Mörgeli

Jetzt aufräumen statt zudecken

Von Christoph Mörgeli

Man wähnte sich im Gerichtssaal statt in der «Arena» des Schweizer Fernsehens. Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf persönlich hat Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand einen Freispruch beschert. Er ­habe sich «keine vorwerfbaren rechtlichen Verfehlungen» zuschulden kommen lassen. So ihr Urteil vor der gesamten Fernsehnation. Die Exekutive spielt Judikative. Ein Angriff auf die Gewaltenteilung. Eine krasse Schwächung der Institutionen. Würde Frau Widmer-Schlumpf bei andern sagen.

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Kommentare

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  • Mathis Stoffel
  • 18.01.12 | 11:28 Uhr

"Aufräumen statt Zudecken" - in diesem Punkt stimme ich Herrn NR Mörgeli durchaus bei. Von der SVP muss nun konsequenterweise erwartet werden können, dass sie mit der gleichen Stringenz moralisches oder ethisches "Fehlverhalten" in ihren eigenen Reihen schonungslos zur Aufdeckung bringt; mit den entsprechenden Konsequenzen. Daran ändern auch Freisprüche 2.ter Klasse oder eingestellte Verfahren nichts!

  • Peter Kuehnis
  • 18.01.12 | 09:49 Uhr

ich freue mich über ChMörgelis tatkräftige Mithilfe bei der Aufklärung wer Hildebrands Kontoauszüge zusammengeflickt hat.

  • Gerald Eisele
  • 17.01.12 | 17:00 Uhr

@ Weltwoche. Hat die Weltwoche keinen fähign Anwalt wo das Reglement mal hieb und Stichfest auseinander nimmt. PWC meinte ja der Deal sei heikel. Ein Rechtsgutachten müsste aber zum
Schluss kommen, dass Hildebrand klar das Reglement gebrochen hat. Er hat bereits im Vorfeld seiner Frau eine Vollmacht gegeben um zu machen was sie will. Solche Vollmachten gehen aber soweit, dass die Geschäfte auch für den Kontoinhaber (also Herr H) als rechtsbindend gelten. Das Reglement: Umgehung mit Drittpersonen gilt leider nicht. Also hat
Hildebrand Devisen gehandelt und dies mit privilegierten Frontinfos

  • Gerald Eisele
  • 17.01.12 | 16:54 Uhr

@Hofstetter. Sie kennen das Reglement nicht und plappern EWS und Schneider-Ammann nach. Klar wurde das Reglement verletzt.Art. 4 Missbrauch von privilegierten Informationen wurde klar verletzt. Im Zusammenhang mit Art.2. Als Eigengeschäfte gelten auch Geschäfte, die eine Umgehung insbesondere durch Einschaltung von Drittpersonen (also Ehefrau) das Reglement ist eigentlich klar. Also Reglementverletzung. Auch Straftatbestand der Insider liegt auch vor
Aktien wurden zu einem Tiefkurs gekauft obwohl man wusste das in wenigen Tagen die kurse nach oben ausbrechen. Frontrunning steht auch drin.

  • Andreas Hofstetter
  • 17.01.12 | 13:24 Uhr

Alle Exekutiv und Legislativ Mitglieder leisten einen Eid auf die Verfassung - Nur Blocher hält sich nicht daran und sieht sich über Recht und Moral stehend wie ein Diktator! Den Eid auf die Verfassung beinhaltet auch unseren Rechtsstaat und Grunder hat recht, dass er diesen verteidigt. Hildebrand hat keine Straftat begangen nicht mal eine Reglementsverletzung im Gegensatz zu 3 SVPlern, die in diesem Komplott wegen strafbaren Delikten angeklagt sind. Der Eid auf die Verfassung bedeutet auch, dass man die Wahrheit sagt und nicht notorisch lügt wie Blocher und seine Interessenbindungen nicht off

  • Edy Steiner
  • 17.01.12 | 10:54 Uhr

Dieser und weitere Artikel wurde von der linken Presse wie: SF, Tages-Anzeiger, BaZ, Blick usw., trotz mehrfachen Versuchen nicht eröffentlicht!
****
Zitat von Felix S. Sarasin-Kundenberater habe die Dollars, wie von Kashya Hildebrand gewünscht,erworben. Um 14.50 Uhr antwortet er, der Auftrag sei ausgeführt worden. Dem E-Mail angefügt ist ein Formular, welches das Ehepaar Hildebrand gegenzeichnen soll.
Da stellt sich die Frage: hat Frau und Herr Hildebrand dieses Formular unterzeichnet, oder nur die EHE-FRAU-KONTO-SPERRUNG eingeleitet und später den 75'000 Franken Gewinn eingesteckt!

