Die Weltwoche
Ausgabe 12/08
Blau markierte Artikel sind frei, jene mit * nur
registrierten Weltwoche-Abonnenten zugänglich
Aktuell
- Editorial: Widmer-Schlumpf - Wen vertritt die neue Bundesrätin? Die Linke? Die Mitte? Die Bündner SVP? Niemand weiss es.
- Kommentar: Staatshilfe für die Finanzindustrie * - Auch wenn es ein Rückfall ist in den Keynesianismus: Um den Kollaps der globalen Finanzsysteme zu verhindern, muss der Staat eingreifen. Wenn’s sein muss, massiv.
- Flüchtlingshilfe: Wahlkampf, Propaganda, Selbsterhaltung - Die Schweizer Flüchtlingshilfe hat sich längst von ihrem eigentlichen Zweck entfernt. Sie ist zu einer Lobby-organisation der Linken geworden und betreibt auf Kosten von Spendern und Steuerzahlern Selbsterhaltung. Das zeigen interne Dokumente, die der Weltwoche vorliegen.
- Swisscom: He du, Carsten! * - Das verordnete Du verachtet die Privatsphäre der Mitarbeiter.
- China: Kampf der Illusionen - Mit Gewalt wird Tibet sich nicht
befreien können. Wer helfen will, muss auch die Motive
Pekings verstehen. - Österreich: Wir Opfer, wir Monster * - Vergiftete Schokolade, Säureattentate und ein Kaisersohn, der sagt, Österreich sei ein Opfer Hitlers gewesen.
Unser Nachbarland erfindet sich mal wieder neu. - Aussenpolitik: Gas von den Mullahs * - Menschenrechtsdialog und gute Geschäfte in Teheran: Micheline Calmy-Reys «aktive Neutralitätspolitik» setzt die Schweiz grossen Risiken aus.
- 10 Fragen an: Hansjürg Zumstein * - Der Dok-Film über die Abwahl von Christoph Blocher sorgte für Aufregung. Autor Hansjürg Zumstein über Vorwürfe, Hintergründe und offene Fragen seiner Recherchen.
- Wirtschaft: Profitable Wohltäter - Die Schweizer Steuerzahler haben die Kosten, die Uefa hat den Gewinn: Wer meint, die Euro 08 würde der Schweiz nachhaltigen Nutzen bringen, irrt.
- Konkret: Verrat an der Verräterin * - Die Dok-Sendung über die Abwahl Christoph Blochers schlug ein
- Freihandelsabkommen: Zwanzig Jahre nach Österreich * - Rechnen beim Einkauf
- Medien: Bin ich klug? Sind 14 Zentimeter genug? * - Die Welt ist voller Fragen. Es geht um Seitensprünge, Investitionen und Kleiderwahl. Gut, dass es dafür Journalisten gibt.
- Fernsehkritik der reinen Vernunft: Vita vera et Vita falsa * - «Unterwegs mit Zipfelbob» – einen TV-Beitrag mit diesem Titel darf man sich natürlich nicht entgehen lassen. Und so stelle ich am Mittwoch pünktlich um 22.15 Uhr das Deutsche Sportfernsehen ein.
- Namen: Patricia Schmid, Hugh Hefner, Andrea Hauser und Fiona Hefti * - Patricia Schmid - Hugh Hefner - Andrea Hauser - und Fiona Hefti
- Moderne Liebe: E. T. und die Geschlechtsfrage * - «Kannst du mich mal zurückrufen? Ich glaube, mein Handy ist kaputt», schreit Julias Stimme aus Heidis Handy. «Dein Handy ist in Ordnung», schreit Heidi so laut zurück, dass es die ganze Bar hören kann, «es ist der Mann, der nicht funktioniert.»
- Nachruf: Ola Brunkert Anthony Minghella - Ola Brunkert (1946–2008), Anthony Minghella (1954–2008)
- Leser fragen...: Darf man das? - Leser fragen, die Weltwoche antwortet.
Hintergrund
- Mädchen sind in der Schule besser als Buben: Eine Frage der Hormone - Mädchen sind in der Schule besser als Buben und später besser im Studium. Die kanadische Psychologin Susan Pinker beschreibt, warum Männer im Berufsleben trotzdem das tonangebende Geschlecht bleiben. Ihr Bestseller löst heftige Debatten aus.
- Geschlechter: «Männer gehen schneller nieder» * - Der Mann laut Psychologin Pinker: ein unstetes Wesen. Er brilliert früh, kann das Niveau aber nicht halten.
- Hormone: Stimmungsmacher * - Der Raketentreibstoff Testosteron befeuert Männer. Oxytocin besänftigt Frauen.
- Konrad Hummler über Steuerhinterziehung: «Deutschland ist ein Unrechtsstaat» - Der Schweizer Privatbankier Konrad Hummler über Steuerhinterziehung als Notwehr, den Staat als mafiöse Einrichtung und die besten Strategien der Schweiz in den Auseinandersetzungen mit der EU.
