Daniele Muscionico ist Germanistin, Autorin diverser Künstlermonografien und Herausgeberin theaternaher, kunstkritischer Schriften. Als Kulturredaktorin mit Vergangenheit, 18 Jahren Einsitz im Mutterhaus der Neuen Zürcher Zeitung, ist sie eines Nachts «den Verlockungen des freien Marktes erlegen» (Zitat Chefredaktion NZZ) und arbeitet seit Juni 2007 für die Weltwoche. Gewinnerin des Zürcher Journalistenpreises und eines Werkjahres der Kulturstiftung Landis & Gyr. Auf Weltwoche online ist sie Autorin des «Dramaqueen»-Blogs mit Notizen zu Kunst und Theater.
«Es war ein Befreiungsschlag für die Kunst und ein Geniestreich eines Künstlers, und das Datum wird Geschichte schreiben. Der 43-jährige Damien Hirst, Arbeiterkind aus Leeds, Selfmade-Millionär durch obsessive Beschäftigung mit der Vergänglichkeit, Hirst hat am 15. und 16. September 2008 die ultimative Ästhetisierung der Finanzspekulation inszeniert. Menschen gaben horrende Summen für etwas aus, dessen Wert, wie an der Börse, nur als Behauptung existiert.»