Belastende Zeugnisse

Die der Weltwoche vorliegenden Dokumente zum Fall Ramos belegen die Verantwortlichkeiten der obersten Schweizer Justizbehörden. Die Affäre ist noch längst nicht aufgearbeitet, wie ein Blick in die vertraulichen Akten zeigt.

Von Urs Paul Engeler, Philipp Gut

«Gefälschte Unterschrift»: Aktennotiz der Bundesanwaltschaft.

Die Weltwoche hat in der Affäre Ramos/Roschacher von Anfang an entscheidende Fakten geliefert. Sie enttarnte den Drogenbaron José Manuel Ramos alias «Alex» alias «A» als Spitzel und Doppelagenten, deckte die Intrige der Bundesanwaltschaft und der Geschäftsprüfungskommission (GPK) gegen den damaligen Justizminister Christoph Blocher auf und belegte die Verstrickungen von Bundesanwalt Erwin Beyeler in den Fall. Die unserem Blatt ­lückenlos vorliegenden Dokumente zeigen den Skandal in einer Dimension, die noch nicht aufgearbeitet wurde:

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Kommentare

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  • Hanspeter Bühler
  • 14.05.2011 | 08:14 Uhr

Gute Zusammenfassung. Ich sehe vor allem 2 Probleme: das erste ist sicher die militärische Disziplin der Revolutionäre. Diese durchzusetzen wäre die Aufgabe von Khalifa Belqasim Haftar, der von seiner Ausbildung ein kompetenter Stabsoffizier ist - so man ihm denn die ungeteilte Kompetenz dafür erteilen würde. Das zweite Problem ist die Rekrutierung Gaddafis von gut bezahlten Söldnern aus dem Raum Sahara, Mali und Tschad, die wenig zu verlieren haben, aber viel zu gewinnen, denn der Sold ist fantastisch. Und nach wie vor sind die Kommunikationsmittel von Gaddafi intakt. Diese gehören zerstört.

 
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