Ausgabe vom 15. Mai 2012
- Alle Autoren dieser Ausgabe
- Rico Bandle
- Alex Baur
- Peter Bodenmann
- Silvio Borner
- Urs Paul Engeler
- Dominique Feusi
- Urs Gehriger
- Philipp Gut
- Peter Hartmann
- Pierre Heumann
- Hansrudolf Kamer
- Peter Keller
- Wolfram Knorr
- Andreas Kunz
- Simon Kuper
- Kari Kälin
- Roger Köppel
- Christoph Landolt
- Daniele Muscionico
- Christoph Mörgeli
- Franziska K. Müller
- Alex Reichmuth
- Pia Reinacher
- Peter Rüedi
- Lucien Scherrer
- Beatrice Schlag
- David Schnapp
- Florian Schwab
- Hildegard Schwaninger
- Andreas Thiel
- Mark van Huisseling
- Thomas Wördehoff
- Jürg Zbinden
- Kurt W. Zimmermann
Aktuell
- Wirtschaft: Neue Sicht aufs Mittelmeer *Politiker in Europa wollen nicht mehr sparen und setzen auf einen Wachstumskurs nach dem Vorbild der USA. Das wird nicht funktionieren.
- Bodenmann: Auch Grossbank-Söldner verbieten *1849 untersagte die Schweiz die Reisläuferei für fremde Herren. Zu spät, aber immerhin.
- Die Deutschen: Titel *Von Henryk M. Broder - Lead lead lead.
- Im Auge: Der Tiefschlag *
- Kommentar: Gasgefüllte Gummihüllen *Die hektische Suche nach neuen Formen der Anlehnung an die EU schwächt die Schweiz. Es gibt mit Brüssel gar nichts zu verhandeln.
- EU: Europas Superstar *Die Griechen sollten studieren, wie Polen zum erfolgreichsten Mitglied der Europäischen Union wurde. Das Land hat es ohne fremde Hilfe zu Wohlstand gebracht.
- Service public: SRG-Monster *Immer dreister treibt das Schweizer Fernsehen sein Geld ein.
- Ausland: Netanjahu dominiert Israels Politik *Der israelische Premier hält sich länger im Amt als erwartet. Er nutzt die Zeit, um seine politische Basis zu verbreitern. Nun hat Netanjahu freie Hand – aber wofür?
- Mörgeli: Herr Schwab und die Schwaben *
- Personenkontrolle: Bortoluzzi, Füglistaller, Stahl, Maurer, Henauer, Mülhauser, Reichen *
- Oberzeile: Titel *Von Vorname Name - zeile. zeile 2. zeile 3?
- Kostenkontrolle: 233 000 Franken für ein Wanderweg-Handbuch *
- Medien: Existenzfrage für Eunuchen *Dürfen Journalisten gleichzeitig Politiker sein? Das ist eine rein kommerzielle Frage.
- Darf man das?: Leser fragen, die Weltwoche antwortet *
- Leserbriefe: Leserbriefe *
Hintergrund
- Das nette Gesicht der Lega *Während Bundesbern sich schwertut im Widerstand gegen ausländische Druckversuche, hat der Tessiner Regierungsrat Marco Borradori mit einer gezielten Gegenblockade in Italien, aber auch in der Schweiz für Irritationen gesorgt. Der Rebell gibt sich ausnehmend freundlich.
- Eine tickende Bombe *Als Hans Ulrich R. 1988 eine junge Frau ermordete, die Leiche schändete und einen Raub vortäuschte, verkannten Richter und Psychiater das sexuelle Motiv. Jetzt soll das Versäumnis korrigiert werden. Doch die Justiz tut sich schwer mit dem Sadisten.
- Essay: Propaganda der Selbstbediener *In der Debatte um das Krankenversicherungsmodell Managed Care werden politische Sonntagsreden zu Worthülsen. Wird es konkret, ist die «Verantwortung» plötzlich nicht mehr so wichtig.
- Ruf nach einer neuen Währung *Der Euro ist wieder in akuter Gefahr. Chaos in Griechenland, Machtwechsel in Frankreich und die Schwäche der Regierung von Kanzlerin Merkel: In dieser Situation legt der streitlustige Rechtsprofessor Markus C. Kerber ein verlockendes Ausstiegsmodell auf den Tisch.
- Energie für Hunderte Jahre *Weltweit gibt es riesige Vorkommen an sogenanntem Methanhydrat. Bis jetzt war das darin gelagerte Gas nicht nutzbar. Amerika meldet nun einen erfolgreichen Test zur Förderung der Ressource. Es könnte der Auftakt zu einer Energierevolution sein.
- Renaissance der Drachme *Sollten die Griechen aus der Währungsunion austreten, würden sie ihren Lebensstandard senken müssen. Aber nicht nur sie: Auch in der Schweiz wäre mit einer Rezession zu rechnen.