  • Edy Steiner
  • 17.01.12 | 07:57 Uhr

Die Offenheit des BDP Parteipräsideten Hans Grunder wie er zur Verschleierung von Skandalen steht hat mich sehr überrascht.
Auf die Frage zur Affäre Ph. Hildebrand; sind sie jetzt auch froh dass das alles jetzt an die Öffentlichkeit gekommen ist ? Hans Grunder'S Antwortet; >> NEIN ICH BIN NICHT FROH <<
DA FRAGE ICH MICH, MÜSSEN NATIONALRÄTE AUCH ENEN EID LEISTEN WIE DIE BUNDESRÄTE ???

  • Renato Neidhart
  • 16.01.12 | 16:37 Uhr

Hofstetter: wie die Stil- + Anstandsvollen mit politischen Gegnern umgehen, erkennt man an Ihrem Beispiel wunderschön. Anstand und Respekt predigen aber nur Beleidigungen, Unterstellungen, auch Lügen verbreiten, das ist natürlich nur den "Stil- + Anstandsvollen" vorbehalten. Und zu denen gehören SVP-ler nicht.

Ihre unsachliche Art zu kommentieren findet man in vielen andern Reaktionen auch. Es fragt sich, woher dieser Hass kommt.

Und hören Sie bitte auf mit dem Spruch, das sei die Reaktion auf die SVP-Politik der vergangen Jahre. Das ist Chabis und Sie wissen das (oder sollten es).

  • Kurt Brugger
  • 16.01.12 | 11:18 Uhr

Die neue Macht in der politischen Schweiz,die mittelinks Koalition,will der WW das"Handwerk verbieten"und eine LexWW etablieren.Langsam zeichnen sich Symtome eines Machtrauschs ab.Der grüne OffroadKiller gibt am TV zum Besten,der Popstar des CasinoKapitalismus habe keine Insidergeschäfte gemacht.Der SOBLIstilisiert die Hildebrands zu globalen Nomaden,die durch ihr Credo"mit wenig Arbeit,viel Geld zocken"halt ein lockere Beziehung zu Mio+Mia haben.Daher müsste man Nachsehen üben.Sie würden sich in Villen+Lofts an bester Lage in ErfaGrp treffen.aNR Jean Ziegler ziehen Sie die Notbremse!

  • Andreas Hofstetter
  • 16.01.12 | 09:24 Uhr

Wer Moral über Recht stellt und einen hervorragenden Notenbanker mit der Schrotflinte ins Exil schiesst, der MUSS den Anspruch der Unfehlbarkeit und totalen Transparenz auch bei sich anwenden, sonst ist er ein doppelmoraliger Heuchler! Dieser Anspruch der "moralischen Unfehlbarkeit" hat nicht nur für die SNB sondern für den BR UND auch den Parlamentariern zu gelten! Das heisst, dass sich Justizminister a.D. und NR Blocher mind. an die Gesetze halten muss, die Moral lassen wir beiseite! Gestohlene Bankdaten müssen dem Staatsanwalt übergeben werden, sonst macht man sich zum Hehler! Das weiss B.!

  • Andreas Hofstetter
  • 15.01.12 | 18:11 Uhr

Jetzt aufräumen, statt zudecken - wie wahr! Das SVP Komplott und die Instrumentalisierung der Blocher Medien für die Rachesauereien des Alten waren so plump, dass in allen Umfragen über 80% des Volkes glaubt, dass Blocher lügt! Interessant werden die Aussagen des Datendiebs Tarnutzer sein, der sich wegen massiven SVP Drohungen in die Psychiatrie flüchten musste! Eine Anstiftung durch SVP Leute ist wahrscheinlich und leuchtet ein. Hoffentlich ist der Staatsanwalt schlau genug, um R.T. Strafminderung zuzusichern, wenn er die Wahrheit über die Anstifter aussagt!

  • Rainer Selk
  • 14.01.12 | 22:14 Uhr

Die Fachmeinungen drohen hier den Sachverhalt den Zockens zu überdecken.

PH hatte ein absolut beispielhaft ethisches Verhalten zu zeigen, neben Best-/Höchstleistung.

Sein Verhalten + Charakter gibt zu massiven Beanstandungen Anlass. Und so wie die Dinge liegen, wurde das vom Ba'rt erkannt.

Was das betr. seinem privaten 'Protfolo' in der Vergangenheit bedeutet, MUSS zwingend überprüft werden.

Eine Ehefrau, die am TV Bildschirm Prozesse und Abläufe erlärt, wie man als Bänker 'besch...'! Welchen Einfluss hatte die Dame auf ihren Gatten?!

