Die Weltwoche
Ausgabe 19/08
Blau markierte Artikel sind frei, jene mit * nur
registrierten Weltwoche-Abonnenten zugänglich
Editorial
Aktuell
- Kommentar: Von Murten den Mut - Die Honoratioren der Berner SVP nehmen einen weiteren Anlauf zur Trennung von der Mutterpartei. Diesmal können Bundesrat Schmid und seine Getreuen nicht mehr zurück.
- Personenfreizügigkeit: Finten, Tricks und Schlaumeiereien * - Der Ständerat will die Personenfreizügigkeit für Rumänien und Bulgarien mit den bisherigen EU-Verträgen verknüpfen. Jahrelang hatte man das Gegenteil versprochen.
- Demokratie: Wir sind das Volk * - Die Verknüpfung der
Europa-Vorlagen ist eine
Erpressung. - Grossbritannien: Zeitenwende * - Labour ist im Stimmungstief.
Gordon Brown bleibt gelassen. - Klimawandel: Globale Erwärmung vorläufig abgesagt - In Zukunft werde es eher kälter, sagen Klimaforscher, die vor kurzem noch das Gegenteil behaupteten. Die These vom menschengemachten Treibhauseffekt wackelt.
- Die Deutschen: Israel wird 60 – und alle feiern mit * - Europäische Intellektuelle belehren Israel am liebsten. Sie achten darauf, dass die Juden den moralischen Kredit nicht verspielen, den sie sich als Opfer der Nazis verdient haben.
- Personenkontrolle: Calmy-Rey, Leuenberger, Deltenre, Rüegg, Schmid *
- 13 Fragen an: Pierre-Alain Clavien - Der Chefarzt am Zürcher Unispital kritisiert, dass der Staat den Ärzten vorschreibt, wie lange sie arbeiten dürfen. Er sieht dadurch die Spitzenmedizin in der Schweiz gefährdet.
- Wirtschaft: Mehr Wettbewerb, weniger Schmiergelder * - Der Fall Siemens zeigt: Der Korruption
ist mit Gesetzen nicht beizukommen. Viel sinnvoller ist es, gegen Wettbewerbskonzentration vorzugehen. - Dinos sterben langsam: Das Öl geht aus * - Ein Atomkraftwerk hat eine Leistung von 1200 MW
- Konkret: Der globalisierte Sozialarbeiter * - Die umfassendste Studie zu den nationalen Wahlen 2007
- Medien: Hinauf, seitwärts, hinunter * - Wenn man eine grosse Story am
Kochen halten will, braucht man neue Information. Wenn man keine Information bekommt, braucht man ein Klischee. - Fernsehkritik der reinen Vernunft: Ein bisschen Spass muss sein *
- Namen: Polo Hofer, François Loeb * - Polo Hofer, François Loeb, Raquel Alvarez, Asli Bayram, Hillary Clinton
- Nachruf: Albert Hofmann, Aden Hashi Ayro - Er war ein begnadeter Chemiker und Erforscher
- Moderne Liebe: Der Rückfall - «Bin ich charakterschwach?»
- Darf man das?: Leser fragen, die Weltwoche antwortet * - Darf man zu einem Kollegenpaar mit kleinen Kindern ehrlich sein und über die missratenen Kinderzeichnungen lachen?
Hintergrund
- Artenschutz: Das Paradies stirbt aus - 150 Tier- und Pflanzenarten verschwinden nach offiziellen Angaben täglich. Das ist übertrieben. Trotzdem ist das Artensterben eine ökologische Katastrophe. Und es macht uns Menschen einsam. Was tun? Zum Beispiel den Tourismus fördern.
- Ethik: Vermenschlichung der Tiere * - Das neue Tierschutzgesetz möchte die «Würde der Kreatur» bewahren. Wird damit übers Ziel hinausgeschossen?
- Fall Josef Fritzl: Pragmatik des Bösen - 24 Jahre lang hielt der Österreicher Josef Fritzl in seinem Geheimverlies eine zweite Familie. Wie kaltblütig und gewissenlos er das Doppelleben organisierte, zeigen Aussagen seiner Opfer und ehemaliger Kollegen.
