Mediterraner Schlendrian

Die Romands sind die Griechen der Schweiz: Ob Arbeitslosigkeit, Verschuldung oder Zinsbelastung – in jeder Negativ-Statistik liegen die Welschen vorn. Während sie über Stress und Benachteiligung klagen, halten die Deutschschweizer den helvetischen Motor am Laufen.

Von Andreas Kunz

Während Europa auseinanderdriftet, gilt die Schweiz als leuchtendes Beispiel für Demo­kratie, Föderalismus und das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen. Tatsächlich hat die Alpenrepublik schon rein geografisch das Zeug zum Vorbild: Der Nord-Süd-Graben Europas verläuft mitten durchs Land. Verzweifeln die Deutschen zunehmend an ihren südländischen EU-Partnern, haben sich in der Schweiz die italienische, die französische und die deutsche Kultur schon vor über 150 Jahren zu einem Bundesstaat vereint. Oder um es in der Sprache der gegenwärtigen Euro-Debatte auszudrücken: Hie ...

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Kommentare

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  • Christian Weber
  • 09.03.2012 | 10:32 Uhr

Das ist doch ein anregender Artikel - ein kleines Korn Wahrheit - nicht todernst zu nehmen. Ein paar trockene Zahlen, etwas provokativ aber lustig aufgemacht. Das regt doch die Diskussion an - ist doch nicht böse gemeint. Wenn sogar noch Frau Widmer-Schlumpf einen Kommentar dazu abgibt, ist sogar eine Sternstunde der Satire erreicht. Gratulation den Journalisten der Weltwoche!

  • Bruno Mair
  • 08.03.2012 | 07:58 Uhr

@Selk. Aber Ballone fliegen lassen, mit lapidaren Unterstellungen wie "Nichtschweizer" und nicht weit gereist.
Zurückhaltung einfordern und im gleichen Atemzug den Vorwurf "Sie sind weg vom Fenster". Wenn man dann bei sich selber feststellt Unsinn zu schreiben, interessiert es einem plötzlich nicht mehr. Diesbezüglich müssen Sie über die Bücher... Herr Selk. Ich bin geboren und wohne in der Schweiz spreche Schwiizerdütsch. Nicht mal das haben Sie verstanden.

  • Rainer Selk
  • 07.03.2012 | 12:18 Uhr

Eben, lieber Herr Mair, wer sich den Schuh anzieht....

Welche Nationalität Sie haben oder wo Sie wohnen, interessiert mich eigentlich wenig. Aber Menschen, die nicht hier sind, erleben nicht, was hier zusammenhängend abgeht. Und da erlaube ich mir die Feststellung, dass Sie weg vom Fenser sind. Ist mir schon länger aufgefallen. Ist ja kein Manko. Aber dann bitte mit Statements zurückhaltender sein, denn wer es nicht unmittelbar erlebt, kann kaum in der TIEFE mitreden, gell, lieber Herr Mair.

  • Bruno Mair
  • 07.03.2012 | 12:14 Uhr

@Selk. Und noch was. Ungesehen werden Sie mir als nächstes empfehlen genau dort auszuwandern wenn es mir nämlich hier in der Schweiz nicht passen sollte. Um Ihrer ach so tollen Tiefgründikeit und Leserbrief-Ergüsse (nicht direkt) sondern über "Dritte" dann ein bisschen näher zu kommen...

  • Bruno Mair
  • 07.03.2012 | 08:17 Uhr

@Selk. Das Sie jeden Kommentar anscheinend zwanghaft von mir auch kommentieren müssen, obwohl Sie gar nicht angesprochen werden, zeigt schon Ihre Rechthabergelüste diese hier dann auch auszuleben. Weit gereist...? Trotz meiner Geburt und Leben in der Schweiz(!) ist mein 2. Wohnsitz in 10'000 km Entfernung und habe da mit Leuten zu tun die zwar mediterraner Leben, aber wirtschaftlich der Schweiz und Europa noch tüchtig den Rang abkaufen. Ich scheine es hier wohl mit einem Schreiber zu tun haben der Schrebergarten unterstellt, jedoch aus dem Schrebergarten schreibt.

  • Rainer Selk
  • 06.03.2012 | 19:35 Uhr

Eben, Herr Lips, keine Reise ohne Mair, schon wegen dessen Tiefgründigkeit an anderer Stelle. Ob Herr mair überhaupt als Nichtschweizer (oder nicht) weiss, um was es hier geht, darf füglich bezeifelt werden. Weit rumgekommen ist er offensichtlich nicht. Schrebergarten pur!

