20 000 Franken Belohnung

In einem kleinen Dorf im Berner Oberland kursieren seit Jahrzehnten anonyme Drohbriefe. Jetzt ist die Situation eskaliert: Eine Dorfbeiz wurde niedergebrannt. Der betroffene Christian Abplanalp macht sich auf die Suche nach dem Täter.

Von Andreas Kunz

In Oberried im schönen Berner Oberland ­schicken sich Einwohner anonyme Briefe zu. Sie tun dies schon seit über fünfzig Jahren. Es hat sozusagen Tradition in Oberried am ­Brienzersee, sich schriftlich und anonym auf den Grind zu geben.

Liebe Leserin, lieber Leser

Dieser Artikel ist nur für Weltwoche-Abonnenten zugänglich: Eine einmalige Registrierung genügt 
und man hat via Emailadresse und Passwort jederzeit vollen Zugriff auf sämtliche Artikel.

  • Falls Sie ein Weltwoche-Abo haben und bereits registriert sind, melden Sie sich bitte hier an.
  • Falls Sie ein Weltwoche-Abo haben, aber noch nicht registriert sind, melden Sie bitte hier an.
  • Falls Sie noch kein Weltwoche-Abo haben und die Weltwoche jetzt abonnieren möchten, klicken Sie bitte hier.

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel zu kommentieren

  • Ernst Jeker
  • 15.06.12 | 09:51 Uhr

Ich wage zu behaupten, dass man in diesem 500-Seelen-Dorf sehr wohl weiss, wer der Verfasser der Drohbriefe ist, und diese Person verriet sich bestimmt mal. Es wird z.B. die "Hanfperson" geschützt und im Gegenzug schützt dieser jene Person(en), die ev. ein "Gschleif" mit den Slowakinnen wollten. Es kann sich daher fast nur um Leute aus dem Gemeinderat, der Lehrerschaft etc. handeln. Die Staatsanwaltschaft verschleppt dann Anzeigen oder stellt Verfahren ein, weil unter ihnen wiederum einer eine verwandtschaftliche oder freundschaftliche Verbindung pflegt u. auch nicht sauber ist.

  • Marianne Levron
  • 14.06.12 | 18:33 Uhr

Eine verrückte Geschichte - es ist für mich schwer nachvollziehbar, dass es Leute gibt, die sich zu derartigen Niedrigkeiten hinreissen lassen.Der "Bären" mit seinen ausländischen Betreibern war offensichtlich verschiedenen Personen ein Dorn im Auge. Der Täter hat die "Dorftradition" der anonymen Briefe ausgenützt, um seine persönliche Rache auszuüben.Es muss jemand sein, der sich durch das fröhliche Treiben im "Bären" geschädigt fühlte.Mir scheint, die Polizei habe sich nicht übermässig angestrengt. Anonyme Briefschreiber und Brandstifter haben immer Mitwisser,die man zum Reden bringen kann.

 
|

weitere Ausgaben