- «Ein Austritt ist unvorstellbar» *Dass Griechenland die Euro-Zone verlassen könnte, ist für Jean-Claude Trichet die schlechteste aller Optionen. Der langjährige Präsident der Europäischen Zentralbank macht sich keine Sorgen um die Einheitswährung – der Euro sei ziemlich stabil. Von Claas Relotius
- Die ungeliebten «Jugos» *Die Schweiz und die Jugoslawen: Das ist auch nach mehr als zwanzig Jahren Masseneinwanderung keine Liebesbeziehung. Warum nicht?
- Gut versorgt vom Staat *Wichtige Schweizer Politiker kennen die Arbeitswelt nur noch vom Hörensagen. Viele waren nie in der Privatwirtschaft. Von der Uni ging es direkt in die Politik.
- Triumph des schlechten Geschmacks *In der Kunstwelt werden für depressive Gemälde, Fäkal-Installationen und eingelegte Tierkadaver Millionen von Franken ausgegeben. Und der Medienkonzern Ringier bezahlt einen Künstler dafür, seinen Geschäftsbericht auf Toilettenpapier zu drucken. Wie kommt das?
- Ethnologie: Loblied auf den Jugoslawen *Die Zuwanderung aus dem Balkan bringt die Schweiz auf den Boden der Realität zurück.
- Schweiz: Ratschläge von Nichtswissern *Economiesuisse macht Urnengänge und Staatsverträge lächerlich. Das ist arrogant, falsch und kontraproduktiv.
- Ennetbirgische Feldzüge *
- Könige, Kaiser, Bundesräte *Regierung, Parlament, Parteien, Wirtschaftsverbände: Die versammelte Elite des Landes kämpft mit Millionen gegen mehr Demokratie in der Aussenpolitik. Am 17. Juni wird abgestimmt. Die Argumente der Gegner sind die gleichen wie vor hundert Jahren. Das Volk stört nur.
- Der Weg in den Süden *Aus Befreiungskämpfern werden Eroberer. Vor allem Uri drängt es Richtung Norditalien. Zwischen 1400 und 1515 erobern die Eidgenossen das heutige Tessin. Ein turbulentes Wechselspiel von Niederlagen und Triumphen.
- Gas geben ohne Bremse und Steuer *Die Pubertät beginnt immer früher. Gleichzeitig dauert es länger, bis die Jugendlichen erwachsen werden. Das Resultat? Ein Übermass an adoleszenter Verrücktheit. Zwar sind Teenager intelligent wie nie zuvor, aber ihr Wissen hilft ihnen nicht weiter.
- Paradies mit schlechtem Wetter *Trotz Turbulenzen in der Regierung sind die Niederlande ein Vorbild: wirtschaftlich erfolgreich und bewohnt von zufriedenen Menschen. Ein fürsorglicher Staat und eine vernünftige Politik garantieren den Wohlstand.
Stil & Kultur
- Geschichte: Den Bogen überspannt *Als Kolumbus in Amerika landete, begann die beispiellose Plünderung. Aber schon die Indianer beuteten die Umwelt aus.
- Gesellschaft: Das Bettgeheimnis *Wir Schweizer sind schlecht im Bett. Das sagt ein deutsches Marktforschungsinstitut. Jetzt aber mal halblang.
- Nachruf *
- Apropos: Künstler vs. Piraten *
- Mercedes B Blue Efficiency Sports Tourer: Kleine, sympathische KisteDie Mercedes-B-Klasse ist zwar nicht besonders aufregend, aber ein sehr gut gemachter Kompaktwagen.
- Die Besten: Maskulin = Stahl + Platin *
- Sachbücher *
- Hochzeit: Zwei Volltreffer *Boutique-Besitzerin Despina Agapitos, 29, und Profi-Fussballer Mladen Petric, 31, feiern die hölzerne Hochzeit. Auch anderes sorgt für süsse Träume.
- Fernseh-Kritik: Aufstand der Intersexuellen *
- Hollywood: «Im Kino trage ich Schnurrbart» *Filmstar Scarlett Johansson, 27, über weibliche Action-Helden, zu enge Lederanzüge und ihre Verkleidung, wenn sie ausgeht.
- Jazz: Niemandsland unter wechselnden Himmeln *
- Kunst: Venus, Lokomotive und Wauwau *Der Weltkünstler Jeff Koons ist ein durchtriebener Perfektionist des Oberflächlichen.
- Weitere Filmstarts: Total infernal *«The Dictator», jüngstes Werk des Brachial-Komikers und «Borat»-Darstellers Sacha Baron Cohen, als Polit-Provokation.
- Der Beweis *
- Meine Oase *Unser Kolumnist fährt nach Deutschland, wo ihm recht viel auf die Nerven geht. In Zürich entdeckt er ein neues Restaurant.
- Namen: Carl Hirschmann wird Vater *Gute Neuigkeiten von der die Freunde des Balletts treffen sich, Yoga auf der Schippe.
- Gesellschaft: Mutter genug *Ein Bild löst Verstörung aus. Nach dem Grund dafür fragt niemand.
- Thiel: Der Franzose Holland *Dass Politiker lügen, weiss man nicht erst seit Erfindung des Buchdrucks. Was aber Worte alles sagen, wenn man nicht aufpasst, was man schreibt, ist den wenigsten bewusst.
- Top 10: Quelle: Media Control *
- Wein: Black Power *