Nur eine PUK kann das klären.

  • Nannos Fischer
  • 14.01.12 | 17:15 Uhr

Herr Stoffel,
Es stimmt: ich war arrogant, und ich bitte Sie um Entschuldigung. Danke.
Mit freundichen Grüssen
Nannos Fischer

  • Nannos Fischer
  • 14.01.12 | 15:01 Uhr

@Stoffel 14.01.12 | 11:52
PhH war nicht Aktien- sondern Deviseninsider, was in diesem Fall rechtlich aber aufs selbe herauskommt. Wenn Herr Mögeli sich im Terminus vergriffen hat, ist ihm das als Nichtfinanzfachmann wohl nachzusehen. Insider war PhH alleweil, keiner so sehr wie er. Hat PhH seine Positionen glattgestellt? Warten wir’s ab. Vielleicht auch bloss auf einem andern seiner offenbar diversen Konten. Wenn nicht, dann hätte er nicht nur unehrenhaft, sondern auch dumm und unprofessionell operiert. Und das haben ihm bislang nicht einmal seine Widersacher unterstellt.

  • Nannos Fischer
  • 14.01.12 | 14:48 Uhr

@Stoffel 14.01.12 | 11:15 / 1
Ihr Unverständnis beunruhigt mich nicht; es ist schliesslich Ihr Problem. Langsame Paritätsverschiebungen wirken sich langsam auf Gewinnerwartungen und Aktienkurse aus, plötzliche aber plötzlich. Die gesellschafts- und konjukturbezogenen Faktoren ändern sich innert 14 Tagen kaum bis gar nicht. Deshalb schlagen in dem Zeitraum eintretende, gewinnrelevante, plötzliche Paritätsänderungen unverfälscht auf die Aktienkurse durch. Die für Sie einzigen Insider (VR, Gesellschaftsorgane etc.), sind in diesem Fall KEINE;

  • Nannos Fischer
  • 14.01.12 | 14:47 Uhr

@Stoffel 14.01.12/2
denn das für einen Coup nötige Insiderwissen betrifft nicht Firmeninterna, sondern den Devisenmarkt; der Börsenkurs wird firmenfremd gesteuert. Aktien-Insider zu sein ist irrelevant—Deviseninsider muss man sein. Und das war PhH, da er selbst die Paritätsänd. auslöste. Es gibt mehr als EIN Szenario, BlueChips zu spielen. Manche figurieren nicht im Lehrbuch. Dieses gehört aber zum Hedge-Fund-Instrumentarium. PhH spielte nicht den Aktienmarkt, sondern, mit Aktien als Vehikeln, den Devisenmarkt.
Deutlicher kann ich’s nicht sagen. Das Thema ist ohnehin schon zu Tode geritten.

  • Andreas Hofstetter
  • 14.01.12 | 14:21 Uhr

Die gleichen Ungeheuerlichkeiten und Peinlichkeiten liest man jetzt landauf- und landab über die Geld- und Währungspolitik der SNB. Angeheizt von der SVP Propaganda gegen die SNB meint jetzt Krethi und Plethi, er müsse auch noch seinen besserwisserischen Senf zur Geldpolitik dazugeben! Das kommt mir etwa vor, wie alle die gleichen, ohne Vorkenntnis und Ausbildung, eine Herztransplantation durchführen könnten! Wobei die noch einfacher ist, als das komplexe Thema Geld- und Währungspolitik! Wir müssen mit allen Mitteln die Unabhängigkeit der SNB gegen die Angriffe des SVP-Populismus verteidigen!!

  • Andreas Hofstetter
  • 14.01.12 | 14:14 Uhr

Die Peinlichkeiten hier von den verzweifelt um sich schlagenen Blochergroupies sind kaum mehr zu überbieten! Der Quatsch, der sich hier anhäuft, übertrifft die Höhe des Matterhorns! Hildebrand hat einen College Trust für seine Tochter (11) für das spätere Studium in den USA eingerichtet, wo er jährlich ein paar Aktien dazukauft. Verkauft wird NICHTS und mind. noch 10 Jahre gehalten. Wer da von Insider palavert, hat NULL Ahnung und macht sich lächerlich. Weiss einer dieser Hochstapler auch noch grad wie die Börse 2022, dem Zeitpunkt der Liquidation stehen wird?

