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04.12.2009, 12:18, Weltwoche online

Videokommentar vom 04.12.2009

«Kollegialitätsprinzip der Illoyalität gegenüber der direkten Demokratie»

Dass es auch am Tag fünf nach dem Ja zum Minarettverbot kein Mitglied des Schweizer Bundesrats fertiggebracht hat, sich klar hinter den Volksentscheid zu stellen, ist für Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel inakzeptabel. Besonders irritierend findet Köppel dieses Festhalten an einem «illoyalen Kollegialitätsprinzip» bei SVP-Bundesrat Ueli Maurer.

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Kommentare von Weltwoche-Autoren am TV und in der Presse

Dossiers Direkte Demokratie, Islam und Meinungs- und Redefreiheit.


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Erschienen auf WELTWOCHE online, 04.12.2009
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Kommentare

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Sabrina Scherrer     23.12.09 05:41

3/modern-freiheitliche Bevölkerungsteil weshalb wir allg. etwas anderes als gegenseitige Anpassung ins Auge fassen müssen, sondern das SUCHEN einer ECHTEN NEUEN BASIS. Ich habe auch auf viele konkrete Fragen hier nicht mehr als allg. Antworten erhalten Herr Roth… Habe den Eindruck, dass wir so manches ähnlich wahrnehmen, und gerade weil unsere Wertvorst. sich aber wohl nicht decken, würde mich ein etwas weitergehender Gedankenaustausch mit Ihnen freuen. So wie auch mir schon ein Forum-Teilnehmer dasselbe „Angebot“ gemacht hat: Falls Sie Interesse haben, meine Email: scherrer1@windowslive.com

Sabrina Scherrer     23.12.09 05:40

2/verstehen und konkret darauf reagieren. Dass ich Auseinandersetz. mit allg. Werten genauso von CH-lern fordere, haben Sie hoffentlich gelesen. Ich rede nicht von "eigenartigen Werten", da mir zu subjektiv. Einziges „Kriterium“ von „hilfreichen“ Werten, wäre für mich, inwiefern durch dieselben ein Beitrag zum Frieden (inner.+äusser) geleistet wird.Wenn Sie evtl. von Religion wenig halten, hoffe ich, dass Sie diese Aussage von mir nicht in einer „obskuren“ Ecke ansiedeln sondern verstehen. Z.B. eine „religiös-islamische oder christl.“ Gemeinsch. wird nie die gleichen Werte haben, wie der

Sabrina Scherrer     23.12.09 05:39

1/@R.Roth, War fast sicher, dass es ein Frustkomm. war. In meinem Umfeld bin ich mich an "Kopftuchfrauen-Sprüche" etc. gewohnt; vllt. liegt meine Frustgrenze daher etwas höher... "Hier" wird von den Muslimen nichts best. verlangt, da es kein "hier" gibt. Viele sind (wie Sie, aber in andere Richtung) v.a. frustriert und haben wohl keine klaren Erwartungen an Muslime etc. Hr. Geiser hat uns an einer pers. Erfa. teilhaben lassen, was die beste Basis für Dialog ist (vllt wollte ich Sie und mich daran erinnern, dass man dies wertschätzen soll). Anhand konkreter Erf. kann ich Schlussfolg/Vorbehalte

Rainer Roth     21.12.09 14:10

natürlich brauchen wir eine gemeinsame basis, natürlich haben sich fremde damit auseinanderzusetzten und zu akzeptieren!
das "dann lassen sie doch!" war ein frust-kommentar. mir ist nach wie vor nicht klar was von den muslimen hier verlangt wird! wenn ich zum gespräch auffordere, heisst es: "mit denen kann man eh nicht reden!" da muss man schon die frage stellen, wie man sich das vorstellen soll. mit einer gedanken-polizei? weisen wir alle muslime aus?
ich will darauf hinweisen, dass nicht nur muslime eigenartige werte haben! ich kann hier auch viele meinungen nicht akzeptieren. und jetzt?

