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13.07.2009, 13:22, Weltwoche online

Videokommentar vom 13.07.2009

«Man kann nicht alles haben»

Eine Konzernchefin dürfe während der Krise nicht in den Mutterschaftsurlaub, schrieb Roger Köppel kürzlich in einem Editorial. Damit waren zahlreiche Leserinnen und Leser nicht einverstanden. Nun antwortet Köppel via Videokommentar: Keineswegs sei es seine Absicht, Frauen in Führungspositionen zu beleidigen, es gehe ihm vielmehr um die Frage, was gute Firmenführung in Krisenzeiten ausmacht.

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Der Weltwoche-Videokommentar wird produziert mit freundlicher
Unterstützung durch die Handelsschulorganisation Schweiz.

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Erschienen auf WELTWOCHE online, 15.07.2009
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Kommentare

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Patricia     25.07.09 23:23

Soso, Paul, Deine rahmengenähten Massschuhe werden wohl immer bestens gepflegt? Solange Du keine Hermès-Krawatten dazu verwendest, geht es ja noch.
Gruss, Patricia

kurtkoblet     23.07.09 21:05

natürlich ist ein vater nie und nimmer vergleichbar, kind hin oder her.
somit ist die physische rolle der frau auch gegeben. ebenso wertvoll aber auch naturgegeben.nun muss man prioritäten setzen, ungesehen privater sehnsüchte. lassen wir die privatsachendiskussion ausser acht. man hat verantwortung gefasst und nimmt diese nicht wahr. unverantwortlich ist der vorname - frauen hin oder her. man kann nicht alles mitmachen. unkorrekt wäre es auch des weiteren: frauen die alles machen, haben immer nur ein (1) kind - denn "man" hat alles mit-gemacht, mit-erlebt auch kinder.
dieses ist, so glaube ich ein bisschen anders zu bewerten und zeigt auch den stellenwert der familie heute: nebenbei auch noch....!
da kann sie die familienpartei SP und CVP zutodschreiben, f

pizbernina     23.07.09 12:08

Um es deutlich zu sagen, ich habe, wenn immer möglich, Chefsekretärinnen und Frauen in leitender Position erst ab Alter 45 gesucht und ausgewählt. Das ist ja meist auch das Alter, in welchem man sich die entsprechende und notwendige Erfahrung erworben hat.
Umgekehrt sind Auszeiten ja planbar. Eine Geburt ist ja fast neun Monate zum voraus bekannt. Daneben sind ja auch sabbaticals in top Positionen je länger je beliebter.
Dazu gibt es im modernen digitalen Zeitalter jegliche Möglichkeiten, unabhängig vom Standort präsent zu sein.
Viel wichtiger scheint mir, sich Gedanken zu machen, ob vier Monate für das Neugeborene genug sind. Ich meine Nein.

gorgar     23.07.09 11:10

Diese Krawatten findet man im Gebrauchtwaren Laden.
Ich habe auch noch was ähnliches , benützte es früher früher um die Schuhe zu polieren.
Gruss Paul

Patricia     21.07.09 18:51

@Imperator

Es soll manchmal vorkommen, dass Frauen "plötzlich und unerwartet" schwanger werden. Zu diesem Thema sollten einmal noch die Männer befragt werden.
Die Frauen haben halt auch den grossen Nachteil, dass es für ein Kind eines Tages zu spät sein könnte. Die Männer haben es in diesem Punkt besser (und sehen erst noch attraktiver aus, je älter sie werden). Da kann schon einmal eine Frau von Panik attackiert werden.