  • Bruno Mair
  • 06.03.2012 | 07:52 Uhr

@Lips. Sie sollten unter diesen Umständen nicht mehr Reisen. Selbst nur eine Reise in das Welschland wäre mit Ihrem seltsamen Menschenbild eine Zumutung.

  • George Lips
  • 05.03.2012 | 12:58 Uhr

Westschweizer Männer, ein Volk von Drückebergern. Seit Jahrzehnten sind die Aushebungsprozente in der Westschweiz am geringsten.Leute, die das wissen wollen, wissen es.Diese filous kamen sich imnmer intelligent vor, wenn sie dem Militärdienst für ihr Land entkommen konnten.Da ich sie auch kommandiert habe (in Genf) weiss ich natürlich aus erster Quelle, dass diejenigen, die dem Dienst nicht entkommen konnten, ihre Verweigerung mit billigsten Tricks fortsetzten.Die meinen noch heute, mit dem General Guisan hätten sie für alle Zeiten genug für die Schweiz getan.

  • George Lips
  • 05.03.2012 | 12:48 Uhr

Mair:.La culture romande. Wir sehen es wieder, die wiederholten Pöbeleien von sog. Abgeordneten im Genfer Gr. Rat.Wie Gofen spritzen sie einander mit Wasser an, die Mullers, Stauffers und Weiss sind kaum besser als der Pöbel (racaille) von Annemasse.Mein lieber Mair, ich bin weltgereist und habe mit Leuten aus Hochkulturen verhandelt.Man muss diese linke verlogene Bessermnschenwelt kritisieren, nicht lobhudeln.Richtig, meine Wurzeln liegen im Mittelalter, als Zürcher und Schweizer "de souche".Mich ärgert diese destruktive Einwanderung von Leuten, die in ihrem Land nichts geworden sind.

  • Bruno Mair
  • 05.03.2012 | 08:03 Uhr

George Lips
04.03.12 | 14:47 Uhr

@Lips. Sie sind ein richriger Schweizer. Alles was ausserhalb Ihrer Berggegend liegt ist, ist Ihrer Ansicht auf der Verliererseite. Selbst in Ihrem "eigenen Land" bauen Sie emotional Ihre Feindbilder auf. Welch ein vergrämtes Leben...

  • Christine Joos
  • 05.03.2012 | 07:14 Uhr

Merci, Monsieur Roggen.

Sie lösen sich mit freiem Willen von der CH, um mit freiem Willen sich in die EU einzugliedern? Ihr freier Wille bringt Sie genau bis zum Eintritt. Danach kommt er Ihnen abhanden: Das Gebilde EU kann mit einem freien Willen seiner Vereinnahmten nicht existieren, für Ihren Willen wird fortan Brüssel zuständig sein. Hören Sie dazu Nigel Farage.

Wachstum ist nicht alles: Als Ameise dem Heer zu dienen, nur damit der Haufen grösser wird, ist ein grausiger Gedanke. Warum wollen Sie das?

  • Meinrad Flury
  • 05.03.2012 | 07:10 Uhr

Quant je suis arrive a Genève j’avais 18 ans, 41 ânées ont passe depuis. Venue de la Suisse „primitive“ mon premier employeur ne me payait pas le salaire indiqué par ce que mon « Français » n’était pas suffisant ! J’étais un Swiss-toto ! J’ai appris; 1, la langue et 2, à me faire ma place et voilà, je me sentais bien dans cette culture si différente. Nous sommes tellement complémentaires et compatibles parce que on est si différent des Français respecivement des Allemands. L'orage passera et: «La bave du crapaud n’atteindra jamais la blanche colombe"

  • Mario Meier
  • 04.03.2012 | 20:45 Uhr

Cher Monsieur Roggen

Si je vous comprend bien vous aimeriez réaliser le model réduit du rêve de Charles le Téméraire qui a vu l'europe central de Flandre jusqu'au délà les alpes à Trieste?

Les Wallons, Franche-Comté et Romands avec la Haute-Savoie comme grande confrèrerie et 28ème état de l'UE? Le financement et la garantie de réussite vient de Bruxelles... biensûre.
Qui sera le roi dans ce model? Un Belge ou un Genèvois? La central à Genève?
Ce n'est pas un rêve, mais un caushmare assuré quand j'y pense.

