird Gott die Schlagkraft derer, die ungläubig sind, zurückhalten. Und Gott besitzt eine noch stärkere Schlagkraft und verhängt eine noch abschreckendere Strafe. Sure 4, 84

Sie möchten gern, ihr würdet ungläubig, wie sie ungläubig sind, so dass ihr [ihnen] gleich würdet. So nehmt euch niemanden von ihnen zum Freund, bis sie auf dem Weg Gottes auswandern. Wenn sie sich abkehren, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet, und nehmt euch niemanden von ihnen zum Freund oder Helfer. Sure 4, 89

Und erlahmt nicht in der Verfolgung der Leute. Wenn ihr leidet, so leiden sie auch, wie ihr leidet; ihr aber hofft von Gott, was sie nicht erhoffen. Gott weiss Bescheid und ist weise. Sure 4, 104

Wer sich dem Gesandten [Mohammed] widersetzt, nachdem ihm die Rechtleitung deutlich geworden ist, und einem anderen Weg als dem der Gläubigen folgt, den lassen Wir verfolgen, was er verfolgt hat, und in der Hölle brennen – welch schlimmes Ende! 116 Gott vergibt nicht. Sure 4, 115/116

O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Ungläubigen anstelle der Gläubigen zu Freunden. Sure 4, 144

Die Vergeltung für die, die gegen Gott und seinen Gesandten [Mohammed] Krieg führen und auf der Erde umherreisen, um Unheil zu stiften, soll dies sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden oder dass ­ihnen ­Hände und Füsse wechselseitig abgehackt werden, oder dass sie aus dem Land verbannt ­werden. Sure 5, 33

O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind untereinander Freunde. Wer von euch sie zu Freunden nimmt, ­gehört zu ihnen. Sure 5, 51Du wirst sicher finden, dass unter den Menschen diejenigen, die den Gläubigen am stärksten Feindschaft zeigen, die Juden und die Polytheisten sind. Sure 5, 82

O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr auf die, die ungläubig sind, trefft, während sie zur Schlacht anrücken, dann kehret ihnen nicht den Rücken. 16 Wer ihnen an jenem Tag den Rücken kehrt – es sei denn, er setzt sich ab zum Kampf oder er stösst zu einer anderen Schar –, zieht sich den Zorn Gottes zu. Seine Heimstätte ist die Hölle – welch schlimmes Ende! 17 Nicht ihr habt sie getötet, sondern Gott hat sie getötet. Und nicht du hast geworfen, als du geworfen hast, sondern Gott hat geworfen. Und Er wollte die Gläubigen einer schönen Prüfung unterziehen. Gott hört und weiss alles. Sure 8, 15–17

Und kämpft gegen sie, bis es keine Verführung mehr gibt und bis die Religion gänzlich nur noch Gott ­gehört. Sure 8, 39

Es steht einem Propheten nicht zu, Gefangene zu ­haben, bis er auf der Erde stark gewütet hat. Sure 8, 67

Wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann ­tötet die Polytheisten, wo immer ihr sie findet, greift sie, belagert sie und lauert ihnen auf jedem Weg auf. Sure 9, 5

Kämpft gegen sie, so wird Gott sie durch eure Hände peinigen, sie zu Schanden machen und euch gegen sie unterstützen. Sure 9, 14

Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Gott und sein Gesandter verboten haben, und nicht der Religion der Wahrheit angehören – von denen, denen das Buch zugekommen ist –, bis sie von dem, was ihre Hand besitzt, Tribut entrichten als Erniedrigte. Sure 9, 29

Und bete niemals über einen von ihnen, der gestorben ist, und stehe nicht bei seinem Grab. Sie haben Gott und seinen Gesandten verleugnet, und sie starben als Frevler. Sure 9, 84

