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28.09.2009, 13:08, Weltwoche online

Videokommentar vom 28.09.2009

«Deutschlands eigentliches Problem ist die Parteienherrschaft»

Er sei zuversichtlich, dass eine schwarz-gelbe Koalition die immensen Probleme Deutschlands punkto Sozialstaat und Staatsverschuldung lösen könne, sagt Weltwoche-Chef Roger Köppel. Erst müsse sich jetzt aber zeigen, ob Kanzlerin Merkel und FDP-Chef Westerwelle mit dem Übel der Parteienherrschaft brechen und ihre Wahlprogramme tatsächlich einlösen können.

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Erschienen auf WELTWOCHE online, 28.09.2009
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Kommentare

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gawwjz     08.10.09 14:23

@ sog. philosopher

Du meine Güte, Ihr Pseudonym liegt ja 180° diametral zum Stil Ihres Pöbeltonfall - wie sind Sie bloss auf "philosopher" gekommen?

Vielleicht könnte Ihnen, lieber philosopher, ein guter Psychiater helfen? Vielleicht wär's ein Versuch wert?

Und sonst bleibt uns die tröstliche Erkenntnis, dass auch die meisten Blogger halt nur noch Style, aber keinen Stil haben.

PS: Wenn ich die Schreibe von Leuten lese, die nicht argumentieren, sondern andere anpöbeln (bravo Serai - Sie nehmen das locker und weise...), lobe ich mir das kritische WELTWOCHE-Redaktionteam, das sprachlich wie inhaltlich turmhoch über der schweizerischen Mainstream-Journaille thront und trotzdem - oder gerade deswegen - mit grosser Gelassen

Serai     02.10.09 09:40

philosopher 01.10.09 16:07
Werter Philosopher,
selbstverständlich haben Sie toleranterweise vollkommen Recht.... und ich entschuldige mich, dass ich WW Leser bin. Dass Sie sich allerdings selbst auf 'dieses Niveau' einlassen, kann ich gar nicht genug geschätzt werden und wird von mir ausdrücklich verdankt.

Ein ängstlich scheuer Tipp: Sehen Sie sich doch mal unsere FDP genauer an, aber realistisch und nicht 'philosopherisch'...! Ob's die neue Deutsche Regierung besser macht, wird sich zeigen.

P.S.: ich werde die WW auch weiterhin lesen und zähle auf Ihre 'Niveau Mist-Nachsicht'.

philosopher     01.10.09 16:07

Was da an dummem Geschwätz abgeladen wird, wenn der Tag lieb und lang ist, würde man kaum glauben. Das kann nur an dem tiefen Niveau der WW und deren Leser liegen.

Klar jede Partei, die 11 Jahre in der Opposition war und nichts zu liefern hatte, erscheint wieder knackig. Sobald sie dann wieder an der Macht ist und liefern muss, ändert sich das schlagartig! Da behauptet doch Blogger Sarai neben all dem anderen Mist:

... unsere FDP sollte sich mal anschauen wie die deutsche FDP aufgestellt ist...kein interessebeladener überakademischer Haufen...sondern eine junge dynamische am selben Strang ziehende Crew...

Papier ist ja sehr geduldig und erträgt jedes noch so dumme Geschwätz... Das Durchschnittsalter des Parteivorstandes der FDP D beträgt 56 Ja

philosopher     01.10.09 13:50

Der libertäre Schwätzer und Protagonist des Nachtwächterstaates Köppel hat wieder mal total danebengegriffen mit seiner Wunschliste an die neue deutsche Regierung. Merkel ist vorallem und fast nur eine Machtpoltikerin und sie wird alles daran setzen die Macht zu erhalten. Das wird sie nie und nimmer mit einem marktliberalen Programm tun können. Sie wird alles daran setzen die CDU als Volkspartei in der Mitte oder sogar links von der Mitte zu positionieren und zu erhalten. Sozialabbau im grossen Stil ist in Deutschland unmöglich ohne die Macht zu verlieren! Es wird Korrekturen und Kosmetik geben. Grosse Richtungsänderungen liegen nicht drin. Die Gerechtigkeitsfrage ist in Deutschland, wo Zweidrittel weniger als 3000 EUR im Monat verdienen, viel höher auf der Skala angesiedelt, als in einem

Patricia     29.09.09 22:37

Wär hätte das gedacht:

Angela Merkel, einst " Kohls Mädchen", eher unauffällig und von Schröder belächelt, hat nun auch noch einen Mann wie den grossmauligen Cowboy Steinbrück in die Flucht geschlagen.

Er hat sich wohl etwas verzettelt; hat er sich doch mit Kavallerie, Indianern, grauen und schwarzen OECD-Listen längere Zeit insbrünstig befasst.
Aber irgendwie doch schade, wenn wir von Steinbrück nicht mehr viel hören werden. Ich bin keineswegs politisch auf seiner Linie, aber die Indianer-Geschichte war ganz amüsant. Er ist eben mit Leib und Seele Politiker.

lucena     29.09.09 09:32

da die ausführungen des chefredaktors unbestritten sind, ein wort zur parteienherrschaft in der Schweiz,

a) welche mit lug und betrug Widmer-Schlumpf ins EJPD gedrängt hat;

b) welche eine bundesanwaltschaft unterstützt, die sich auf dem niveau ihrer klienten bewegt;

c) welche rechtswidrige machenschaften der mitglieder einer GPK unterstützt, die einen bundesrat stürzen wollten; und

d) welche den GPK-tätern immunität gewährleistet
http://www.parlament.ch/afs/data/d/bericht/2009/d_bericht_s_k25_0_20090010_0_20090511.htm

der installierte apparat gibt sich

Serai     29.09.09 09:16

Frau Merkel wird sich von der 'Übermutter'-Moderatorin einer Grossen Koalition zur umsichtigen zähen Führungskanzlerin umorientieren müssen. Da im Frühling 2010 in Nordrhein Westfalen Landeswahlen anstehen, wird sie allerdings mindestens bis dann moderater sein müssen als das der FDP lieb ist.
Sozialstaat und Schulden hin oder her, in Deutschland ist das m. E. nicht mehr eine Frage der Problemlösung, sondern unter welcher der Regierungsparteien der völlig in den Sand gefahrene Karren an die Wand 'klatscht'. Eine andere Variante sehe ich nicht mehr, es sei denn in Deutschland findet man Öl oder Gold. Aber auch das würde das Grundproblem der Anspruchsmentlität an den Staat nicht ändern. Und genau hier liegt der Knackpunkt. Und das seit vielen Jahren. Übrigens bewegen wir uns in diese

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