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01.12.2009, 14:55, Weltwoche online

Videokommentar vom 01.12.2009

«Völlig verwahrloste Auffassung demokratischer Prozesse»

Ausflüchte und «händeringende Entschuldigungen» von Bundesrätin Widmer-Schlumpf und Nationalratspräsidentin Bruderer, Anrufung europäischer Gerichte, «Verachtung des Stimmvolks»: Die «riesige Unordnung» nach dem Ja zum Minarettverbot in der Schweiz veranlasst Verleger Roger Köppel, sich in einem weiteren Videokommentar mit scharfen Worten an die Abstimmungsverlierer zu wenden.

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Videokommentar vom 30.11.2009: «Abschreckungstherapie verfehlte ihre Wirkung, das Volk zeigt Mut»

Kommentare von Weltwoche-Autoren am TV und in der Presse

Dossiers Islam und Meinungs- und Redefreiheit


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Erschienen auf WELTWOCHE online, 01.12.2009
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Kommentare

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Alexander Kaufmann     09.12.09 15:20

Fortsetzung:
...Forderung zu vernehmen, dass ich alleine für die Integration und die Verständigung verantwortlich sei und daher als Zeichen für "das aufeinander zu gehen" die türkische, albanische oder auch arabische Sprache beherrschen müsse.
Bezüglich Bereitschaft zum Dialog war in einigen Mediendiskussionen, nicht nur in der Schweiz, von den muslimischen Gesprächsteilnehmern eine unglaubliche Arroganz und Kaltschnäuzigkeit zu verzeichnen. Diese Tatsache hat meine Annahme, dass es sich beim Islam um eine extrem intolerante Glaubensgemeinschaft und Ideologie handelt, nicht widerlegen können.

Alexander Kaufmann     09.12.09 15:03

@Sabrina Scherrer:

Vielen Dank für Ihre Ausführungen. Ich bin mit Ihnen einverstanden. Nur: Für ein Gespräch braucht es eine gemeinsame Sprache. Diese Sprache (Landessprache) fehlt meiner Erfahrung nach ganz oder mindestens teilweise bei vielen Einwanderern und selbst bei Eingebürgerten.Wie soll eine vertiefte Diskussion geführt werden, wenn ich mein Gegenüber nicht verstehe.
Ich bin der Meinung, dass jeder Einwanderer eine schweizerische Landessprache lernen MUSS um an seiner Integration mitwirken zu können. Wenn sich jedoch unsere "Elite" zu diesem Thema äussert, meine ich fast die .....

Carla Kägi     08.12.09 13:39

Stimm- und Wahlvolk höchstens noch zu 40% wahrgenommen haben & erst durch das jetzige Abstimmungsthema Bewegung in die Meinungslandschaft gekommen ist, stehen wir damit wieder am Anfang.
Wichtig zu erwähnen, dass eine Mehrheit der Ja-Stimmenden nicht unbedingt einer Partei angehört, sondern eher freie Denker sind, die sich im Laufe der letzten Jahre angewöhnt haben, ihre Gedanken über den Zustand dieses Landes für sich zu behalten, um nicht als regierungsfeindliche EU-Kritiker & Rechtsextreme oder Rassisten ausgegrenzt zu werden.
Wie Sie sagen: Wir müssen reden und zuhören.

Carla Kägi     08.12.09 13:27

Respekt vor Ihrem Effort, Frau Scherrer!
Sie haben sicher recht, allen CH-Bürgern zu empfehlen, sich selbst zu (hinter-)fragen und den Mitbürgern und Zugewanderten genau zuzuhören, resp. offen das Gespräch zu suchen. Sie haben auch Recht damit, wenn Sie empfehlen nicht darauf zu warten, dass uns von den Parteien und den Eliten pfannenfertige Lösungen serviert werden, sondern das wir diese als selbstverantwortliche Staatsbürger selber erarbeiten sollen.
Ich glaube dieser Prozess hat gerade begonnen. Nachdem allerdings die CH's in ihrem erarbeiteten Wohlstand die längste Zeit ihre Rechte als ..