Gott hat von den Gläubigen ihre eigene Person und ihr Vermögen dafür erkauft, dass ihnen das Paradies gehört, insofern sie auf dem Weg Gottes kämpfen und so töten oder getötet werden. Das ist ein Ihm obliegendes Versprechen in Wahrheit in der Thora und im Evangelium und im Koran. Sure 9, 111

O ihr, die ihr glaubt, kämpft gegen diejenigen von den Ungläubigen, die in eurer Nähe sind. Sie sollen von eurer Seite Härte spüren. Und wisst, dass Gott mit den Gottesfürchtigen ist. Sure 9, 123

Wenn die Heuchler und diejenigen, in deren Herzen Krankheit ist, und diejenigen, die beunruhigende Falschmeldungen in der Stadt verbreiten, nicht aufhören, werden Wir dich bestimmt gegen sie antreiben. Dann werden sie nur noch kurze Zeit in deiner Nachbarschaft darin wohnen. 61 Verflucht sind sie. Wo immer man sie trifft, wird man sie ergreifen und unerbittlich töten. Sure 33, 60–61

Wenn ihr auf die, die ungläubig sind, trefft, dann schlagt sie auf die Nacken. Wenn ihr sie schliesslich schwer niedergekämpft habt, dann schnürt die Fesseln fest. Danach gilt es, sie aus Gnade oder gegen ­Lösegeld zu entlassen. [Handelt so], bis der Krieg ­seine Waffenlast ablegt. So ist es. Und wenn Gott wollte, würde Er sie selbst strafen. Aber Er möchte die einen von euch durch die anderen prüfen. Denen, die auf dem Weg Gottes getötet werden, lässt Er ihre Werke niemals fehlgehen. 5 Er wird sie rechtleiten und ihre Angelegenheiten in Ordnung bringen, 6 sie ins Paradies eingehen lassen, das Er ihnen zu erkennen gegeben hat. Sure 47, 4–6

So erlahmt nicht und ruft nicht zum Frieden, wo ihr die Oberhand haben werdet. Sure 47, 35

Sprich zu den Zurückgelassenen unter den arabischen Beduinen: «Ihr werdet dazu aufgerufen, gegen Leute, die eine starke Schlagkraft besitzen, zu kämpfen, es sei denn, sie ergeben sich. Wenn ihr gehorcht, lässt Gott euch einen schönen Lohn zukommen. Wenn ihr euch aber abkehrt, wie ihr euch vorher abgekehrt habt, dann peinigt Er euch mit einer schmerzhaften Pein.» Sure 48, 16

Gott hat euch versprochen, dass ihr viel Beute ­machen würdet. Sure 48, 20

Ich weiss, das sind sehr viele Koranstellen zu diesem Thema. Aber ich möchte den Eindruck vermeiden, bei den diskutablen Textpassagen handle es sich um Einzelfälle.

Der Koran als Gesetzeswerk

Auch die Gesetzestexte beziehungsweise ­Koranstellen mit Verhaltensregeln atmen nicht den genialen Geist göttlicher Gebote. Sie wirken eher wie willkürlich zusammengetragene Paragrafen zu mehr oder minder relevanten Themen, verfasst von drittklassigen Juristen. Auffällig schlecht ist darin die Stellung der Frau. Hier einige Auszüge aus der Scharia beziehungsweise aus Dr. Inamullah Khans «vollständigem System bzw. Modell des praktischen Gesetzes»:

Und hackt dem Dieb und der Diebin die Hände ab zur Vergeltung für das, was sie erworben haben, dies als abschreckende Strafe vonseiten Gottes. Und Gott ist mächtig und weise. Sure 5, 38

Die Männer haben Vollmacht und Verantwortung gegenüber den Frauen, weil Gott die einen gegenüber den anderen bevorzugt hat und weil sie von ihrem Vermögen [für die Frauen] ausgeben. Die rechtschaffenen [Frauen] sind demütig ergeben und bewahren das, was geheim gehalten werden soll, da Gott [es] bewahrt. Ermahnt diejenigen, von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet, und entfernt euch von ihnen in den Schlafgemächern und schlagt sie. Wenn sie euch gehorchen, dann wendet nichts Weiteres gegen sie an. Gott ist erhaben und gross. Sure 4, 34