Sabrina Scherrer     19.12.09 15:00

4/ trotzdem nicht um Austausch scheren, können eben hoffentlich in der Menge aufgefangen werden. Die Auseinandersetzung mit den Muslimen – die unserer Gesellschaft im Guten wie Schlechten oft den Spiegel vorhalten - wird in meinen Augen künftig immer wichtiger, da sich die Bevölkerungsanteile verändern. Umso weniger können wir nach dem Prinzip „dann lass sie doch“ nebeneinander her leben (wie z.B. in einer Grossstadt, die als freier Mikrokosmos ebenso auf den Rückhalt der ganzen Konsens-Gesellschaft angewiesen ist). Wir müssen eine gem. Basis auch mit Muslimen suchen.

Sabrina Scherrer     19.12.09 14:59

3/Überzeugung und dem Hinweis, dass manche finden ALLE sollten so und so leben (Potenzial zum Missionierungswillen übrigens gegeben..),mit einem „dann lassen Sie sie doch“ und „solange der gesetzl. Rahmen“ dann klingt das in meinen Ohren etwas fatalistisch und ebenso undifferenziert wie vieles, das Sie von der „Gegenseite“ hören. Ich meine, von jedem kann verlangt werden sich mit den Werten (wenn sie denn nur klar wären...) der Gesellsch. in der er lebt auseinander zu setzen, auch wenn nicht alle angenommen werden müssen.Die Absonderung von wenigen (Schweiz.+ Nicht-Musl.genau so),die sich dann

Sabrina Scherrer     19.12.09 14:58

2/Menschen nur durch ein Staatsystem auf der Basis angeblich allg. anerkannter Werte zusammen gehalten werden und eine Religion/Weltanschauung, die uns verbindet, gibt es auch nicht mehr. Wenn es nichts gibt, dass alle oder den Grossteil aller verbindet, was passiert dann – über kurz oder lang? Lassen wir es jetzt offen. Je weniger die gem.Basis vorhanden ist, umso mehr braucht es intensiven Austausch; vllt. geben Sie mir Recht (durch Austausch auf der Basis bestimmter (Komm.-) Regeln entsteht vllt. eine neue Basis). Wenn Sie mit diesem Wissen Hr. Geisers Anmerk. betreffend gottgewollter pers.

Sabrina Scherrer     19.12.09 14:55

1/ @R.Roth: Natürlich sollte eine Gesellschaft genügend Stärke/Identität besitzen, dass auch Leute, die sich als ausserhalb der Gemeinschaft stehend betrachten, in ihrer Selbstdefinition akzeptiert werden. Eine starke Gemeinschaft kann Absonderung von einzelnen schon durch die Menge auffangen. Hr.Geiser hat in seinen Worten auf etwas hingewiesen was u.U. zum Problem werden kann, falls die Mehrheit einer Gemeinschaft in der Gesellschaft so denkt. Jedes Gesellschaftssystem braucht einen von allen getragenen Konsens (über Ziele oder Werte), wenn es Bestand haben soll. Ich glaube nicht, dass

Rainer Roth     18.12.09 18:17

@Christoph Geiser

na dann lassen sie doch den muslimen ihre überzeugung! ich sehe wirklich nicht wo da das problem sein soll. wirklich! (übrigens erinnert mich das mit der einzigen richtigen überzeugung an viele weltwoche leser... will ich deshalb die weltwoche verbieten lassen?)
so lange die einstellung der muslime sich im rahmen unserer gesetzte bewegt ist doch alles gut. was wollen sie noch mehr?
übrigens bin ich noch nie einem predigenden/missionierenden moslem auf der strasse begegnet. das waren immer nur christen, zeugen jehovas und scientologen... und ich lebe in grossstädten!

Christoph Geiser     18.12.09 11:43

@Rainer Roth
Ich habe genug Kontakt zu Muslimen. Der ist allerdings abgerissen, weil ich mich nicht zu einer Scheinehe überreden liess. Die Details lasse ich mal aussen vor, man darf nicht mehr mit mir sprechen, weil ich ein Feind des Islam geworden bin. Ich habe mich auf den Standpunkt gesetzt, dass sich eine Frau, die hier in der CH ist, weigern darf eine arrangierte (gekaufte) Ehe einzugehen.
Es bringt nichts, Anpassung zu fordern. Wenn die eigene Überzeugung als Gottgewollt angesehen wird, als die Einzig richtige, nach der ALLE Menschen zu leben haben, was wollen Sie da tun?

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