Akte Oskar Holenweger

Böser Verdacht

Die Strafverfolgungsbehörden des Bundes verheimlichen Akten, die belegen, wie fragwürdig ihr Geldwäscherei-Verfahren gegen Bankier Oskar Holenweger ist. Das düstere Protokoll einer Justizaffäre ohne Ende.

Von Daniel Ammann

«Exakte Informationen»: Bankier Oskar Holenweger. Bild: Anita Affentranger (Cash, RDB)

Es war ein unscheinbarer, eher kleingewachsener Mann, der am 24. Juli 2003 für eine delikate Mission in die Schweiz einreiste. Am Zoll wies er eine deutsche Identitätskarte vor, die ein halbes Jahr zuvor in Konstanz ausgestellt worden war. «Diemer» stand als Name auf dem Personalausweis, «Markus Diemer». Das Foto zeigte ein lächelndes Gesicht mit Schnauz, Brille und kurzgeschnittenem Haar.

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Kommentare

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  • kurtkoblet
  • 11.06.2009 | 10:08 Uhr

wiederholung des vor 2 (oder noch mehr) jahren publizierten berichtes. sicher ist hie und da ein "detail" aus laiensicht entstanden( war nicht vereidigt...) . fakt ist , dass bundesbern kein fingerbreit bekannt gibt, also selbst NICHT an entledigung von altlasten/-fehlern interessiert ist.
kein vertrauen des bürgers weiterhin !

dies führt zu undichten stellen, wohlverstanden von dem auftrag/verfassung loyaler angestellten....! was ist nun besser, einige an gerechtigkeit interessierter "dem auftraggeber/apparat" gegenüber tadeliger, dafür einige, die arbeitsstelle und ehre riskieren für das gesammte system. dank? gibt's nicht, schon gar nicht politisch.
auswandern od. weiterhin "schnauze".

 
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