  • Mathis Stoffel
  • 14.01.12 | 11:52 Uhr

@Fischer
Eben habe ich gesehen, dass sie noch weitere Kommentare an mich richten. Hiezu meine abschliessende Stellungnahme: Mein Einwand bezieht sich auf die Aussage von Herrn NR Mörgeli, wonoch es sich bei Herrn Hildebrand um einen Aktien-Insider handle. Diese plakative Aussage - auch wenn sie taktisch überhöht ist - bedarf eines Beweises. Und auch ihre short-term-trading Annahme ist eine Fiktion; woher wissen sie, dass diese Positionen realisiert wurden? Auf dieser Behauptung, verbunden mit arroganten Seitenhieben, bauen sie und Herr NR Mörgeli ihre Vor-Verurteilung auf.Bonne chance!

  • Mathis Stoffel
  • 14.01.12 | 11:15 Uhr

@fischer
Ich kann sie beruhigen: Ich weiss, was sie meinen. Die Geschichte hat nur einen Haken, weil die Korrelationen mit den Währungen nur einen kleinen Teil der Kursbewegung (Nestlé, Roche, Zurich Financial) erklären. Der weitaus grössere Teil erklärt sich aus der allg. Konjunktur und gesellschaftsbezogenen Faktoren (Tiefst von Roche z.B.am 24.11.) Es handelt sich zudem um Market-Proxy, die in jedes diversifizierte Portfolio gehören. Auch wenn sie passiv anlegen sind sie in diesen Titeln drin. Deswegen sind sie kein Aktien-Insider; meine Stellungnahme bezieht sich gegen diese Unterstellung

  • Rainer Selk
  • 14.01.12 | 10:08 Uhr

Herr Kohler, der CEO einer Firma macht Verlust, erklärt das den Aktonären als 'Gewinn', wissend, dass das nicht stimmt. Und weil das alle tun, sieht er seine Lügen als Wahrheit an??!! Ist das Ihre Wahrnehmung der Schweiz? Meine nicht!!!

Ich wende diese Beschreibung auf Ihre PH Vermutungen an: völlig verdreht. Wahrheit bleibt Wahrheit!

Aber wo ist eigentlich der Aufsichtsrat, der den CEO bereits in der Frühphase 'erkennt' und dafür sorgt, dass Schaden vom Unternehmer abgewendet wird? Wo ist der?

Oder versteckt der sich verdrehend auch gleich noch, um andere Ziele so zu erreichen?

  • Markus Kohler
  • 14.01.12 | 01:15 Uhr

Herr Kuehnis,bin Ihrer Meinung,P.H.hat nichts getan was er nicht durfte.Doch,anstatt es zu erklären das er und seine Frau das immer tun,es gelernt haben und es eigentlich alle tun,die es können,lügt er mehrere Male vor eingeschaltenen Mikrophonen,das Schweizer Volk an.Gelogen hat er schon früh,vor Jahren schon.Mag sein das er diese Aussagen die er macht nicht als Lügen versteht,Tatsache aber ist das es viele als Lüge verstehen.Zum Glück hat er es selber gemerkt!

  • Nannos Fischer
  • 14.01.12 | 00:50 Uhr

@Stoffel 12.01.12 | 22:33/1
Sie haben, selbst nach 35 Jahren, von PhHs BlueChip-Deals nichts begriffen. Ich will’s Ihnen erklären, aber es wird leider etwas dauern. doch man kann ja auch nach 35 Jahren noch etwas dazulernen.
Bei sehr exportorientierten Schweizer Firmen fallen die meisten Umsätze und Gewinne in Fremdwährungen an, werden aber in CHF ausgedrückt, d.h. sie hängen dabei von den jeweiligen Wechselkursen ab: sie steigen, wenn der CHF fällt. Bei einer CHF-Abwertung springt daher der Börsenkurs einmal schlagartig hoch.

  • Nannos Fischer
  • 14.01.12 | 00:47 Uhr

@Stoffel 12.01.12 | 22:33/2
Die versch. Währungen der Verkaufserlöse stellen, im Gegensatz zu einem simplen Devisendeal, einen Währungskorb dar. Geht man, vor einer Abwertung, via wechselkursabhängige Aktien (indirekt) in Fremdw. gegen CHF «long», kann man nach der Abwertung das Ganze zu den höheren Kursen mit Gewinn abstossen. EIN Risiko gibts: ob die Abwertung kommt. Die Aktien müssen einen sehr liquiden, sofort reagierenden Markt haben, bei dem alles keine spürbaren Kursbewegung auslöst, d.h. BlueChips.
Da PhH Datum/Umfang der Abwertung kannte, war er Insider und für ihn Risiko=Null.