Im Falle derer, die ihren Gattinnen Untreue vorwerfen, aber keine Zeugen haben ausser sich selbst, besteht die Zeugenaussage eines solchen Mannes darin, dass er viermal bei Gott bezeugt, er gehöre zu denen, die die Wahrheit sagen, 7 und zum fünften Mal, der Fluch Gottes komme über ihn, wenn er ein Lügner sein sollte. Sure 24, 6–7

Und zwingt nicht eure Sklavinnen, wenn sie sich unter Schutz stellen wollen, zur Hurerei im Trachten nach den Gütern des diesseitigen Lebens. Und wenn einer sie dazu zwingt, so ist Gott, nachdem sie gezwungen worden sind, voller Vergebung und barmherzig. Sure 24, 33

Für sich selbst hat Mohammed bezeichnenderweise immer wieder Sondergesetze erlassen, besonders was die Frauen anbelangt, und auch ­diese selbstverständlich im Namen Gottes:

O Prophet, Wir haben dir für erlaubt erklärt, zu heiraten: Deine Gattinnen, denen du ihren Lohn hast zukommen lassen; das, was deine rechte Hand [an Sklavinnen] besitzt von dem, was Gott dir als Beute zugeteilt hat; die Töchter deines Onkels und die Töchter deiner Tanten väterlicherseits, die Töchter deines Onkels und die Töchter deiner Tanten mütterlicherseits, welche mit dir ausgewandert sind; auch jede gläubige Frau, wenn sie sich dem Propheten schenkt und falls der Prophet sie heiraten will: dies ist dir vorbehalten im Unterschied zu den Gläubigen – Wir wissen wohl, was Wir ihnen in Bezug auf ihre Gattinnen und auf das, was ihre rechte Hand [an Sklavinnen] besitzt, verpflichtend gemacht haben –, damit für dich kein Grund zur Bedrängnis bestehe. Und Gott ist voller Vergebung und barmherzig. 51 Du darfst zurückstellen, wen von ­ihnen du willst, und du darfst bei dir aufnehmen, wen du willst. Und wenn du noch eine von denen haben möchtest, die du abgewiesen hast, dann ist das für dich kein Vergehen. Das bewirkt eher, dass sie frohen Mutes, nicht betrübt und alle mit dem zufrieden sind, was du ihnen zukommen lässt. Gott weiss, was in euren Herzen ist. Gott weiss Bescheid und ist langmütig. Sure 33, 50–51

Der Koran als Rechtfertigung Mohammeds

Wie erwähnt, ist an Weisheiten wenig zu finden im Koran. Neben Aufrufen zu Gewalt und ein paar überholten, primitiven Richtsprüchen ermüdet die Lektüre bloss durch die unaufhörliche Selbstbeweihräucherung Mohammeds und die unablässige Betonung seiner angeblich göttlichen Gesandtschaft – im Wechsel mit Schmähungen von Ungläubigen und üblen Drohungen gegen diese.

Wehe jedem Lügner und Sünder, 8 der hört, wie ihm die Zeichen Gottes [der Koran] verlesen werden, und dann hochmütig verharrt, als hätte er sie nie gehört! Verkünde ihm eine schmerzhafte Pein. 9 Und wenn er etwas von unseren Zeichen erfährt, nimmt er es zum Gegenstand des Spottes. Für solche Leute ist ­eine schmähliche Pein bestimmt. 10 Hintendrein steht für sie die Hölle bereit. Und es nützt ihnen nichts, was sie sich anstelle Gottes zu Freunden genommen haben. Für sie ist eine gewaltige Pein bestimmt. 11 Dies [der Koran] ist die Rechtleitung. Für diejenigen aber, die die Zeichen ihres Herrn verleugnen, ist eine schmerzhafte Pein durch ein Zorngericht bestimmt. Sure 45, 7–11