Aha! Sie sind also doch kein Frauenverachter! - Was für eine erfreuliche Botschaft ;-)

Ich kann Sie sogar ein bisschen verstehen: für die Männer ist dies alles bestimmt nicht einfach. Gewisse Frauen meinen, sie müssten sich verhalten, als wären sie Männer und denken dazu noch, sie wären emanzipiert. Aber das Geg

Imperator     21.07.09 09:27

@Patricia,

ich verstehe Ihre Einstellung bezüglich des Kindeswohls, aber ich unterstelle, daß Frau Staiblin das Kind vorschiebt um eine strategische Flucht vor der Verantwortung in der Krise zu begründen. Eine CEO die "unerwartet schwanger wird", ist das besonders glaubwürdig? Und dann teilt sie es erst im neunten Monat der Firma mit - ist das ein fairer Umgang mit den Kollegen?

Zudem vermute ich den Fokus ihrer 16 Wochen nicht unbedingt auf die Kinderfürsorge, sondern auf dem Auslandsurlaub. Vor diesem Hintergrund wirkt das Kind eher als Mittel zum Zweck. Im Ausland ist jedenfalls sichergestellt, daß sie für die eventuell schweren Entscheidungen nicht zur Verantwortung gezogen werden kann.

Mit den Frauen, da irren sie sich aber gewalt

Patricia     20.07.09 21:44

@Imperator

Die Mütter, die bereits schon nach ein oder zwei Wochen wieder in der Firma anzutreffen sind, bewundere ich keineswegs. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn sie erst einmal Mutter sind, haben sie die Verantwortung als Mutter wahrzunehmen und nicht die der Firmenchefin oder als was auch immer. Es gibt Leute, die tun sich Kinder als Statussymbole zu.

Von mir aus hätte Frau Staiblin nun kündigen können. Jetzt treffen sich vermutlich "unsere Interessen" ;-). Wenigstens hat sie sich - und vor allem ihrem Kind - noch die 16 Wochen gegönnt, was nicht gerade lange ist. Sie sehen die Firma und die wirtschaftlichen Interessen. Und ich denke hierbei eher an das Wohl des Kindes und an die familiären Interessen.

Ich muss stark annehmen,

Imperator     19.07.09 22:16

@Patricia ,

""Also nein, Imperator!
Unter einigen Männer sind wirklich die grössten Helden dabei: zu solch grossartigen Finanzexperten haben es die Frauen tatsächlich nicht gebracht.""

In der Tat. Wenn Sie wissen wollen, wer die riskanten Papierchen entwickelt hat, die die Wirtschaft zum Wanken brachten, googeln Sie mal nach Blythe Masters.

Und wenn Sie wissen wollen, wer in der fraglichen Zeit das Risikomanagement bei der Hypo Real Estate unter sich hatte, es war die bis dahin gerne "als Frau im Top-Management" herumgereichte Bettina von Oesterreich.

Dem Zusammenspiel dieser großartigen Frauen haben wir fürwahr viel zu verdanken.

""- Auch in der heutigen Zeit tragen w

Patricia     17.07.09 22:08

Lieber Gallus

Dann kann es nur sein, dass die kanadischen Aerztinnen generell weniger schwatzen, als ihre männlichen Kollegen. Evtl. vertiefen sie sich lieber in Sachbücher, studieren die Krankheitsberichte oder die das Neuste über die Medikamente. Männer diskutieren sowieso gerne, wie ich selber feststellen konnte.

Patricia     17.07.09 22:02

Also nein, Imperator!

Zu Deinem letzten Abschnitt: "...
Männer......, gehen hohe Risiken ein - und wenns dann läuft, kommen Frauen und verlangen, hochquotiert zu werden. Machen wir dem ein Ende."

Unter einigen Männer sind wirklich die grössten Helden dabei: zu solch grossartigen Finanzexperten haben es die Frauen tatsächlich nicht gebracht. - Auch in der heutigen Zeit tragen wir diese "Top-Leistungen" klaglos mit, wie es schon früher die Trümmerfrauen taten, als sie Schutt und Asche wegtrugen.

PS: Verzeihung an alle seriösen Anleger und weniger machohaften Männer, aber dieser Imperator hat mich dermassen gereizt :-)

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