  • Nannos Fischer
  • 14.01.12 | 00:43 Uhr

@Stoffel 12.01.12 /3
Ohne die Kurse seiner Titel (Nestlé, Roche etc.) kontrolliert zu haben: die Gewinne dürften zw. 5–10% innert max. 10–14 Tagen: 130–360 risikolose % p.a. Für Sie sind das vielleicht Peanuts, aber für weniger begabte Operateure—und offenbar auch für PhH—, ist sowas echtes Geld. Könnte es sein, dass PhH nach 6 Hedgefund-Jahren mehr Durchblick hat, als Sie nach 35 «in dieser Industrie»—in welcher übrigens; denn sie ist vielfältig?
Gecheckt? Andernfalls bitten Sie vielleicht PhH um Privatstunden; er hat jetzt ja Zeit.
P.S. Sagen sie immer noch, PhH sei kein Insider gewesen?

  • George Lips
  • 13.01.12 | 23:02 Uhr

Vielleicht ist es zu früh zum Aufräumen. Wo Rauch ist, ist auch Feuer. Nach den nun öffentlich gewordenen Transaktionen der Familie H. muss man sagen, dass nur das Jahr 2010 bekannt ist und auch nur ein einziges Konto von insgesamt vierzehn, wie ich gehört habe.Frau "Cash-ya", wie sie im Ausland spasseshalber grenannt wird, soll sich rühmen, mit puts hätte sie schneller und mehr verdienen können. So so.Angenommen sie hat sich tatsächlich mit puts beschäftigt, oder sogar investiert? Ich hab da so meine Ideen.....

  • Rainer Selk
  • 13.01.12 | 22:10 Uhr

@Kuehnis. Ich sehe schon die WeWo Kampfbattaillone mit Gewehr im Anschlag gegen PH. So ein einfäliger Unsinn.

PH wurden von Raggenbass der Rücktritt nahe gelegt und PH hat sein Amt hingeschmissen, obwohl er von seinem Ehrenwort überzeugt ist. Aber dafür kämpfen? Ist PH nun, nachdem wir dieses arrogante Drama erlebt haben, der richtige Mann an der Stelle? Ich wage zu sagen: nein!

Das und weiteres wäre in einem sauberen Assetmanagement des PH vor Einsetzung zum Präsidenten mit Sicherheit auf den Tisch gekommen. Respektlos sind Sie hier, indem Sie die Verhältnisse umzukehren versuchen! LOL.

  • Hans-Jürg Kohler
  • 13.01.12 | 19:57 Uhr

Es kommt aeusserst selten vor, dass ich mit Hr. Moergeli einverstanden bin. Aber hier hat er recht mit seiner Aufforderung zum Auftraeumen.

Der Anfang wurde heute bereits gemacht. Die Hausdurchsuchung bei Hr. Lei war ueberfaellig. Weiter so!

  • Ronald Muller
  • 13.01.12 | 17:46 Uhr

Peter Kuehnis - Ich staune wie aus drei plötzlich ein halbes Dutzend werden können?!
Ich gebe Ihnen aber recht, dass noch einige Fragen offen sind. Deshalb ist es von grösster Wichtigkeit, dass alles sauber aufgeklärt wird!

  • Rainer Selk
  • 13.01.12 | 17:06 Uhr

Lieber Kuehnis, der Herr Oberlehrer entschuldigt alles. Nur Hildesreinweisswaschmittel wäscht weisser, auch bei Insidergeschäften. Vornehm vor allem, wenn was als Sushi aus Singapore kommt. Viel Glück.

  • Peter Kuehnis
  • 13.01.12 | 16:27 Uhr

Mathis Stoffel - vielleicht müsste man den Herren Selk und Mörgeli mal den Begriff "Insidergeschäft" erklären. - Und wenn Sie Herr Selk über Frau Hildebrands Aussagen staunen, ich staune über anderes. Dass ein halbes Dutzend SVP-Leute involviert sind die alle an teilweiser Amnesie zu leiden scheinen,
dass die WW seit einem Jahr versuchte Hildebrand "abzuschiessen" und dass nun der IT-Mitarbeiter der Sarasin ausgerechnet Hildebrands Bankdaten weitergab. - Aber Christoph Mörgeli wird hier sicher auch zur Aufklärung beitragen. In seinem gewohnt respektlosen Stil.

  • Rainer Selk
  • 13.01.12 | 16:17 Uhr

Herr Stoffel, wir sind hier keine Richterrunde und es muss gestattet sein, Meinungen und Schlussfolgerungen zu ziehen.

Bis zu einer Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung. Aber praktisch täglich kommen neue Aspekte in diesem unglaublichen Spiel der Arroganz mit dem Volksvermögen der SNB. So stellt sich das mindestens derzeit für mich da.

Von einem Bericht der GPK halte ich derzeit wenig. Der letzte Bericht der GPK zum Fall Blocher ruht bei Hr. Janiak ja bereits seit Jahren!