Für diejenigen, die ungläubig sind, sind Gewänder aus Feuer zugeschnitten; über ihre Köpfe wird heis­ses Wasser gegossen. 20 Dadurch wird zum Schmelzen gebracht, was sie in ihrem Bauch haben, und ebenso die Haut. 21 Und für sie sind Keulen aus ­Eisen bestimmt. 22 Sooft sie vor Kummer aus ihm herauskommen wollen, werden sie zu ihm zurück­gebracht, und [es wird zu ihnen gesagt]: «Kostet die Pein des Höllenbrandes.» Sure 22, 19–22

Bitte um Vergebung für sie oder bitte nicht um Vergebung für sie. Wenn du auch siebzigmal um Ver­gebung für sie bittest, Gott wird ihnen niemals ­vergeben. Dies, weil sie Gott und seinen Gesandten verleugnen. Sure 9, 80

Die Rede der Gläubigen, wenn sie zu Gott und seinem Gesandten gerufen werden, damit er zwischen ihnen urteile, besteht darin, dass sie sagen: «Wir hören, und wir gehorchen.» Das sind die, denen es wohl ergeht. 52 Diejenigen, die Gott und seinem Gesandten gehorchen, Gott fürchten und sich vor Ihm ­hüten, das sind die Erfolgreichen. Sure 24, 51–52

Folgender Satz in der vierten Sure bringt die Botschaft Mohammeds auf den Punkt:

Wer dem Gesandten gehorcht, gehorcht Gott. Sure 4, 80

Und wenn einer an Gott und seinen Gesandten nicht glaubt, so haben Wir für die Ungläubigen einen Feuer­brand bereitet. Sure 48, 13

Eine andere Lehre als diese leeren Phrasen bietet der Koran nicht. Auffallend ist die wiederkehrende Wendung des Korans «sich Gott und seinem Gesandten widersetzen», was im darauffolgenden Satz gleichgestellt wird mit «sich Gott widersetzen», worauf «harte Strafen» von Seiten Gottes drohen, die Mohammed gleich selbst vollstreckt.

Der Koran als Diffamierung des Messias

Mohammed preist sich als höchster aller Propheten inklusive Jesu. Aber anstatt dessen ­Leben zu würdigen und seine Lehre der Liebe und Verzeihung weiterzugeben, beschäftigt er sich lieber damit, Jesus herabzusetzen. Er betont gerne, dass sich Jesus in nichts von anderen Propheten unterscheide. In der Sure 61, 6 lässt er Jesus in einem erfundenen Bibelzitat sogar ihn, Mohammed, als den kommenden «Hochgelobten» ankündigen. Immer wieder bläut er seinen Anhängern ein, Jesus sei nicht Gottes Sohn, da Gott keine Kinder habe. Beharrlich nennt er ihn auch «Sohn Marias» anstatt «Sohn Gottes».Er scheint so neidisch ­darauf zu sein, dass Jesus Gott «Vater» nennt, dass er in Sure 5, 116 Jesus in einer weiteren erfundenen Bibelstelle leugnen lässt, dass er Gott je als Vater bezeichnet habe. Wiederkehrend im Zusammenhang mit Jesus ist auch Mohammeds Beharren darauf, Gott habe ­keine «Teilhaber» und man könne ihm nichts «beigesellen», sowie die Beschimpfung der Christen als «Polytheisten».

