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16.05.2009, 13:53, Weltwoche online

Videokommentar vom 18.05.2009

«Künstliche Aufpäppelung»

Chefredaktor Roger Köppel zum geplanten dritten Konjunkturprogramm des Bundes: Angesichts niederschmetternder Resultate in Deutschland und der speziellen Schweizer Situation ist grosse Skepsis angebracht. 

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Erschienen auf WELTWOCHE online, 18.05.2009
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Kommentare

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lucena     19.05.09 16:32    

Durch die Staatswirtschaft versickert in verschiedenen Bereichen (Landwirtschaft-Sozialwirtschaft-Strassenbau-Gesundheitswesen-VBS) breits mehr als genügend Geld.

Der Staat/das Parlament soll die Giesskanne gefälligst beseite stellen und seine klar definierten Aufgaben erfüllen.

A) projektorientierte Investitionen beschleunigen.
B) flächendeckende Geldverschleuderung vermeiden bzw. reduzieren.

Weitere Geldausgaben sind demjenigen zu überlassen, der etwas davon versteht, nämlich dem Steuerzahler.

Rudas Schlager     18.05.09 17:55    

Selbst wenn staatliche Konjunkturprogramme bei kleinen, offenen Volkswirtschaften mit flexiblen Wechselkursen funktionieren würden:

Im Falle der Schweiz wäre eine kohärente Konjunktursteuerung aufgrund der föderalistischen Struktur und der daraus resultierenden Vielzahl von Aufgabenträgern (und damit Geldausgebern) nur sehr schwer möglich.

Die bisherigen Konjunkturprogramme sind im besten Falle Strohfeuer, und nichts weiter als nach politischen Gesichtspunkten bestimmte Geldverteilerei.

Der einzige Weg aus der Krise ist es , die Standortfaktoren (Steuern, Regulatorien, Ausbildung, usw) weiter zu optimieren - denn gerade in der Krise neigen die (sozialdemokratisch) regierten
Regierungen, ihre sowieso falsche Politik mit noch falscheren

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