Hier kann wirklich nur eine PUK Aufklärung bringen. Das ganze hat das Potential zu einen gigantischen Skandal.

  • Gerald Eisele
  • 13.01.12 | 14:32 Uhr

Die Forderung an die Staatsanwaltschaft trifft ins Schwarze. Es ist ein klarer Insider denn es wurden auch Aktien gekauft und mit dem Wissensvorsprung von PH war abzusehen das es ein Kursfeuerwerk gibt. Die Absicherung mit der Frau geht ins leere. Bei der Bankvollmacht hat PH zu seinem Nachteil unterschrieben, dass er die Handlungen seiner Frau für sich als rechtsgültig ansieht. Also Bankvollmacht müsste die Verurteilung von PH wegen Insider nach sich ziehen.
Die zahnlose STAA wird wahrscheinlich erst auf öffentl. Druck die klaren Tatbestände widerwillig aufnehmen müssen. Wer schützt PH dort?

  • Mathis Stoffel
  • 13.01.12 | 12:24 Uhr

Herr Selk: Ihre Aussage ist relativ gefährlich: Sie übernehmen eine Behauptung von Herrn Mörgeli. Woher nehmen sie die Gewissheit wegen Insider; wissen sie es? Bevor sie also urteilen und pauschal von Insider sprechen, sollten sie den Bericht der Untersuchungsbehörden abwarten. Mit ihrer pauschalen und populistischen Vor-Verurteilung ohne Kenntnis der Sachlage sind sie höchstens ein Behaupter mehr in diesem hintergründigen Machtspiel.
Daran ändert auch eine PUK nichts. Zuerst Fakten, dann Urteil! Alles andere ist Spekulation.

  • Rainer Selk
  • 13.01.12 | 09:05 Uhr

Herr Stoffel, ein SNB Präsident + wohlmöglich weitere SNB Leute, die sehr wahrscheinlich mit Billigung des Bundesrates für eigene Schatullen nebenher gezockt haben und das auch infolge Vorwissen erfolgreich praktizieren konnten.

Das ist m. E. ein Insiderskandal erster Klasse. Da geht es nicht darum, ob man mit einzelnen Position verdient oder nicht. SNB Leute dürfen schlicht solche Geschäfte nicht tätigen. Ich gehe davon aus, dass sie auch deshalb mehr als sehr gut bezahlt sind. Das läuft in Schmarotzertum und ist abzulehnen. Es MUSS eine PUK her!

  • Franziska Keller
  • 13.01.12 | 08:32 Uhr

Erstens war H. nicht sensibel genug um von selber darauf zu kommen, dass er (inkl. Angetraute) in seiner Position nicht spekulieren darf und zweitens war er nicht intelligent genug um sich nicht dabei erwischen zu lassen!
Ein so gebauter "Verantwortungsträger" ist keiner!
Die Leute die ihn aufgebaut haben, ihn auf den Stuhl gesetzt haben, im Wissen um sein berufliches Vorleben und in der Annahme sie würden dafür ebenfalls nie in Frage gestellt, weil sowas ja in der Regel nie auffliegt, gehören ebenfalls durchleuchtet.
Sie sind verantwortungslos und in jeder Hinsicht zu kostenintensiv!

  • Mathis Stoffel
  • 12.01.12 | 22:33 Uhr

@Fischer
Mit short term trading in Blue Chips von mulitnationalen Unternehmen (Nestlé)ist noch keiner reich geworden; diese folgen dem Index. Wenn Sie die Finanzszene der letzten Jahre verfolgt haben, ist Ihnen wohl nicht entgangen, dass die grossen Insider-Gewinne aus sog."Small Cap-Funds" herrührten; einschlägige Vorfälle aus der Pensionskassenwelt sind Ihnen sicher bekannt. Im übrigen zitiere ich nicht aus Schulbüchern, sondern darf auf eine 35-jährige Praxis-Erfahrung in dieser "Industrie" zurückblicken. Mir scheint, dass sie am Anfang stehen, und ich wünsche Ihnen einen guten Durchblick!

  • Rainer Selk
  • 12.01.12 | 21:54 Uhr

Herr N. Fischer, zugegeben, ich bin kein Bänker. Ich habe schon über die Angaben der Dame Hildebrand, die die in Singapur via SRF TV zum Besten gab gestaunt.

Motto: wenn ich es richtig machen will, dann... Kommt mir vor, dass eine Anleitung zu Mord möglichst strategisch organsiert sein muss, um den zu vertuschen, sonst ist das nicht professionell.

