Fall Holenweger

Heute schon den Kopf geschüttelt?

Wenn der Bundesanwaltschaft die Fälle wegschwimmen, ist das arg. Wenn sie so handelt wie im Geldwäschereiverfahren gegen den Bankier Oskar Holenweger, ist das arglistig. Die Vorstellung, dass vor Justitia alle gleich sind, lässt einen da plötzlich erschauern.

Von Daniel Ammann

Am Morgen des 7. Januar 2005, eines Freitags, kommt in Bern eine illustre Gruppe zu einer Krisensitzung zusammen. Ernst Roduner, Eidgenössischer Untersuchungsrichter, hat drei Beamte der Bundeskriminalpolizei zu sich ins Büro an die Taubenstrasse 16 zitiert, allesamt Spezialisten für Geheimoperationen. Es geht um seinen heikelsten Fall, von dem nicht zuletzt auch der Ruf und vielleicht sogar die Zukunft von Bundesanwalt Valentin Roschacher abhängen. Das Strafverfahren wegen bandenmässiger Geldwäscherei gegen den Zürcher Bankier Oskar Holenweger, so weiss Roduner, bereitet den Ermittlern ...

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