Kommentar

Die Kunst des Kopfballs

Wie der ukrainische Stürmerstar Andrei ­Schewtschenko sein wahres Gesicht wiederfand.

Von Peter Hartmann

Man nennt es Timing: den kurzen Augenblick, als Andrei Schewtschenko flach in der Luft hängenzubleiben schien und sein Kopf den Ball traf zum Ausgleichstor der ­Ukraine gegen Schweden. Eine fabelhafte Mutprobe für einen Mann von fast 36 Jahren, der vor einem Jahr einen schweren Kieferbruch erlitten hatte und sich überlegte, nur noch Golf zu spielen, was er ebenfalls hervorragend beherrscht, wie sein zweiter Platz bei der nationalen Meisterschaft belegt.

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