Aber Mord bleibt Mord. und Abzhockerei bleibt Abzockerei und das beim SNB Präsidenten und ohne alle Scham und alles nicht so schlimm. Das ist eine bodenlose Frechheit. Ich wiederhole: eine PUK muss her, aber subito.

  • Rainer Selk
  • 12.01.12 | 20:03 Uhr

Und dann das Interview der Dame Hildebrand aus Singapore. Ein eigentliche Prozessdarstellung, wie man als Bänkerlin 'bescheisst'. sorry, aber das war so dermassen blöd, dass ich nicht verstehen kann, dass SRF einen solchen Schmarren auch noch veröffentlicht. Frau Hildebrand macht in Zuckerbrot und Peitsche in einer seltsam wiedersprüchlichen Art. Die Frau hat offensichtlich keine Ahnung von den hiesigen Gepflogenheiten. Eben, eine 'späte' Ehe des Dr. H.

  • Nannos Fischer
  • 12.01.12 | 19:16 Uhr

@ Stoffel 12.01.12 | 12:37
Jetzt wissen wir endlich, was ein Insider ist . Wer nicht so vorgeht, ist keiner und tut nichts Böses. Endlich eindeutige Kriterien, die von nun an viele Diskuss. ersparen werden. Sie haben das sehr schön aus dem Lehrbuch oder einer Semesterarbeit zitiert. PhH hat nicht in Aktien spekuliert, sondern, qua Aktien, in Devisen. Deshalb hat er Titel wechselkursempfindlicher Firmen mit sehr liquiden Märkten genommen, wo er rasch massiv rein- und wieder rauskommen konnte. Man nennt das short-term trading, hier risikolos. Ab wieviel ist der Gewinn nach Ihnen nicht zu klein?

  • Kurt Brugger
  • 12.01.12 | 17:59 Uhr

Der Club,ein Journalist und 1SVP,gegen eine Horde besserwissenden Soziologen,Prof,und anderen"Experten".Diskussion ideologisch geprägt.Gesprächsleiterin die jede Richtigstellung unterbindet.Sachliche Argumente unterlegt mit Fakten tragen Engeler und Mörgeli vor.Statt die Berufserfahrung von PH zu hinterfragen,wird aBR CHB seziert und oeffentlich unglaubwürdig dargestellt.Ueber mögliche Ursachen des Scheiterns eines HighriskBankers,seiner fachlichen und charakterlichen Eignung wird kein Wort verloren.Stattdessen noch immer Blumen auf sein Haupt gestreut.Realitätsverlust der aBRCHB Kontrahenten!

  • Mathis Stoffel
  • 12.01.12 | 12:37 Uhr

Ein Aktieninsider geht anders vor: 1) macht er die Deals über ein Nummernkonto; 2)agiert er als Frontrunner oder Parallelrunner (Def. gem. BVG); 3) operiert er z.Bsp. in kleinkapitalisierten kotierten Schweizer KMU 4) ist er meistens Berater oder Portfoliomanager eines sog. "Small Cap Funds" 5) ist er z.Bsp. im VR einer solchen kotierten KMU oder hat als Aktienanalyst (sog. "research") einen nahen Draht zum Management oder Finanzchef eines solchen KMU. Ein Insider kauft nicht Nestlé oder andere grosskapitalisierte Aktien in sog. effizienten Märkten; dafür ist ihm der Gewinn zu klein.

  • Hanspeter Buehler
  • 12.01.12 | 09:34 Uhr

Faktum ist, dass es ohne Blocher keinerlei Evaluation in Sachen Insider-Problematik in der SNB geben würde - ein Riesenverdienst des Mannes dem wir Schweizer dankbar sein müssen, dass er uns fast im Alleingang - vorläufig wenigstens noch - vor der EU-Falle bewahrt hat. Allein schon für diesen Verdienst müsste der Mensch Blocher geadelt werden. Ich bin mir bewusst, dass eine Persönlichkeit wie sie Blocher darstellt immer pol. schwächere Personen provozieren wird, die zu Feinden mutieren - umsomehr auch Blocher Schwachpunkte hat - weshalb auch nicht - er ist auch nur ein Mensch.

  • José Maria Hernandez
  • 12.01.12 | 09:19 Uhr

Herr Mörgeli am Dienstagsabend habe ich geklatscht bei der Sendung " Club" als sie sagten die Medien NZZ, Tagi, etc sind eifersüchtig und die Linken und die Netten nehmen einen Gauner im Schutz der mit einem Telefonat 75 000 Fr. was einem Jahresgehalt eines Handerwerkers entspricht!
Kompliment Herr Mörgeli ich bewundere Sie! Sie reden den Linken ins Gewissen. Sie haben Recht es ist Bizarr wie die Linken Reiche in Schutz gegen Ihrer Ideologie Reiche zu verteufeln!

