Mörgeli

Tortenwurf zu Grosis Geburtstag

Von Christoph Mörgeli

Am 25. Juni feierte die UBS ihren 150. Geburtstag. Dieses Jubiläum der Schweizer Grossbank würdigte die «Tagesschau» unseres Fernsehens mit einem Beitrag. Wie leider nicht anders zu erwarten, bot der staatliche Monopolsender eine wenig würdige Würdigung. Die Sprecherin leitete ein mit Worten wie «Misstrauen», «Dramen» und «drohender Untergang». Dann durfte der UBS-Sprecher sagen, die Geburtstagsbroschüre zeige «die Auflistung der Geschichte Wort für Wort». Worauf die «Tagesschau» ironisierte: «2004 verkündet der damalige Verwaltungsratspräsident Ospel Wort für Wort, aus d ...

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Kommentare

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  • Romano Zweiacher
  • 11.07.12 | 17:00 Uhr

Richtig Hr. Fischer und ganz geschweige der Gelder welche von den "Abzockern" versteuert wurden, Jahrelahrelang wohlverstanden. Geldfluss im Überfluss, in Milliardenhöhe für die Gemeinden, Kantone und Bund!
Alle Hofstetters und andere Hetzer gegen das Grosskapital scheinen das nicht hören zu wollen. EWS Vernichtungskampagne gegen den Finanzplatz Schweiz wird uns bestimmt weniger fette Zeiten bringen. Auch gut, denn die Hetzer sind zu fett geworden! auf Kosten anderer!

  • Nannos Fischer
  • 10.07.12 | 18:32 Uhr

Die Steuer- und anderen Gelder sind pro Saldo nur einseitig geflossen: von der UBS zum Staat. Die Steuern auf den Riesengewinnen, die die UBS jahrelang dank den später toxischen Papieren gemacht hat, schwemmten Abermilliarden in die staatl. Kassen, zur Zeit des damals medienvergötterten M. Ospel. Dann brauchte die UBS eine Überbrückungshilfe, da die kurzfristig finanzierten Giftpapiere plötzlich langfristig wurden. Die SNB half dabei, und die ganze Übung endet(e) mit vielen Milliarden Gewinn für die SNB und den Bund. Das wird von AH geflissentlich übersehen. Na ja… wer hat anderes erwartet?

  • Rainer Selk
  • 09.07.12 | 07:17 Uhr

Uii, Herr Hofstetter, ich sprach von den Steuererträgen, die diese und andere Banken hübsch in Zürich abgeliefert haben und die man gerne genommen hat, gell?

Wenn Ihre Aktien nichts mehr wert sind, ist das Ihre löblicher Beitrag an die Führungsfehler, die dort vorhanden waren. Sie dürfen sich also durchaus den nicht monetären Dank des Volkes gutschreiben.

Oder anders gefragt, warum haben Sie die Aktien als Insider, der sie ja waren, nicht rechtzeitig verkauft? Die Zustände unter Ospel zwitscherten doch die Spatzen vom Dach...
Freundliche Grüsse

  • Andreas Hofstetter
  • 08.07.12 | 00:41 Uhr

...profitieren von den "Leistungen" der UBS - welche Leistungen bitte ?? Etwa ein Aktienkurs von knapp 10 Fränkli oder Minus 90% in 5 Jahren??

  • Rainer Selk
  • 07.07.12 | 07:46 Uhr

Aber doch, Herr Hofstetter, die Salärierung in der UBS muss sogar kritisiert werden. Aber sie selbst waren doch dort lange im Assetmanagement, wie Sie hier doch wissen liessen. Was taten denn SIE gegen die Machenschaften?

Machen wir uns nichts vor, das schöne Steuergeld haben alle genommen und z. B. der Staat hat sich stolze 'Brötchen' zugeteilt und teils unsinnige Projekte 'fabriziert'.

Und genau diese linken Schreihälse zeigen heute mit dem Finger auf die UBS, profitieren aber noch heute von deren Leistungen.

Nein, das ganze System ist marode.Und DAS soll man nicht kritisieren dürfen?

  • Rainer Selk
  • 06.07.12 | 19:54 Uhr

Sie vergessen, lieber Hofstetter, dass die Schweiz die Zügel zur 'Rettung' der UBS in der Hand hat und nicht jene in Brüssel + EZB Schutzschirm beantragen mussten. Bankias etc. zeigen klar auf, was geschieht, wenn man eine Horde Schuldenpolitikern machen lässt, die im übrigen permanent vertrtragsbrüchig werden. Die Tinte unter weiteren Abkommen, wie letzte Woche im Bundestag zum Stabi.-Fond ist noch nicht trocken und schon muss noch mehr 'geretettet' werden. Judihuii.

  • Andreas Hofstetter
  • 06.07.12 | 12:57 Uhr

Toll wie die "drei Äffchen" wieder vom Thema ablenken. Die UBS existiert nur noch dank der Untersützung mit Steuergeldern! Nach der Fusion 1998 haben sich Ospel und seine Entourage wie in einem Selbstbedienungsladen Saläre zugesprochen von denen Otto Normalo keine Ahnung hat. Über 1000 Top Kader der UBS haben jeder einzelne mehr "bezogen" als ein CEO der Swisscom, mind. 3 Mal mehr als ein Bundesrat mit entsprechenden Pensionsausstattungen in Milliardenhöhe! Die Aktie hat in der gleichen Zeit 90% an Wert eingebüsst!! Und das soll man nicht kritisieren dürfen?!?

  • Markus Spycher
  • 06.07.12 | 09:19 Uhr

Für einmal bin ich mit Mörgeli einig. An einem hohen Geburtstag auf die dunklen Flecken im Ehrenschild der Jubilarin hinzuweisen ist einfach stillos.

  • rolf kielholz
  • 05.07.12 | 22:16 Uhr

Ja, Herr Selk, ich habe den von Ihnen erwähnte ARD-Beitrag auch gesehen. Klarer kann das Debakel EURO nicht mehr dargestellt werden. Auch wenn sich unser (staatliches) SF beharrlich weigert, einen der äusserst negativen Realität entsprechenden Beitrag -EU-Turbo (de) Weck sei gedankt- zu senden, es bleibt dabei, dass die Fehlkonstruktion EURO eben nur auf der Basis der Fehlkonstruktion EU entstehen konnte. Ursache und Wirkung sollte eben auch in diesem Fall nicht künstlich getrennt werden!
An die Adresse der hiesigen EU-Turbos: die drei Affen lassen grüssen.....

  • Rainer Selk
  • 05.07.12 | 18:11 Uhr

Man sehe sich den Beitrag vom letzten Montag im ARD an betr. EURO Lügen. Wer jetzt noch diesem Polti.-Konstrukt glaubt 'hat wirklich nicht mehr alle Tassen um Schrank'.

http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/der-grosse-euro-schwindel-wenn-jeder-jeden-taeuscht?documentId=11016614

  • Romano Zweiacher
  • 04.07.12 | 22:57 Uhr

Grossartig Herr Mörgeli! einmal mehr!
Bedenklich ist nur, dass die "freie Marktwirtschaft" auch etwas verschlafen hat, nämlich den Vormarsch der Linksmittegrün Koalitionen frühzeitig zu erkennen und sich dagegen politisch wirksam zu positionieren. Das ist sehr schade. Denn die Entwicklung in der EU hat genügend Frühwarnbeispiele gezeigt. Jetzt ist der Schritt in die europäische Planwirtschaft dank Frankreich nur noch eine Frage der (kurzen) Zeit! Frau Merkel ist sehr einsam geworden.

 
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