Twitter-Affäre

Überflüssig

«Kristallnacht»-Tweet zeigt: Der Antirassismus-Artikel ist unnötig.

Von Philipp Gut

Die Twitter-Affäre um den Zürcher SVPSchulpfleger Alexander Müller hat eine etwas in den Hintergrund geratene Gesetzesbestimmung zurück ins mediale Scheinwerferlicht geholt: die Antirassismus- Strafnorm. Die Jungen Grünen der Stadt Zürich haben angekündigt, Anzeige gegen den «Kristallnacht»-Twitterer zu erstatten und hoffen, dass der Lokalpolitiker, den vor der Affäre nicht einmal Züri-Insider kannten, juristisch belangt und bestraft wird.

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Kommentare

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  • David Winkler
  • 11.07.12 | 10:11 Uhr

Herr Gut, ich bin froh hat die Gesellschaft schnell und grösstenteils einig reagiert und dass sofort rechtliche Schritte eingeleitet wurden. Wer sowas öffentlich rauslässt hat in der Öffentlichkeit nichts zu suchen. Zu was das führen kann, z.B. in Krisensituationen, wissen wir aus der Geschichte des letzten Jahrhunderts. Ich stimme mit Ihnen nicht überein, dass Rassismus hier keinen Hauch einer Chance hat. Rassismus zeigt sich nicht nur durch solch abstossenden Äusserungen, sondern wurde in der letzten Jahre immer mehr salonfähig. Nun wurde endlich ein Zeichen gesetzt. Pro Antirassismus-Gesetz

  • Markus Spycher
  • 06.07.12 | 10:00 Uhr

Philipp Gut versucht, die Image-Schädigung der SVP in Grenzen zu halten - man merkt es und ist verstimmt.

 
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