  • Andreas Hofstetter
  • 12.01.12 | 07:13 Uhr

"Wir sind zur Lachnummer geworden, wenn wir nicht mal die Privatsphäre des Notenbankchefs schützen können" - Prof. Birchler, UZH - EU/USA reiben sich die Hände und werden nun noch ein paar Gänge raufschalten! Der Gnadenstoss fürs Bankkundengeheimnis ausgerechnet von der SVP! Das sind die Verräter der CHer Interessen und das schon lange!

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/01/12/Schweiz/Affaere-Hildebrand-Baerendienst-fuer-Bankgeheimnis?WT.zugang=front_top1

Blocher anzeigen? Er macht ja einen hervorragenden Job in eigener Demontage und der SVP! Rachsucht rächt sich!

  • Markus Kohler
  • 11.01.12 | 23:47 Uhr

...und auch die dritte Wette hab ich gewonnen! Merci A.H. Hab den "2.Weltkriegsvergleich"vorausgesagt."Stasi Spitzel".... (war überrascht,dachte eigentlich andere würden zuerst Solches erbrechen) Gratulation,ich kann mich mit 3:0 absetzten,die Vierte Wette läuft.Ich kann noch 7:0 gewinnen oder 3:4 verlieren.

  • Heinz Moll
  • 11.01.12 | 23:30 Uhr

Hr. Hofstetter irrt sich gründlich: Der Reputationsschaden, den die Nationalbank und der Finanzplatz Schweiz erleiden, hat Hr. Hildebrand mit seinem unzulässigen Abzockergehabe verursacht. Für einen sofortigen Rücktritt gleich nach Bekanntwerden des Skandals hatte er leider nicht die Statur. Lieber gab er noch zwei Wochen den Rockstar. Beschämend.

  • Kurt Brugger
  • 11.01.12 | 22:32 Uhr

Natürlich muss aufgeräumt werden.Alle Akteure sind zu prüfen,Verantwortlichkeit festlegen,Veränderungen vornehmen auch personelle.Das Vertrauen erneuern"mit knallharten Massnahmen".Der an seiner Selbstüberschätzung gescheiterte Star der Finanzwelt,mehrsprachiger Blender, muss sicher nicht geklont werden.Berufserfahrung in Hedgefonds und dem angelsächsi-schen Finanzsumpf,Motto:Gewinne für mich-Verluste fürs gemeine Volk!Sind nicht die Voraus-setzungen die dem Anforderungsprofil des obersten Bankers der SNB entsprechen.Verantwortungsvoll,risikominimiert und nachhaltig ist die Vorgabe!

  • Heinz Bohli
  • 11.01.12 | 22:11 Uhr

Genau- was wirklich billig ist, ist dann die Schuld auf die Frau abzuschieben. Wo bleiben da die Emanzen?

  • Nannos Fischer
  • 11.01.12 | 21:20 Uhr

Als ob mehr Regulierung je Missbräuche verhindert hätte! Wer umgehen will, findet leicht neue Wege. Die USA sind das Land mit dem höchstregulierten Finanzsektor. Das hat das Subprime-Debakel nicht verhindert, u.a. weil viele Regeln durch die Behörden suspendiert oder schlicht nicht angewandt wurden—aus politischen Gründen.

Höhere Eigenmittel bieten nur einen beschränkten Schutz. Blocher wollte einen chirurg. Schnitt zwischen dem internat. und dem nat. Geschäft der Grossbanken, mit der Möglichkeit eines Konkurses des internat. Teils. Das fürchten die Banken wie der Teufel das Weihwasser.

  • Nannos Fischer
  • 11.01.12 | 21:03 Uhr

Ein Gegenzitat. Auch von einem amerikanischen Präsidenten.

«Tricks and treachery are the practice of fools that don't have brains enough to be honest.»
Benjamin Franklin

  • Andreas Hofstetter
  • 11.01.12 | 19:59 Uhr

Absolut einverstanden! Jetzt ist aufräumen angesagt! Das Volk ist schon viel weiter als ich ihm zugetraut habe. Es hat nämlich endlich gecheckt, dass Blocher der Pate der Hochfinanz ist und der Futtertröge der Investmentbanker. Hildebrand stand für deutlich höhere Eigenmittel-Vorschriften und mehr Regulierung. Blocher stand immer auf der Seite der Hochfinanz und hat seine Stasi Spitzel auf Hildebrand angesetzt und diesen wegen einer kleinen Bagatelle gestürzt. Hildebrand wird das ziemlich locker verkraften, weil brilliant. Den Schaden erleidet die Schweiz!

 
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