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08.02.2010, 11:58, Weltwoche online

Videokommentar vom 08.02.2010

«Hysterisches Geschnatter»

Chefredaktor Roger Köppel ist gegen jegliche Konzessionen der Schweiz im Steuerstreit mit Deutschland. Zuerst müsse die deutsche Regierung die Datenklau-Affäre in Ordnung bringen, am besten durch Rückgabe der gestohlenen CD und Auslieferung des Datendiebs. Sorgen machen Köppel das Formtief von Bundesrat Merz und die offenbar schlechte Stimmung im Bundesrat.

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Erschienen auf WELTWOCHE online, 08.02.2010
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Kommentare

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Sergio Frei     18.02.10 10:39

man ist nicht mehr weit weg vom (scherzhaften?) minirockvergleich für schweizer zu gunsten von muslimen. man hat sich also gefälligst den anderen anzupassen.
wie kommt's denn und wie lange schon , dass die schweiz halbwegs rentiert? italien, brd,F , portugal und griechenland bankrott? und dann noch bulgarien und rumänien aufnehmen?
die korruptesten länder im westen nach den arabischen?
klar "versäuft" man sein geld lieber im ausland.

Peter Fritz     15.02.10 22:32

Fortsetzung
Fazit: Bloß, weil etwas von Brüssel, bzw. von der EU "einzeln" erledigt wird, statt von 27 gemeinsam, ist Qualität noch in keinster Weise gewährleistet.
Übrigens wurden die bewußten Gurken vor der EU krumm geerntet und gegessen, und heute macht mans wieder.
Und diese "sinnvolle Richtlinie" wurde auch nicht wegen "des Stammtischs" fallengelassen - sondern weil "die Wirtschaft" es wieder so wollte.
Solange jedoch Garnelen von der Nordsee nach Marokko und wieder zurück gekarrt werden, bei Gurken von Energieverschwendung zu reden, ist lediglich kabarettreif.
EU = Europas Untergang.

Peter Fritz     15.02.10 22:25

Fortsetzung
Ob auch noch der Hausverstand dahinter steckt, das kümmert Sie offensichtlich nicht mehr.
Natürlich werden laufend weitere Regeln "erfunden" (in Wahrheit von Lobbyisten abgeschrieben oder übernommen), um die persönliche Daseinsberechtigung im Elfenbeinturm Brüssel nachzuweisen.
Wie das dann aussieht, merkt man z.B. auch an der Fischereiverordnung zu einer ganz bestimmten "Seuchenverhinderung" bei Forellen - diejenigen, die das entwarfen, haben keine Ahnung, wie Forellen woanders als in Belgien "gehalten" werden.
Eine Arbeitsqualität unter jeder Kritik!

Enzo Aduro     15.02.10 09:41

@Karin-Maria Schäfer

Warum hinterziehen dann US-Amerikaner Steuern? Ihre Theorie ist schlichtweg falsch. Steuern hinterzieht man weil man es kann und weil man es will. Der Satz ist sekundär, konkurriert er doch mit dem Steuersatz 0%!

Enzo Aduro     15.02.10 09:39

@Peter Fritz
Ich verstehe nicht wie ich es Ihnen erklären wurden. Die Richtlinien sind europäische Richtlinien. Da ist eine von europa definierte Größe mit einem von Europa definierten Grenzwert zu vergleichen.

Im Grenzwert ist die Schattenwirtschaft mit drin! Ebenso wie in der zu ermittelnden Größe!

In den Stromproduktion zählt man ja auch den geklauten Strom dazu. Unabhängig davon bekämpft man Stromabzwacker. Das Sie den Sinn nicht verstehen (möchten), kann ich nicht nachvollziehen.

Enzo Aduro     15.02.10 09:34

@Peter Fritz
Gerade das mit den Gurken ist ein gutes Beispiel. Gerade gurken machen sinn. Aber alle am Stammtisch haben sich über diese "Regelungswut" lustig gemacht. Da hat dann Brüssel diese sinvolle Richtlinie fallen lassen. Danke Stammtisch!
Naja ist eigentlich auch nicht weiter tragisch, jeder Landwirt wird ausgelacht wenn er dem Handel krumme Gurken andehen will. Da passt ja nur die Hälfte oder 1/3 in die Kiste(Transportkosten, Energieverschwendung), und einschweißen lassen sie sich auch nicht.
Es ist gut das solche Regeln eine Abteilung in Brüssel macht statt 27 in den einzelnen Ländern

Peter Fritz     14.02.10 20:56


Die Schweizer waren zumindest bislang selbstbewußt genug, auf diese sogenannte "Wertegemeinschaft" mit Ausreizen von Zugeständnissen zuzugehen (was unsere EU-Jasager verschlafen haben).
Die "Arbeit" die in Brüssel "geleistet" wird, spricht Bände ... Gurken mal gerade, mal gekrümmt; kein Quecksilber in Fieberthermometern, dafür aber in Energiesparlampen; Fischern und Jägern das Blei (an Angelschnur und im Schrot) verbieten (geplant) ... solche "Arbeit" wäre nicht mal dann auch nur einen Cent wert, wenn's in einer Faschingszeitung verlautbart würde.
EU - nein, danke.

Peter Fritz     14.02.10 20:47

@Enzo Aduro
Viel oder wenig - das ist relativ; aber jeder einzelne € ist einer zuviel, zumal man noch dafür bezahlt, seine Souveränität abgegeben zu haben.
Ich spreche Ihnen auch das Recht ab zu beurteilen, welcher Beitrag "gebührlich" wäre.
Und gelogen ist gelogen - ohne die von Ihnen so geliebte Miteinrechnung unserer Schattenwirtschaft hätte Österreich die Finanzkriterien nicht erfüllt. Was zweifelsohne besser für uns gewesen wäre.
Produktionsabsiedlung (wie zuhauf geschehen), Profitmaximierung auf Kosten des Personalstandes, u.v.m. - dazu brauchten wir keine EU.
Glückliche Schweiz!

Christine Joos     14.02.10 14:12

Die verqueren Ansichten eines deutschen Wirtschafts-"Ethikers", der zwar die Aussage "der Zweckt heiligt nicht jedes Mittel" unterstützt, die illegale Tat der D Regierung jedoch als "Rechtsgüterabwägung"!!! betrachtet haben will, können hier

http://www.tvprogramm.sf.tv/details/02e4d419-4691-4d70-aa9a-c2279c87a672

in NZZ-Standpunkte in der Wiederholung zu Gemüte geführt werden.

Der Staat m u s s sich an seine Gesetze halten. Unbedingt.
Der Bürger nicht. Und weil das so ist, haben wir das Strafrecht erfunden.

Warum das nicht sonnenklar ist, ist mir nicht kla

Karin-Maria Schäfer     14.02.10 11:18

@Boskopovic. Sie liegen völlig falsch. Die Ursache von Stueuerhinterziehung und damit Anstifter sind exorbitant hohe Steurabgaben und nicht irgend ein Bankgeheimnis. Nach Ihrer (verqueren) Logik, müssten dann ja auch die Schweizer selbst mittels dieses Bankgeheimnisses im selben Mass wie die (steuerhinterziehungsfreudigen Deutschen) Steuern hinterziehen, was sie erwiesenermassen nicht tun. Die Steuerehrlichkeit ist so hoch wie unsere Steuern tief! Warum liegen dann 2/3 des hinterzogenen Geldes eben NICHT in der Schweiz??!!

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