Sabrina Scherrer     08.12.09 09:59

Fehlender Kommentar:

Post. 21:
und theoretischen Kenntnissen zugleich. Es ist wohl nicht falsch zu sagen, dass eine Religion ihr Gesicht durch jene bekommt, die sich zu ihr bekennen. Ich meine, dass wir auch hier also nicht zuallererst geradezu dogmatisch untersuchen müssen ob und wo der theoretische Islam nicht demokratisch ist. Das alleine führt zu nichts. Denn es dürfte klar sein, dass streng genommen keiner Religion das Prinzip der Demokratie grundsätzlich innewohnt (später dazu mehr). Vielmehr muss man Muslime (und da zählen die sehr und die kaum... Post. 22: und die kaum Gläubigen..

Sabrina Scherrer     08.12.09 09:48

FEHLENDE NACHRICHT:

Nr. 20 endet so:
"die öffentliche Debatte finden - anhand konkreter Beispiele"

Die anschliessende falsche Nr. 21 beginnt so:
"und die kaum Gläubigen beide dazu"


Übrigens sollte es am Ende von Nachricht 19 heissen:
"Ja wir sollten mit Blick auf die Zukunft"


In der nächsten Nachricht, sende ich den fehlenden Text der richtigen Nr. 21. Evtl. hat das Moderationsteam ja die Möglichkeit, jenes Posting auch örtlich zwischen der vorhergehenden und nachfolgenden Nachricht zu platzieren?

So oder so: Danke an den Redaktor, welcher fleissig lesen musste.

Sabrina Scherrer     08.12.09 09:20

Posting Nr. 35:

die Kehrtwende zu einer positiven Grundstimmung vollziehen; auch die Feedback-Regeln sind hilfreich: Ich-Botschaften, keine Verallgemeinerungen etc.) bei anderen und euch selbst und gewinnt dadurch Vertrauen in euch selbst und das Gegenüber.

Nochmals verkürzt: Übt euch in der Kunst des aufrichtigen Er-Fragens bei anderen und euch selbst und gewinnt dadurch Vertrauen in euch und das Gegenüber!

Fordert eure Rechte bei den wahren Unterdrückern ein!… und jeder sollte daran denken, dass er kein einziges Recht mehr hat, wenn er einem anderen Menschen eines wegnimmt!

Sabrina Scherrer     08.12.09 09:01

Posting Nr. 34:

teilen in ihrer Mehrheit keine jahrhundertealte Geschichte auf gleichem Boden mit der Mehrheitsgesellschaft und sind aus diesen Gründen von dem Symptom unserer Identitätskrise, ziemlich unvorbereitet getroffen worden.

Übt euch für jeden Dialog in der Kunst des aufrichtigen Er-Fragens (statt schlagfertiges Austeilen; so lernt man die Werte, Wünsche, Ängste, Hoffnungen des anderen am ehesten kennen und es signalisiert, dass man ihn/sie nicht in eine Schublade steckt; nach meiner Erfahrung kann man sogar in verfahrenen Situationen damit wieder

Forts. in P. Nr. 35

Sabrina Scherrer     08.12.09 08:42

Posting Nr. 33:

verstanden wird (schaut euch einige Strassenumfragen an). Dass möglicherweise Viele enttäuscht sind und manche das Ergebnis als Botschaft persönlicher Ablehnung werten (und manche vielleicht sogar Angst haben vor verbalen oder physischen Übergriffen, wozu es anscheinend leider in den letzten Tagen gekommen ist; ja, meine lieben Mit-Schweizer in solch einer Situation müssen wir aufstehen und uns für einen Unschuldigen wehren, wenn wir vor uns selbst bestehen möchten!), muss man verstehen, denn Muslime können auch nicht in andere hineinsehen und

Forts. in P. Nr. 34...

Sabrina Scherrer     08.12.09 08:38

Posting Nr. 32:

Begegnung der respektvolle Umgang/die Kommunikation nicht gelingt.
Wir beschreiten hoffentlich den Weg eines Neuen Umganges miteinander und es ist bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Wichtig scheint mir, dass keiner dem Irrtum verfällt, es gäbe eine geschlossene „Ja-Sager“ gegen eine geschlossene „Nein-Sager“-Gemeinschaft, und in der "eigenen Gruppe" hätten alle die gleichen Beweggründe geteilt.
Auch Muslime bilden keine geschlossene Gemeinschaft, noch nicht einmal in Bezug darauf, wie unser Abstimmungsergebnis

Forts. in P. Nr. 33....

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