Vor einem Monat legte Vogue ein vielbeachtetes Gelübde ab: Das Modemagazin versprach, in seinen zwanzig internationalen Ausgaben künftig keine Models unter sechzehn mehr zu beschäftigen und auch keine, die aussehen, als seien sie magersüchtig. Die vorwiegend weiblichen Kommentatoren waren erfreut über die Entscheidung, obwohl sie zugaben, dass es in der Modewelt keine einheitlichen Kriterien für Anorexie gibt. Und den Befund der Magersucht trägt man ja nicht mit sich herum wie einen Impfpass oder einen Diabetikerausweis. Trotzdem beklatschte man es als Schritt in die richtige Richtu ...














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