"Les Suisses s'entendent bien, parce qu'ils ne se comprennent pas"

  • George Lips
  • 04.03.2012 | 14:47 Uhr

Ihre Umfrage zeigt doch nur, dass über 60%der Antwortenden fern des Problems sind. Als abwechslungsweise in Frankreich und in der Schweiz Lebender betrachte ich unsere Welschen als "peitits bourgeois", immer vordrängen und auf den kleinen Vorteil aus.Indem sie ihre Seele verkaufen (ihr schönes Land) an die meistbietenden Steuerflüchtlinge, indem sie alle sozialistischen Untugenden hätscheln (Wohlfahrtsstaat=Schuldenstaat), Asylanten, neuerdings Lehren für auszuschaffende illegale Sans papiers wollen zeigen sie nur wes Geistes Kind sie sind. Meine Sympathie haben sie längst verloren.

  • Marianne Levron
  • 04.03.2012 | 08:54 Uhr

Tatsache ist, dass die Deutschschweizer und die Romands nicht dieselben Charakterzüge haben.Wenn man bei Genf oder im Jura über die Grenze kommt, hat man den Eindruck,Frankreich nicht verlassen zu haben; der "Ausland-Effekt" stellt sich erst beim Vorrücken nach Osten und beim Überschreiten des Röstigrabens ein.Natürlich sind die Romands nach Frankreich orientiert, im Positiven wie im Negativen, aber das gehört nun einmal zur Schweiz, das macht ihre Besonderheit aus.Ist es nicht ein Zeichen alemannischer Haarspalterei, auszurechnen, wieviel % Bürger 6 oder 7 Wochen Ferien machen ?

  • Marianne Levron
  • 04.03.2012 | 08:35 Uhr

Félicitations, Herr Kunz:Sie haben den Röstigraben mit Ihrem Artikel verbreitert und vertieft. Anstatt nur mit Zahlen und Statistiken um sich zu schmeissen, wäre es hilfreicher, die Ursachen dieses Ost-West-Gefälles zu untersuchen, aber das ist natürlich schon etwas komplizierter.Die Westschweiz hat vielleicht weniger Industriebetriebe-die traditionelle Uhrenindustrie ist ja zusammengeschrumpft-,dafür mehr Immigranten aus frankophonen Ländern.Die geringere Stress-Wehleidigkeit der Deutschschweizer könnte auch damit zusammenhängen, dass sie ihre Gefühle weniger ausdrücken und alles schlucken.

  • Jean-Blaise Roggen
  • 03.03.2012 | 21:52 Uhr

Cher Monsieur Meier,
Touché ou outragé ? Nullement car pour l'être il faut que l'on considère et estime ceux qui tentent de vous outrager... Dans le cas présent je suis aux anges puisque ma cause, celle de l'indépendance de mon pays avance. Lisez donc, puisque vous semblez maîtriser la langue de Molière les forums de la presse romande; l'heure du grand réveil semble avoir sonné. Les masques sont tombés et j'en suis infiniment reconnaissant à la Weltwoche: L'UDC est pour nous ce que le Vlams Belang est pour nos frères wallons: le révélateur d'une conscience nationale en cours de création

  • George Lips
  • 03.03.2012 | 19:55 Uhr

Unsere Welschen sind besonders verliebt in den Wohlfahrtsstaat, bzw. die Hängematte.Aber Wohlfahrtsstaat = Schuldenstaat. Ihr Vorbild ist Frankreich. Aber Frankreich brenötigt heute schon die gesamte Einkommenssteuer für den Zinsendienst. Und nach demn Sarkozy insgesamt 24 neue Steuern eingeführt hat und die den Holland wählen, ist klar, dass die maximale Eink.steuer von 50% auf 75% gehen wird. Bau Mauern umn die Schweiz, wir brauchen die Steuerflüchtlinge nicht.

  • Mario Meier
  • 03.03.2012 | 15:09 Uhr

Cher Messieurs Roggen et Michel

Touché et outragé?

Pas de quoi de s'énerver quand les faites sont claire et aprouvé.
D'ailleures, quand on donne le droit de vote (GE/NE) aux étrangers il ne faut pas s'étonner quand les resultats du scrutins dérive vers un étatisme de plus en plus. Y compris la politique des Libéraux en Romandie.

L'étâtisme est le fruit de la politique centralisé, mais la Suisse-Alémanique a une tradition de l'étât comme -service au citoyen-!

