Italien hat auch Berge, die kein Feuer speien
Südtirols Berge sind zwar ein beliebtes Motiv für Schnappschüsse, wir empfehlen allerdings dringend sie nicht nur zu bewundern, sondern auch zu bewandern. Die Dolomiten im Osten Südtirols, vor Jahrmillionen versteinerte Korallenriffe, gehören zu den schönsten Bergen der Welt. Südtirols Weste ist eher geprägt von beeindruckenden Gletschern und 3000ern wie etwa der Ortler-Gruppe im, an die Schweiz grenzenden, Nationalpark Stilfserjoch.
Wer sich nicht entscheiden kann zwischen hochalpinem Klettersteig oder gemütlicher Almentour - auch Südtirols Städte sind wanderbar.
Vor allem jetzt im Frühling gehören die Stadtpromenaden rund um Bozen und Meran zu den schönsten Wanderwegen. Die Oswald-Promenade schlängelt sich an Bozens Stadtrand über Sonnenhänge hinauf. In mediterraner Flora, zwischen Palmen und Kakteen lässt sich die Aussicht auf die Stadt geniessen.
Einer von Merans schönsten Spazierwegen ist der Tappeinerweg. Benannt nach dem bekanntesten Kurarzt der Stadt, führt er etwa 4 km durch blühende Gärten, vorbei an Schlössern und Burgen.
Zu den spannendsten Bergerlebnissen gehört eine Übernachtung in einer der zahlreichen Schutzhütten oder Berggasthöfe. Dann morgens ganz früh raus und dabei sein, wenn kurz vor dem Sonnenaufgang Himmel und Berge in Farben getaucht sind.
Unser Tipp: Hüttentrekking in den Dolomiten. Angebote inkl. Gepäcktransport z.B. bei: Alpinschule Pustertal und vielen anderen Südtiroler Alpinschulen