Bundesanwaltschaft

Machtkampf in Bern

Bundesanwalt Beyeler wütet gegen alle Polizei- und Gerichtsorgane. Die unhaltbaren Zustände im Justizdepartement werden öffentlich.

Von Urs Paul Engeler

Die spöttische Sentenz, die der Staatsrechtler Jakob Schollenberger 1905 verfasst hat, ist bis auf den heutigen Tag die treffendste Beschreibung des umstrittensten Amtes der Eidgenossenschaft: «Von der Fasnacht spricht man, bis sie kommt, und vom Bundesanwalt, bis er geht.» Erwin Beyeler (FDP), seit genau eineinhalb Jahren Chef der Bundesanwaltschaft (BA), führt nach Carla Del Ponte und Valentin Roschacher und andern ruhmlosen Vorvorgängern die Tradition der geräuschvollen Abgänge konsequent weiter. Nachdem die NZZ am Sonntag Beyelers Schmähung der Justizorgane des Bundes publiziert ha ...

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Kommentare

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  • kurtkoblet
  • 19.02.2009 | 20:58 Uhr

klar ist, fachleute wollen je komplexer es wird unter sich bleiben. die funktion einer instanz hat hinten anzustehen wenn man intern über genitiv und form diskutiern muss.
nur weiter so - hochdotierte koriphäen einzustellen und den praktiker und sei es ein einfacher polizist od. anwalt nicht wachsen lassen.
die quittung erhält man über mittelfristige willkürliche entscheide, denn auch der koran und die bibel muss ja gedeutet sein.

  • mediabuehler
  • 19.02.2009 | 08:38 Uhr

Dass Widmer-Schlumpf zu diesem Durcheinander nicht Stellung bezieht ist typisch, denn eine professionelle Opportunistin wie sie wird sich mit dem brisanten Sturm im Wasserglas doch nicht die Finger verbrennen wollen.

 
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