O ihr Leute des Buches, übertreibt nicht in eurer Religion und sagt über Gott nur die Wahrheit. Christus Jesus, der Sohn Marias, ist doch nur der Ge­sandte Gottes und sein Wort, das er zu Maria hinüberbrachte, und ein Geist von Ihm. Und sagt nicht: Drei. Hört auf, das ist besser für euch. Gott ist doch ein einziger Gott. Gepriesen sei Er und erhaben darüber, dass Er ein Kind habe. Sure 4, 171

Ungläubig sind gewiss diejenigen, die sagen: «Gott ist Christus, der Sohn Marias.» Sprich: Wer vermag denn gegen Gott überhaupt etwas auszurichten, wenn Er Christus, den Sohn Marias, und seine Mutter und diejenigen, die auf der Erde sind, allesamt verderben lassen will? Sure 5, 17

Christus, der Sohn Marias, ist nichts anderes als ein Gesandter; vor ihm sind etliche Gesandte dahin­gegangen. Sure 5, 75

Die Juden sagen: «Uzayr ist Gottes Sohn.» Und die Christen sagen: «Christus ist Gottes Sohn.» Das ist ihre Rede aus ihrem eigenen Munde. Damit reden sie wie die, die vorher ungläubig waren. Gott bekämpfe sie! Sure 9, 30

Und sprich: Lob sei Gott, der sich kein Kind genommen hat und der keinen Teilhaber an der Königsherrschaft hat. Sure 17, 111

Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen. 1 Lob sei Gott, der das Buch auf seinen Diener [Mohammed] herabgesandt und daran nichts Krummes gemacht hat, 2 [ein Buch], das richtig ist, damit er vor einem harten Schlag von Ihm her warne und den Gläubigen, die die guten Werke tun, verkünde, dass für sie ein schöner Lohn bestimmt ist – 3 darin werden sie ewig verbleiben –, 4 und damit er diejenigen warne, die sagen: «Gott hat sich ein Kind genommen.» Sie haben kein Wissen davon und auch nicht ihre Väter. Es ist ein ungeheuerliches Wort, das aus ihrem Munde herauskommt. Nichts als Lüge sagen sie da. Sure 18, 1–4

Er [Jesus] ist nichts als ein Diener, den Wir begnadet und zu einem Beispiel für die Kinder Israels gemacht haben. Sure 43, 59

Der Koran als Kern des Übels

Da der Koran neben der Herabsetzung Jesu und der Selbstbeweihräucherung Mohammeds als einzige Lehre die ständige Aufforderung zum Töten Andersgläubiger verbreitet, ist der Islam als solcher nicht reformierbar. Das Christentum konnte sich nach den blutigen Irrfahrten des Mittelalters zurück auf seine Schrift besinnen, welche eine Lehre der Gewaltlosigkeit, Nächstenliebe und Verzeihung überliefert. Das Judentum besitzt mit der umfassenden und in sich oft widersprüchlichen Schriftensammlung des Alten Testaments eine mannigfaltige Grundlage für viele mögliche Lebensentwürfe. Wenn sich ein Muslim auf den Kern des Islam besinnt, stösst er bloss auf die Hasstiraden Mohammeds. Den Islam reformieren hiesse den Koran verwerfen.

Die Muslime

Die wenigsten Menschen haben die Schriften ihrer eigenen Religion gelesen. Darin unterscheiden sich die Muslime nicht von anderen Religionsgemeinschaften. Dieser Umstand führt dazu, dass die meisten Muslime ungefähr das Gleiche glauben wie fast alle Menschen, die irgendwie religiös erzogen wurden, nämlich dass es einen lieben Gott gibt, dass dieser alle Menschen liebt und dass man deshalb seinen Nächsten auch lieben soll.

In Gefahr sind jene Muslime, die in der Schrift Orientierung suchen und sich im ­Koran vertiefen.

Das Dilemma des Islam

Wer sich für die Grundlagen seiner Religion interessiert, hat es schwer als Muslim. Entweder er lässt sich von der Schrift Mohammeds radikalisieren, oder er wendet sich von ihr ab. Es ist eine Wahl zwischen Hass und Liebe. Wer die Liebe wählt, legt den Koran beiseite. Aber woran soll er sich festhalten, wenn er an Gott glaubt?

