Panda im Visier

Der World Wide Fund for Nature (WWF) steht in der Kritik. Die Umweltorganisation mache ­gemeinsame Sache mit Grosskonzernen und billige deren zerstörerisches Verhalten. Die Vorwürfe zielen ins Leere. Naturräume können nur zusammen mit der Wirtschaft erhalten werden.

Bekanntheit und Glaubwürdigkeit – das ist das Kapital des World Wide Fund for Nature (WWF), einer der einflussreichsten Umweltschutzorganisationen der Welt. Fast jeder kennt den Panda als WWF-Logo, das für den Schutz gefährdeter Tierarten, den Kampf gegen die Zerstörung von Regenwald und das Engagement für eine ressourcenschonende Lebensweise steht. Weltweit vertrauen über fünf Millionen Menschen der Umweltorganisation und lassen ihr jedes Jahr Hunderte Millionen Franken an Spendengeldern zukommen. Ein besonders starker Player ist der WWF in der Schweiz. Mit 260 000 Spendern und Mit ...

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Kommentare

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  • Baruch Birnboym
  • 14.07.12 | 10:48 Uhr

Was mich am WWF stört: seine Opposition gegen Nuklearenergie. Seine Argumente sind idealistisch und nicht, wie im Artikel aufgezeigt, auf die Realitäten abgestellt. Sie behauptet sogar, diese Energie sei teurer. Es gibt auch keine echt nachhaltigen Energiquellen. Die Solarzellen-Produktion ist teilweise sehr umweltschädigend und klimawirksam. Im realen Endeffekt könnte die Gleichung lauten: Nuklear & Tiger ODER Antinuklear ohne Tiger.

Der WWF sollte sich auf die Bewahrung der Wildtiere und Biodiversität konzentrieren (WILDLIFE Fund, nicht Antinuclear Fund).

 
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