Der eiserne Schmetterling

Aung San Suu Kyi hat die Beziehung zu ihrem Ehemann, ihren Kindern und 22 Jahre ihres Lebens dem Kampf für ­Demokratie in ­Burma geopfert. Nun kommt die Nobelpreisträgerin nach Europa, wo ihr Schicksal eine frühe ­Wendung nahm, und macht auch halt in Genf.

Von Claudia Joseph und Elizabeth Sanderson

Für Aung San Suu Kyi muss es ein besonderer Moment gewesen sein, als sie vor einigen Wochen, wie gewohnt mit einer Blume im Haar, im Garten ihres Hauses David Cameron die Hände schüttelte, dem ersten amtierenden britischen Premierminister, der Burma seit der Unabhängigkeit 1948 einen Besuch abstattete. Diese Begegnung war politisch sehr bedeutsam – da sie mit der Hoffnung einherging, dass sich das Land endlich aus dem festen Griff der Militärjunta werde befreien können. Aber noch wichtiger für Suu Kyi war Camerons Einladung, nach London zu kommen.

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Kommentare

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  • George Lips
  • 15.06.12 | 15:36 Uhr

Das Schweizer Protokoll hat die Dame so fertig gemacht, dass sie austreten musste.Gut wurde ihr das Essen und BlaBla unserer beiden "Superbundesrätinnen W-S und Sommaruga beim Nachtessen (storniert) erspart.

 
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