Den Muslimen Asiens steht mit dem Buddhismus eine grossartige Philosophie offen, die ­ihrer eigenen Kultur weit mehr entspricht als der importierte Islam.

Aber worin besteht die Alternative für Muslime des Vorderen Orients und Europas? Der ­Koran verteufelt Juden und Christen in einem Ausmass, dass ein Übertritt undenkbar ist. Aber das ist auch nicht nötig. Die Rückbesinnung auf die Zeit vor Mohammed legt die Sicht frei auf den wahren Propheten Persiens, einen der grössten Propheten, den die Welt je gesehen hat: Zarathustra.

Das Licht des Ostens

Zarathustra lebte um 600 vor Christus. Seine Philosophie war in ganz Persien verbreitet, das neben dem Iran auch das heutige Afghanistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan umfasste. Seine Schriften, die Gathas, sind verwandt mit den Veden und gehören zu den Wurzeln der altindischen Philosophie. Sein Ruf hallte bis weit nach Europa. Die griechischen Philosophen nannten ihn respektvoll ­Zoroaster, was so viel bedeutet wie «dem die Sterne hell und klar leuchten».

Zarathustra ist der antike Antipode zum späteren Mohammed und um Sonnenmassen gewichtiger. Obwohl er neben Jesus und Buddha zu den strahlendsten Lichtquellen der Weisheit gehört, hatte er es nicht nötig, sich, wie Mohammed, an endlosen Selbstlobhudeleien zu ergötzen und Gift und Galle gegen ­alle anderen zu speien. Er bezeichnete sich selbst nie als Propheten, sondern konsequent nur als Lehrer. Während Mohammed seine hüllenhafte Lehre ausschliesslich über Abgrenzung de­finiert, ist die reichhaltige Lehre des Zarathustra grenzenlos. Er sieht sie auch nicht als Religion, sondern als offene Philosophie, die auf den Prinzipien «Gutes Denken, gutes ­Reden, gutes Handeln» beruht.

Um die niederschmetternden Suren Mohammeds mit den Versen eines wahren orientalischen Propheten aufzufangen, schliessen wir diese Betrachtung des Korans mit drei Strophen aus den erbaulichen Hymnen des ­Zarathustra:

Wenn sie durch den Beistand Gottes
diese zwei wählbaren Grundsätze
des Daseins ­begreifen,
das Leid und das Elend,
deren Ursache die Gefolgschaft
der Truggenossen ist,
oder Fröhlichkeit und Glücksgefühl,
das Verdienst der Rechtschaffenen,
dann können sie mit der Wahl des besseren Weges
zu wahrem Wohl und Fröhlichkeit gelangen.
3. Hymne, 11. Strophe

Deshalb verkündet jeder,
Rechtschaffener oder Truggenosse,
Wissender oder Unwissender,
was ihm sein Sinn und seine Gedanken sagen.
Und wenn er zweifelt und argwöhnt,
wird es sein, dass ihm milde und rechte Ge­sinnung
in seinem Nachdenken beistehen,
um seine Gedanken zu leiten.
4. Hymne, 12. Strophe


Wer im Lichte
der zunehmenden Weisheit und Vernunft
das ehrbare Leben wählt,
seine Worte mit Liebe und Weisheit wähltund sich in Ausgeglichenheit
mit seinen Händen für gute Taten einsetzt,
dessen Gedanken werden sich stets auf Gott ­richten,
den er als Quelle von Wahrhaftigkeit
und Recht erkennen wird.
12. Hymne, 2. Strophe

Andreas Thiel, geboren 1971 in Bern, ist Kabarettist, Politsatiriker und Kolumnist der Weltwoche. Er wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2014 mit dem Bonny-Preis für Freiheit, für seinen Einsatz für eine liberale Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung.

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