- Inzest: Die Blutschande * - In jedem wohne der Wunsch nach Inzest, meinte Freud. Die Wissenschaft hat bewiesen, dass das Gegenteil wahr ist.
- Aufräumer, nicht Abräumer: Traditionskonzern Oerlikon * - Vor drei Jahren übernahm die österreichische Victory die Macht beim Schweizer Traditionskonzern
Oerlikon. Heimatschützer befürchteten die Zerstörung der Industrie durch gewissenlose Raider.
Das Gegenteil ist eingetroffen. - Israel: Staat auf Zeit * - Kein Land wird so angefeindet wie Israel. Was die Araber in sechs Kriegen nicht geschafft haben, könnte durch die «demografische Bombe» gelingen: Die Auflösung Israels als jüdischer Staat.
- Israel: Die Geburt * - Die Vision einer Schweiz des
Nahen Ostens hatte von Anfang an keine Chance. - Süsswarenhersteller: Die Eroberungen des Mars * - Mit der Milliardenübernahme von Wrigley wird Mars zum grössten Süsswarenhersteller der Welt.
Hinter dem Erfolg des Konzerns mit Marken wie M&M’s, Uncle Ben’s oder Whiskas stehen eine
verschwiegene Firma und ein tyrannischer Firmengründer. - Gastro-Ärgernisse: Rucola des Grauens - Der Rioja riecht nach Spülmittel. Der Salat aus dem Frigo ist von arktischer Kälte. Und um die Rechnung muss man den Kellner anbetteln. Ein Glossar der kleinen und grossen Gastro-Ärgernisse.
Interview
- Crossair-Prozess: «Das sind haarige Verleumdungen» * - Flog die Crossair mit wartungsanfälligen Maschinen? Herrschte unter Airline-Grüner Moritz Suter eine Angstkultur? Dies behauptet die Anklage im Prozess zum Absturz bei Bassersdorf. Stimmt alles nicht, sagt Elisabeth Simonius, Ex-Vizepräsidentin der Crossair.
- Elisabeth Simonius: Nah an Suter, nah an Crossair *
Stil & Kultur
- Kultur: Englische Havarie *
- Bücher: Bestseller und Apropos * - Bestseller
- Zweiter Weltkrieg: «Spielst du Verschwörerles?» - Die Frau des Hitler-Attentäters von Stauffenberg trug den Plan ihres Mannes moralisch mit. Davon ist die Tochter der beiden überzeugt.
- Satire: Wird alles lustig? - Viktor Giacobbo und Mike Müller haben sich etabliert.
- Pop: Krieger des Herzens * - Zwei Alben über Verlust, Trauer und das Alleinseinwollen. Der junge Justin Vernon und die alten Tindersticks.
- Film: Super-Kirmes - «Iron Man», bizarrer Comic-Hero, wird im Kino zum vergnüglichen Grotesk-Intellektuellen.
- Jazz: Ruinenbaumeister * - Die junge Gruppe des Walliser Trompeters Manuel Mengis probt den Aufstand gegen ein paar Jazz-Tabus.
- Klassik: Trogen einfach *
- Stil: Jürgen Teller *
- Wein: Schönes aus Holz *
- Die Ferien des: Monsieur MvH * - Unser Kolumnist verreist nach Los Angeles und findet heraus, wie die Stadt funktioniert.
Verpasst er in dieser Woche in der Schweiz etwas? - Auto: Audi in Red * - Das S5-Coupé lässt unseren Testpiloten rot werden. Mit dem
Starten des Motors weicht die Scham der Euphorie. - Zu Tisch: Rauchertourismus *
- Zu Fuss (3 Stunden, 30 Minuten): Der Rüpelriegel
- Fragebogen: Pius Knüsel * - Der Pro-Helvetia-Direktor hatte in der
Transsibirischen Eisenbahn eine tolle Zeit. Gern würde er singen können.
