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12.10.2009, 14:30, Weltwoche online

Videokommentar vom 12.10.2009

«Frage muss lauten: Wie viel Islam tolerieren wir in der Schweiz?»

Der Streit um das Pro-Plakat für ein Minarett-Verbot in der Schweiz ist eine Ausweichdiskussion, sagt Chefredaktor Roger Köppel im Weltwoche-Videokommentar. Debattiert werden müsse stattdessen die Frage, wie gross der Einfluss des Islams in diesem Land werden darf. Angesichts der Haltung auch gemässigter Moslems gegenüber dem radikalen Islamismus sei Misstrauen angebracht.

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Der Weltwoche-Videokommentar wird produziert mit freundlicher Unterstützung durch Alpiq.

Mehr zum Thema finden Sie in den Dossiers Islam und Meinungs- und Redefreiheit.

Roger Köppel vs. Res Strehle zum Thema Minarett-Plakat:
Dienstag, 13.10., 18:30 im TalkTäglich auf TeleZüri
.

Sehen Sie weitere Kommentare in unserem Video-Archiv.

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Erschienen auf WELTWOCHE online, 12.10.2009
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Kommentare

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suschnoöppis     19.10.09 15:13

@queer

Minarette = Naziflaggen.
Was für ein Niveau.

Man sollte sich doch erst einmal über den Islam informieren, nicht über westliche Medien, sondern neutral und auf Fakten bezogen.

Der ganze Text lässt eher darauf schliessen, dass sie hier nazi ähnliche Parolen der Intoleranz ausrufen, gegenüber einer Sache, die sie nicht verstehen.

schwach.

Nauticolex     17.10.09 14:52

Queer hat Recht. Man kann auch, statt analysieren und mit offenen Augen zur Kenntnis zu nehmen, was sich in der Welt abspielt, und wie sich die Geschichte in Varianten wiederholt, auf den populistischen, ebenso kurzsichtigen, wie gefährlichen Trugschlüssen von der vermeintlichen Toleranz und Religionsfreiheit mitsurfen, wie das Stadtpräsidentinnen und Justizministerinnen tun. Damit verweigert man die Grundsatzdiskussion, zeigt ängstliches Fehlen von Selbst- und Verantwortungsbewusstsein, mit der versteckten Hoffnung "nach mir die Sintflut".
einfache Frage; was bleibt, nach Toleranz mit der Intoleranz?
Da wo Minarette als Hoheitszeichen eindeutig herrschen, herrscht tatsächlich Religionsfreiheit - da gibt es keine anderen Religionen mehr!
Und das ist auch di

Pitxi     17.10.09 09:11

@ Schlemihl
"Wie naiv gewisse Leute doch sind"...
Tatsächlich, es braucht eine zünftige Portion Naivität, um vor lauter politischer Linkslastigkeit nicht zu merken, wie man manipuliert wird ! Es wäre vielleicht nützlich, wenn man endlich einmal sachbezogen das Thema Islam-Minarette diskutieren könnte, ohne immer in den Leerlauf des Links-Rechts-Geschwafels abzugleiten. Dass die Mehrheit der Muslime sich gottlob korrekt verhält, bestreitet niemand. Probleme schaffen immer nur die Extremisten; diesen muss mit dem Minarettverbot ein klares Zeichen gesetzt werden.Und wie soll man Ihre Bemerkung zur Situation der Frauen in den islamischen Staaten interpretieren ? Heisst das, dass Ihrer Ansicht nach die Frauen in diesen Ländern unterdrückt werden dürfen, wenn nur in der S

queer.ch     17.10.09 02:26

Ein Minarett aufzustellen ist das gleiche, wie eine Nazi-Flagge zu hissen. Der Islam ist in erster Linie ein totalitäres, politisches System und erst in zweiter Linie eine Religion. Zu erlauben, ein Minarett zu errichten, heisst, zu erlauben, einem Mörder und Hetzer ein Denkmal zu setzen und es ist ein Affront gegenüber jedem ermordeten Anders- bzw. Nichtgläubigen, gegenüber jedem ermordeten Schwulen und gegen jeden im islamischen Holocaust ermordeten und unterdrückten Menschen.

Es gibt keinen gemässigten oder modernen Islam. Es gibt den Islam. Und der ist ins letzte Detail im Koran, den Hadithen und der Scharia geregelt. Das exakte und wahre Wort Gottes, unabänderbar in alle Ewigkeit. Genausowenig wie ich sage, dass jeder Deutsche oder NSDAP-Mitglied im 3. Reich ein Mörder

Taxilomax     17.10.09 00:05

Da ist wieder einmal eine Ein-Tags-Ziege unterwegs und verbreitet selbst erdachten Blödsinn.

In einem Land in dem noch nie ein terroristischer Akt verübt wurde empfindet der Ziegenjunge ein Unbehagen gegenüber einer Religion, die allen Terroristen aus seiner Sicht ihre Legitimation ausspricht.

Und vergisst die lange Geschichte der terroristischen Akte: Kuba, Chile, Argentinien, Venezuela, Bolivien, Russland, Frankreich, Honduras, Afrika. Und dabei wurden auch einige durch die ihm sicherlich nahstehenden konservativen Ideologien ausgelöst.

Goatboy     16.10.09 21:56

Wenn wir uns von brennenden Schweizerfahnen in Waziristan unsere Politik diktieren lassen, können wir auch vor gerümpften Nasen in China und hochgezogenen Augenbrauen i Lybien- ups, tun wir ja schon!
Bill Maher (sehr links) hat richtig gesagt: nicht jeder Muslim ist Terrorist. Aber praktisch alle Terroristen sind Muslime.
Was für mich das Unbehagen dieser Religion gegenüber definiert.
Oder war die Aufklärung bloss ein kurzes Experiment der Schwäche?

sen.     15.10.09 10:57

Verena
Die Leute, die sich anständig benehmen, arbeiten und nicht als Sozialschmarotzer leben wollen, werden auch anständig behandelt. Für ihre tiefe Ausbildung sind wir sicher nicht verantwortlich. Wie in der Welt läuft ist ein anderes Kapitel.

Verena     15.10.09 09:52

sen.

da sollte Ihr Bekannter aber schnell umziehen, genau das raten viele hier den Moslems.
Ich glaube nicht, dass wir mehr Muslime um uns haben wollen, wir wollen nur, dass diese Menschen anständig behandelt werden.
Debatten kann man auch so führen, ohne diese diskremierenden Plakate.

sen.     15.10.09 07:40

Schlemihl
Kürzlich habe ich einen meiner Kollegen getroffen, der seit 8 Jahren in Dubai lebt und eine leitende Position bekleidet. Er klagt, dass die Europaer dort als Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Das wäre für Sie die Lösung. Dann hätten Sie alle Vorteile des Islams.

sen.     15.10.09 07:30

Schlemihl

Es ist banal und für Sie sowieso ein Unsinn, trotzdem: Wenn Sie mehr Musleme um sich herum haben wollen, wandern Sie aus in einen islamistischen Staat. Aber Sie sind feige und wollen alle Vorteile der Schweiz geniessen und lieber diesen Staat vernichten als sich für Ihre hochtrabende Ziele opfern.

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