Croissance à tout prix? N'oubliez pas d'y ajouter l'endétement et mauvaise gestion et faites soubstraction svp ;-)

  • Ari Michel
  • 03.03.2012 | 12:01 Uhr

Cher Monsieur Metlagel,
Kurze frage. Seid wann spricht man in der Deutschweiz Deutsch? Genau wie sie sich beschweren kann sich der Welsche beschweren darüber dass er Deutsch lernen muss aber wenn er in die Deutschweiz geht kaum keiner Deutsch spricht sondern nur Dialekt. Darum finde ich Ihr Argument etwas gartenzwergerisch.....
Ich bin eher der Meinung das unterschiede in einem Land es bereichern. Wie Antonio Hodgers korrekterweise illustriert hat sind die Kantone Genf und Waadt positive Beiträger zur "perrequation" und die La Côte hat einen Wachstum weit über dem Schweizer Durchschnitt.....

  • Markus Spycher
  • 03.03.2012 | 09:24 Uhr

>> "La Romandie pourrait très bien constituer le 28ème état de l'Union européenne . . ."

Aber, aber, Herr Roggen, jetzt hat doch soeben - am 1.März - la Républic et le Canton de Neuchâtel die Unabhängigkeit vom preussischen Monarchen mit einem kantonalen Feiertag celebriert, eingedenk des 1.3.1848.

  • Zoltan Metlagel
  • 03.03.2012 | 07:46 Uhr

Es schadet wirklich nicht gelegentlich Mal darauf hinzuweisen wie das Verhältnis ist. Rein statistisch wird auf die Transfers und Unterschiede seit Jahren hingewiesen. Was Frau Dreifuss mit den Krankenkassen begonnen hatte wird Jahr für Jahr weitergeführt. Das Asylwesen (Ausschaffung) wird in erster Linie im Waadt boykottiert. Schuldenmachen im Haushalt wird permanent fortgeführt. Unabhängig davon brauchen wir die Romandie, es würde jedoch nicht schaden, wenn sie auf die Ostschweiz Rücksicht nehmen würden (wenn ich in die Westschweiz fahren muss, ist niemand bereit mit mir Deutsch zu reden).

  • Marco Bless
  • 03.03.2012 | 03:03 Uhr

Ach herrje...
Da ist mal was, was die Schweizer stückweise von unseren nördlichen Nachbarn abschneiden könnten. Die kritisieren einander relativ heftig, ob in der Satire oder in Sachzeitschriften. Und sind dann trotzdem ein einig Vaterland.
Dieses mimosenhafte p.c.-Getue der permanent auf Abruf bereiten beleidigten Leberwürste in diesem Land gehen einem so was von auf den Senkel, die glauben das gar nicht. Dauernd ist man "empört, entrüstet, schockiert", man droht mit Verboten, Gesetzen, Ueberwachung oder Konsumverweigerung.
Ist die Schweiz eigentlich so eine Art "grosses Mädcheninternat"?

  • Marco Portmann
  • 02.03.2012 | 23:54 Uhr

Liebe Kommentatoren, liebe Kommentatorin - Regen Sie sich doch nicht so auf. Die Weltwoche ist nicht die Deutschweiz. Sie repräsentiert nur eine relativ kleine Gruppe von nationalistischen Lesern und schafft sich mit solchen Artikeln selber ab. Dem Artikel über die Romands haben nicht einmal 15% der Homepage-Besucher zugestimmt. Wir Deutschschweizer lieben doch die Romands. Und die Tessiner übrigens auch. Das weiss auch Herr Köppel. Der Bericht ist reine Provokation und ein verzweifelter Versuch, die Auflage zu erhöhen. Also, Schwamm drüber.

  • Tom Fürst
  • 02.03.2012 | 20:52 Uhr

@ Monsieur Roggen

Hoffentlich endet Ihr Traum von der unabhängigen Romandie nicht nach dem Modell Xamax und Servette. :-)

Und...

...Ihr Welschen seid doch immer so locker drauf und dann reagiert Ihr richtig mimosenhaft "deutsch" auf einen provokativen Artikel... Hätte mir mehr Esprit in der Auseinandersetzung gewünscht... Enttäuschend...