- Machtkampf entbrannt: Mit Bush in Afrika - Um die Bodenschätze Afrikas ist ein Machtkampf entbrannt. Das Schicksal der Bevölkerung spielt für die Grossmächte kaum eine Rolle. Einzige Ausnahme: die USA. Kein Staatschef hat mehr für Afrika getan als der gern gehasste US-Präsident George W. Bush. Ein Reisebericht.
- Wie lautet das Erfolgsrezept?: Nächstenliebe und rohe Gewalt * - Die Anhänger eines hingerichteten Wanderpredigers gründen im Nahen Osten eine kleine Sekte. Sie
nennen sich Christen und werden zur Weltmacht. Man erobert und überlebt das Römische Reich, bekehrt die Barbaren und trotzt dem Ansturm des Islam. Wie lautet das Erfolgsrezept? - Kantons-Serie (6): Basel-Land - Land ohne Ziele - Die Baselbieter waren liberale Revoluzzer und Pioniere. Heute sind sie wohlhabend-bürgerlich und verschlafen das Jubiläum 175 Jahre Basel-Landschaft.
- Ode an die Seychellen: Die Fototapete lebt * - Ode an die Seychellen: Auf der Inselgruppe im Indischen Ozean wirken Bäume, Tiere, Blumen und Menschen auf frivole Art eleganter als anderswo.
Interview
- Ohne Finanzspritzen der Zentralbanken: «Der Schmerz wird betäubt» - Ohne Finanzspritzen der Zentralbanken wäre die Krise bereits vorbei, sagt der frühere UBS-Manager Rudi Bogni. Nun werde sie lange dauern. Mit Sorge verfolgt er das Machtgebaren einiger EU-Staaten. Darin sieht er eine neue Form von Faschismus.
- Rodolfo «Rudi» Bogni: Der Bonvivant - Nur wenige Bankfachleute äussern sich so prononciert wie der 60-jährige Südtiroler Rodolfo «Rudi» Bogni.
Stil & Kultur
- Kultur: Glucke im Glück - So sieht es aus, das glücklichste Huhn der Welt. Es wohnt auf dem südenglischen Landsitz Ashcombe House und wird aus China-Porzellan von einer Lady gefüttert, die Grace Kelly imitiert.
- Literatur: Deutschland, ein Museum - Die Szene feierte sich an der Leipziger Buchmesse. Was aber wird bleiben? Michael Kumpfmüllers grosser Deutschland-Roman.
- Bücher: Bestseller und Apropos - Bestseller: Belletristik und Sachbücher; Apropos: Alles China oder was?
- Pop: Rap oder Indie oder was? * - Yoni Wolf von Why? könnte Ihnen den Psychiater ersparen, so wie er sich in den Schmerz und schliesslich in die Binsen fährt.
- Film: Vergiftete Kanzlei * - Anwalt-Thriller haben immer Konjunktur. Jüngster Coup: «Michael Clayton».
- Klassik: Karajans Leuchten * - Dumm, wenn der Kritiker mitten in der Oper vor Rührung losheult.
- Jazz: Der Klassiker * - Der Tessiner Trompeter Franco Ambrosetti war nie besser als heute. Nicht weniger als Weltklasse.
- Stil: Männerhandtaschen * - Eine Frage für GQ-Leser: Dürfen Männer Handtaschen tragen, sogenannte Manntaschen?
- MvH: Meine schwere Entscheidung * - Geht unser Kolumnist an eine Dessous-Modeschau oder auf eine Journalistenparty? Plus Christoph Mörgelis Antwort auf eine ebenfalls drängende Frage.
- Wein: Bestie in Ballrobe * - Wehe, er ist kein Fatalist. Der Winzer hat viele Unvorhersehbarkeiten zu ertragen, und von denen ist das Wetter noch die erträglichste.
- Auto: First Lancia * - Unser Kolumnist fühlte sich immer irgendwie angezogen durch die feine italienische Marke. Jetzt noch mehr.
- Zu Fuss (3 Stunden): S Klärli will fort - Über sieben Eggen muss man – frei nach Peter Maffay – in dieser Kolumne gehn. Wobei, es ist eigentlich ein Dürfen.
- Zu Tisch: Gourmetreservat - Da stehe ich nun vor dem «Pöstli» in Ebnat-Kappel und verfluche mich. In dem unscheinbaren Gebäude kann unmöglich jene von Schriftstellern, Werbern, Models und Musen gepriesene Wallfahrtsstätte untergebracht sein, in der mit Judith Sourvinos eine der besten Köchinnen des Landes wirkt.
- Fragebogen: Simonetta Sommaruga * - Die Ständerätin war ein stilles Kind und hat sich jetzt teure Lautsprecher gekauft. Sie mag Curry.
