Fast acht Jahre liess die Bundesanwaltschaft verstreichen, bis sie an Weihnachten 2010 gegen fünf Mitglieder der Hells Angels Anklage erhob. Was die Mega-Untersuchung (8000 Stunden heimliche Tonband- und Videoüberwachung, geschätzte zwei Millionen Franken Verfahrenskosten) unter dem Strich brachte, ist bekanntlich mehr als dürftig. Der Vorwurf der «kriminellen Organisation» brach in sich zusammen, geblieben sind ein paar typische Milieudelikte am Rande der Verjährung, von denen die meisten nie über das Stadium der Planung hinauskamen.














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