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05.02.2010, 14:00, Weltwoche online

Videokommentar vom 05.02.2010

«In dieser schweren Situation erwarten wir von einer Bundesrätin keine Witze»

Aussenministerin Micheline Calmy-Rey hat an einer Diskussionsveranstaltung Verständnis für den Kauf von gestohlenen Bankkundendaten durch die deutsche Regierung geäussert. Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel findet Calmy-Reys Verhalten inakzeptabel: Wer derart nonchalant «plappernd» die schweizerische Rechtsordnung verrate, habe sein Mandat beim Volk verspielt.

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Erschienen auf WELTWOCHE online, 05.02.2010
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Kommentare

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Ansgar Tresch     21.02.10 05:00

@Adrian Bietenharder
Sie sagen es.Im Lichte der auf das Nettoinlandsprodukt bezogenen Staatsquote von 57,4 % gehört Deutschland offenkundig zu den Ländern, die dem Kommunismus bereits deutlich näher stehen als der Marktwirtschaft. Wahrscheinlich wird es im Endstadium so aussehen, dass oberhalb eines staatlich festgesetzten bedingungslosen Grundeinkommens alles einbehalten wird.Die gigantische Umverteilungsmachinerie wird mit allen Mitteln, auch gestohlen Daten, in jedem Falle aufrechterhalten, und an diesen Kosten möchte man die Schweiz natürlich gern beteiligen.

Adrian Bietenharder     18.02.10 22:14

Herr Haberer, jeden zweiten Franken verdient die CH im Ausland, sprich mit Exporten. Von einem Fernhalten des Weltmarktes kann hier meines Erachtens nicht die Rede sein. Die Schweiz spührt das Risiko im Weltmarkt somit sehr wohl, ob als EU-Mitglieder oder bilateraler Partner.
Der Vergleich mit der Marktwirtsch. ist nicht schlecht. Jedoch entsteht in der Martwirtsch. für jeden der hops geht ein neuer Anbieter bzw. Nachfrager. Die EU muss sich gegenseitig subventionieren, weil sie sich ein Staatsbankrott nicht leisten kann. Ich sehe somit die Parallele zwischen EU und Martwirtsch. nicht ganz.

Walter Haberer     15.02.10 15:30

„Die Mächtigen Europas wollen die Schweiz in der EU haben“

[gelöscht am 15.2.2010 durch Moderator]Herr Hasler. Wie wichtig glauben Sie ist die Schweiz wirklich? Machen Sie mal die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung für die Schweiz auf und setzen Sie dann die der wichtigsten EU-Staaten dagegen. [gelöscht am 15.2.2010 durch Moderator]

Walter Haberer     15.02.10 15:27

„Die EU subventioniert alle Mitgliedstaaten die in der Kreide sind.“
Herr Bietenharder, damit folgen Wirtschaftsfachleute den Gesetzen der Marktwirtschaft. Wenn die potentiellen Kunden nämlich pleite sind, gehen die Lieferanten alsbald auch pleite. [gelöscht am 15.2.2010 durch Moderator]. Mag sein, dass gewisse Populisten Ihnen erzählen, dass sie sich aus dem Weltmarkt heraushalten können, sofern es Probleme gibt, und nur die Rosinen herauspicken können. Glauben Sie mir, auch Herr Blocher kann das nicht.

Adrian Bietenharder     11.02.10 20:11

Sehr geehrter Herr Schlegel

Wenn wir ja schon gleich schlecht dastehen wie viele EU-Staaten, wo ist dann der Sinn beizutreten wenn es gem. Ihnen so viel besser ist in der EU? Die EU subventioniert alle Mitgliedstaaten die in der Kreide sind. Ich warte ab bis Griechenland einen Zustupf erhält. Dass dieses System krankt ist wohl offensichtlich.

Ach ja und noch zu Lybien: Wir haben ja heute gesehen wie viel Schwung die EU in die ganze Sache gebracht hat! Obwohl das Problem hier bei der UNO liegt die total versagt....lächerlich das ein Staat den UNO-Vorsitz hat, der Geiseln hält!

Roman Hasler     11.02.10 12:27

@ Peter Schlegel

Hauptsache, sie fallen immer darauf hinein. ziel dieser ganzen Aktionen, seien es die Bankdaten, die (fehlende) Lybien unterstützung und anderes mehr in letzter Zeit. Die Mächtigen Europas wollen die Schweiz in der EU haben. So wären wir viel leichter zu kontrollieren, da die meisten Volksrechte tot wären.
Dann gienge es uns wie den meisten Europäern. Aufsolchen Seiten auf die oberen Ablästern und ansonsten machtlos sein. Finden sie gut, dass sie ihre Rechte aufgeben sollen?

Roman Hasler     11.02.10 12:23

@Peter Reinke

Und was macht einen zu einem Verbrecher? Zu Nazizeiten z.B. war es ein Verbrechen, Jude zu sein. Also war doch die Verfolgung legitim, nicht? In den Augen Deutscher waren sie Flüchtige, in unseren (und anderen) Augen Flüchtlinge. Auch heute noch ist es mit vielen so.
Mit Ihrer Definition machen Sie es sich etwas sehr einfach!
Bitte noch einmal darüber nachdenken!

Roman Hasler     11.02.10 12:02

Herr Schlegel, ohne Zahlen zu sehen stehe ich ihrer Aussage zweifelnd gegenüber....

Peter Schlegel     10.02.10 13:47

Adrian Bietenharder,

Völlig falsch!

Mit der Schweiz vergleichbare EU-Staaten sind keineswegs höher verschuldet als die Schweiz!

Vergleicht man die Staatsverschuldung pro Kopf oder in % des BIP der Schweiz in den letzten Jahren, so schneidet sie im Vergleich zur EU gar relativ schlecht ab.

Ein typisches Märchen der EU-Gegner zu behaupten, eine EU-Mitgliedschaft führe zu Verschuldung!

Adrian Bietenharder     08.02.10 18:21

Zu den Einträgen von Herr Peter Schlegel

Die EU löst nicht ein einziges Problem. Sämtliche Mitgliedstaaten, insbesondere DE, sind hoch verschuldet und wissen nicht mehr wie weiter. Die allgemeine Hetzjagd nach Vermögenden wird jedoch langfristig das Problem nicht lösen, da jeder der Geld hat, das Land verlassen wird, weil es ihm verständlicherweise zu blöd wird wie eine Citrone ausgequetscht zu werden.
DE würde gut daran tun, seine Steuerpolitik langfristig zu überdenken und versuchen, gewisse Anreize für Reiche zu schaffen, damit diese das Land nicht auch noch samt Geld verlassen.

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