Irland? Vergessen Sie es!

Von der Fussball-EM haben sich die Iren schnell verabschiedet. Dafür erfreuten sich die Reporter an den rotgesichtigen irischen Fans, die «The Fields of Athenry» grölten. Von kaum einem Land Europas gibt es so viele Klischees, die so falsch sind wie diejenigen von der Grünen Insel. Eine Richtigstellung.

Von Antje Joel

Irland? Vergessen Sie es! Vergessen Sie, was Sie je in einem rosenmäuligen Reiseführer über die Grüne Insel gelesen haben. Die Grüne Insel? Also bitte, die an gefühlten 353 Tagen ­alles beherrschende Farbe auf diesem Landklecks weit draussen im Atlantik ist Grau! Vergessen Sie, was Sie sich (mit Hilfe des rosenmäuligen Reise­führers und anderer irrer Geschichtenerzähler) über den Klecks zurecht­geträumt haben: dass es dort zwar meistens regnet. Aber dass der Regen in Irland romantisch ist. Dass die Menschen hier draussen noch freundlich, stets fröhlich und über jedes gewohnte M ...

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Kommentare

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  • Markus Bäuchle
  • 03.09.2012 | 19:57 Uhr

Dieser unsägliche Beitrag von Antje Joel ist Ende August in übersetzter Form in irischen Medien veröffentlicht worden und sorgt nun in Irland für viel Unruhe. Die rassistischen Diskriminierungen, die Herabwürdigung einer ganzen Nation, der Vergleich von Menschen mit Tieren: Das ist nicht lustig, das ist noch nicht einmal akzeptabel. Diese Schreibe stellt sich in eine widerwärtige und verabscheungswürdige Tradition. Warum lässt die Redaktion solche Artikel durchgehen? Hier ein Überblick über die Debatte in Irland:
http://www.irlandnews.com/die-irische-gegenwelt-der-antje-joel/

  • Markus Boese
  • 30.08.2012 | 23:29 Uhr

Irland: nach mehr als zwei Jahren habe ich die grüne Insel lieben gelernt. Einen solchen Artikel zu veröffentlichen ist nicht korrekt. Die Sichtweise der Autorin entspricht nach meiner Ansicht in keiner Weise der Realität. Kommentare über die Physiognomie erscheinen mir völlig aus der Luft geholt. Glücklicherweise haben die Iren Humor. Dieser Artikel ist eine Beleidigung für eine Nation, die ein gutes Bildungssystem hat, und sicherlich dort mehr investieren würde, wenn Sie nicht irgendwelche Spekulanten auszahlen müßte. Es tut mir leid, aber dieser Artikel ist nicht akzeptabel. M. Boese

  • Patrick Dörrer
  • 04.07.2012 | 21:49 Uhr

Zu viel Nachsicht mit Frau Joel zu haben, bedeutet: Sie nicht ernst zu nehmen. Bedeutet: Sie so zu sehen, wie wir Sie gerne hätten. Statt so, wie Sie tatsächlich ist. Verklärung mag den Verklärten gefallen. Zur Entwicklung verhilft sie ihnen nicht.

  • Hans F. Mohr
  • 28.06.2012 | 17:07 Uhr

Wenn Irland derart "zum Vergessen" ist, wie Antje Joel schreibt - weshalb zieht sie nicht sofort nach Ibiza um?

Hans F. Mohr

 
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