  • George Lips
  • 02.03.2012 | 14:08 Uhr

Die WW sollte sich vom dümmlichen Artikel der NZZ nicht beeindrucken lassen. Hier noch einige Stichworte zum mediterranen Gefälle:Finanzausgleich, Verteilung der SRG Gebühren, Postenschacher zu Bern, das ungeheure Ausmass von bewilligten Wiedererwägungen im Asylwesen (Kostenfolgen), Gesetzlosigkeit bei den Ausschaffungen,das Deza Debakel (welsch dominiert), usw. Es ist Zeit, dass dieses Tabu gründlich ausgeleuchtet. Die freudige Aufname tausender franz. Steuerflüchltlinge, zwaqr erlaubt, aber sehr dumm gegenüber Frankreich, ist ebenfalls kein Ruhmensblatt und verursacht "repercussions".

  • Alexander Kaufmann
  • 02.03.2012 | 13:51 Uhr

@Daniel Schlatter:
Ich sehe in diesem Artikel keine Diskriminierung und habe an keiner Stelle den Eindruck, dass man die Romandie loswerden möchte. Der Artikel ist wohl "politisch unkorrekt". Es werden schliesslich unbequeme Tatsachen mit Statistiken untermauert.
Solange die Deutschschweizer jedoch ihre Mentalität beibehalten, werden sie sich wohl gerne weiterhin die Romandie als Hobby leisten; man gönnt sich ja sonst nix, gell.

@Beat Stricker:
Ja genau, Monsieur Stricker, wenn es die Deutschschweizer Mentalität nicht gäbe, gäbe es auch die Schweiz nicht. Wo wäre dann die Romandie?

  • Jean-Blaise Roggen
  • 02.03.2012 | 11:41 Uhr

Chère Madame Joss,
La Romandie pourrait très bien constituer le 28ème état de l'Union européenne et l'adoption de l'Euro doper nos exportations déjà florissantes. Tout cela renforcerait ainsi le taux de croissance romand supérieur lors des dernières années à celui d'un pays voisin du nôtre: la Suisse

  • Ivo Tschuemperlin
  • 02.03.2012 | 11:14 Uhr

@Daniel Schlatter
Sie haben Recht, so etwas zu schreiben ist wirklich sehr unschweizerisch. Normalschweizerisch wäre, bei solchen Statistiken, alles verheimlichen und tun als ob nichts wäre! Genau so machen es die grossen Tageszeitungen.

  • Daniel Schlatter
  • 02.03.2012 | 10:39 Uhr

Etwas unschweizerischeres habe ich seit Jahren nicht gelesen!1. sind pauschale Urteile sowieso nicht stichhaltig.Und 2. geht es um Werte,die die Schweiz,den Schweizer ausmachen:Respekt,Anerkennung und gegenseitige Befruchtung durch die unterschiedlichen Mentalitäten.DAS hat uns weitergebracht,DAS macht die Stärke der Schweiz aus.Aber wenn man natürlich daraufhin arbeitet, DEN Schweizer über den Deutschschweizer zu definieren und alles "undeutsch-schweizerische" loshaben möchte,dann kommt man auf solch diskriminierende Pamphlete.Ein Schweizer ist der Autor jedenfalls nicht,ev. ein Deutschtümler

  • Christine Joos
  • 02.03.2012 | 08:30 Uhr

Vous êtes pour "L'INDEPENDANCE DE LA ROMANDIE".

Dites-moi, Monsieur Roggen: Etes-vous pour l'UE?

  • Jean-Blaise Roggen
  • 01.03.2012 | 22:19 Uhr

Fantastique ! merci mille fois d'avoir soutenu par cette article mon rêve et celui de tant de Romands (de plus en plus nombreux) : L'INDEPENDANCE DE LA ROMANDIE.

Vos sarcasmes comiques de barbare germanique mal dégrossi de la forêt ancestrale font mouche et font plus pour notre cause que tant de lamentations un soir de votation à la contemplation de l'antépénultième "Roestigraben".

Continuez dans cette veine une dizaine d'articles comme celui-ci et notre rêve pourra se réaliser. Ami Alaman ou Vandale j'aurai rêvé d'écrire cela dans la langue d'Aristote !

  • Jürg Brechbühl
  • 01.03.2012 | 01:13 Uhr

Der Tessin ist nicht "die Romandie". Die Titulierung als "faule Südländer" wird mit dem zitierten Zahlenmaterial nicht untermauert. Ich wünsche sehr, dass sich da ein paar Tessiner zu Wort melden und zur Wehr setzen.

  • beat stricker
  • 29.02.2012 | 22:12 Uhr

degoutant Titel und Lead dieses Artikels sind absolut degoutant! zum Glück gibts in der Schweiz nicht nur die Deutschweizer Mentalität.

 
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