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29.06.2009, 13:47, Weltwoche online

Videokommentar vom 29.06.2009

«Das perfekteste Playback-Konzert aller Zeiten»

«Michael Jackson brachte es fertig, inmitten einer Stahlgewitter-Show intime Momente zu schaffen.» Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel erinnert sich an ein denkwürdiges Jackson-Konzert und erklärt, weshalb er sich bei DJ Bobo entschuldigen musste. 

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Erschienen auf WELTWOCHE online, 06.07.2009
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Kommentare

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kurtkoblet     07.07.09 15:07

dumme kommentare bobo gegenüber kann ich gut verstehen. sein handwerk ist doch der zurückgebliebene dem er auf lokalem niveau eine überbrückung bis mj verstanden wird anbot.
da kann man ihm nix vorwerfen, so kindlich seine show und liederkopien sind - die masse findet's gut. rückschlüsse auf die masse ? eben !

Mistral     01.07.09 22:09

Herr Köppel, danke für Ihren Kommentar.

Seit bald 20 Jahren bewundere ich Michael Jackson als Künstler. Im Prag war ich ebenfalls und habe mich um die dofen Kommentare von DJ Bobo (nach dem Konzert) sehr genervt.

Nur noch eine Frage: Wie kommen sie darauf, dass MJ eine Geschlechtsumwandlung vor sich genommen habe. Ich habe ja schon viele verrückte Storys um ihn gehört, aber dies ist was neues.

Herr Köppel, MJ hat KEINE G.Umwandlung an sich vorgenommen, er hat auch seine Haut NICHT gebleicht (Hautkrankheit Vitiligo (siehe www.jackson.ch). Ja er hat diverse Operationen am Gesicht machen lassen. Mehr nicht.

Ich bin gespannt auf die neue WW Aus

Patricia     30.06.09 21:49

Schon als kleiner Junge stand er auf der Bühne. Ihm wurde seit seiner frühsten Kindheit an gesagt, was zu tun oder zu unterlassen war. Lange Zeit war er auch eine gute Geldmaschine.
Die vielen zerstörerischen Operationen und die Medikamentenabhängigkeit kann ich mir nur damit erklären, dass er einfach nicht mehr er selber sein konnte. Vielleicht fand er sich auch einfach zu wenig perfekt.

Dass er nun auch nicht der leibliche Vater seiner Kinder sein soll, wundert mich gar nicht. Für mich war er schon immer ein Neutrum.

Bergmann     30.06.09 20:53

liberalmind sie sind zu bewundern, dass Sie hier so lange durchhalten, angesichts des widerlichen "Niveaus", das hier dauernd geboten wird. Ich kann hier nicht mehr schreiben, es ist mir schlichtweg zu blöd mit all den primitivsten, selbstüberschätzenden Kommentaren der SVP Gefolgschaft!

.     30.06.09 18:37

Danke, lucena, für die klaren Worte. Wenn Sie sie nicht verfasst hätten, dann wäre es an mir gewesen, den ach so "liberalen Verstand" zurechtzurücken.

lucena     29.06.09 20:01

richtig liberalmind ... das credo von objektivität und wahrheitsnähe ist etwas feines.

solche, die meinen, ein kommentar müsse heute vor allem provozieren, überzeichnen bis zur schrillheit und unwahrheit, um noch aufmerksamkeit und leserschaft zu finden, fördern eine unheilvolle entwicklung, wie alles das ins extrem ausschlägt.

da erfreut man sich an den sachlich korrekten kommentaren des Liberalmind, der regelmässig kundtut, ein drittel des volkes bestehe aus vollidioten.

liberalmind     29.06.09 15:30

Schön Köppel und auch wohltuend, dass Sie doch fähig scheinen, mal etwas Positives zu würdigen, nämlich das einmalige Talent eines Künstlers und nicht wie sonst üblich in einem subjektiven Verriss und Negativismus enden müssen!

Leider wird das jetzt kaum zum Credo der WW werden: Objektivität und Wahrheitsnähe nämlich. Journalismus meint er müsse heute vorallem provozieren, überzeichnen bis zur Schrillheit und Unwahrheit, um noch Aufmerksamkeit und Leserschaft zu finden! Eine unheilvolle Entwicklung, wie alles das ins extrem ausschlägt. Eine Entwicklung hin zu mehr Yin und Yang wäre da wohl auch angebracht, anstatt Irreführung und Verulkung der Leser, die nicht so dumm und uninformiert sind, wie die Journis offenbar meinen!

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