Die Weltwoche
Ausgabe 42/07
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Aktuell
- Kommentar: Selbstgespräch in der Enge * - Die Schweizer Schriftsteller schwiegen zum Wahlkampf, obwohl er so spannend wie selten zuvor war. Und wenn sie doch mal reden, haben sie nichts zu sagen.
- Personenkontrolle: Behnisch, Beyeler, Longchamp * - Urs R. Behnisch über das Bundesgerichtsurteil zum degressiven Steuertarif – Bundesanwalt Erwin Beyeler über die Veröffentlichung der GPK-Protokolle – Claude Longchamp verdingt sich als Fremdenführer im Dienste der helvetischen PR-Agentur Präsenz Schweiz
- Sulzer: Russe unter Verdacht - Dem Investor Viktor Vekselberg droht in der Schweiz eine horrende Busse. In den USA verleiht man ihm einen Preis für sein soziales Engagement.
- Journalismus: Monotonie des Chorgesangs - Die Weltwoche ist eine konsequente Blocher-Plattform. Weil bei der Konkurrenz niemand aus dem Mittelmass herausragt, kann Roger Köppel die Themen setzen.
- 14 Fragen: Johannes Matyassy * - Der Geschäftsführer von «Präsenz Schweiz» verteidigt das Ansehen des Landes im Ausland. Trotz der momentan schlechten Presse will er nicht unüberlegt ins Kraut schiessen.
- Wahlkampf: Späte Empörung - Dank den Reaktionen im Ausland und der Gegner sind die Schäfchen der SVP ein Renner. Als die Partei das Plakat im Juli vorstellte, reagierte kaum jemand darauf.
- Die Deutschen: Historie und Hysterie * - Eva Herman bekommt die ganze Härte des unheilbar gesunden Gewissens zu spüren. Aber wenn wirklich etwas passiert, wird banalisiert und marginalisiert.
- Konkret: Tell — eine Nachbesprechung * - Eine Komödie darf alles sein, nur unlustig ist unverzeihlich
- Bodenmann: Imperativer Stuss * - Die Schweiz könnte den Teuerungsschock vermeiden, wenn sie die Zölle nach unten anpassen würde.
- Die Liste: Zwischentitel * - Journalisten und Wissenschaftler lieben Titel, in denen das Wörtchen «zwischen» vorkommt.
- Am Ball: Rotes Kreuz * - Nationalspieler sind verletzt, ausser Form oder drücken im Klub die Ersatzbank. Übermorgen beginnt die EM. Zeit genug für Köbi Kuhn, sein Wunschteam zu gestalten?
- Medien: Im Dutzend williger * - Endlich wieder einmal ein richtiger Wahlkampf. Im Herbst 2007 rannten nicht die Politiker den Journalisten hinterher, sondern die Journalisten den Politikern. So muss es sein.
- Fernsehkritik der reinen Vernunft: Bigger Than Life * - Miss-Schweiz-Wahl 2007. SF 1; Heroes. SF zwei
- Namen: Namen * - Pamela Anderson – Rudy Giuliani – Karl Lagerfeld – Mary-Kate und Ashley Olsen – Jasmin Hutter
- Moderne Liebe: Möckli und Herr Fritz * - Das schwule Hundepaar verhindert das Ende der Affäre zwischen Riccardo und Elisa
- Nachruf: Nachruf - Sri Chinmoy (1931–2007), Guru, Athlet, und Bob Denard (1929–2007), Söldnerführer, Farmer
- Darf man das?: Leser fragen, die Weltwoche antwortet. * - Darf man als Pressesprecher der Biobäuerinnen und Biobauern ein glühender Formel-1-Fan sein? Kollidieren da nicht berufliche Öko-Visionen mit privaten Narreteien? Wilfried Oschischnig, Wien
Hintergrund
- Romandie: Langsame Entkrampfung - Bis vor kurzem stand die Romandie im Bann einer schmalen Elite mit einem klaren Programm: Für die EU, gegen Blocher. Wortführer der sozialistischen Nobilität war der Publizist Jacques Pilet. Allmählich dreht der Wind. Der Röstigraben schwindet.
- Royalismus: Im falschen Land - In hektischer Kadenz düpiert Bundesrat Pascal Couchepin Freunde und Gegner.
- Humor: Ehrbarer Meuterer * - In der Romandie lechzt jede Persönlichkeit danach, von Philippe Becquelin karikiert zu werden.
- Al Gore: Der grüne Star - Er reist mit dem Luxusjet um die Welt in Sachen Klimawandel und geizt nicht bei der Stromrechnung: Je mehr Energie Al Gore verbraucht, desto besser ist es für den Planeten. Für diese Botschaft bekam er den Friedensnobelpreis.
- Friedensnobelpreis: Tritt in die Kniekehle * - Der bizarre Friedensnobelpreis sollte durch einen Preis für den Politschurken des Jahres ersetzt werden.
- Frankreich: Republik der Neo-Aristokraten * - Frühpension, Prämien, Steuererlasse: In Frankreich lebt das Ancien Régime für Staatsangestellte fort. Nicolas Sarkozy kämpft dagegen und steht vor einer grossen Bewährungsprobe.
- Félix Vallotton: Leuchtendes Genie, schrecklicher Stümper * - Keiner malte Landschaften und Menschen so brillant wie der Schweizer Félix Vallotton (1865–1925). Gleichzeitig waren seine Akte von erstaunlicher Leblosigkeit. Der grosse englische Schriftsteller Julian Barnes über die Ausstellungen in Zürich und Winterthur.
- Biografien: Julian & Félix * - Der Schriftsteller Barnes ist seit Jahren fasziniert vom Maler Vallotton.
- Israelische Investoren: Landnahme im grossen Stil * - Israelische Investoren kaufen massiv Schweizer Geschäftsliegenschaften ein. Sie besitzen Immobilien im Wert von vier Milliarden Franken. Ein «Mega-Deal» mit Jelmoli steht bevor.
- Amy Winehouse: Massive Überdosis - Die Sängerin Amy Winehouse schrieb den Song des Sommers. Ihr Leben schwebt zwischen grosser Kunst und Selbstzerstörung. Ihre Fans beten für die wilde Londonerin.
Stil & Kultur
- Kultur: Familienbande * - Terry Richardson erinnert mit einem Bildband an die besten Seiten seines berüchtigten Vaters, des Modefotografen Bob Richardson
- Bücher: Bestseller * - Bestseller: Belletristik und Sachbücher; Apropos: Moritz Leuenberger
- Doris Lessing: Die verrückte Alte - Doris Lessing als Pionierin der Frauenbewegung? Das feministische Männer-Bashing geht ihr auf die Nerven, und ihr neustes Buch ist ein Loblied auf männliche Unberechenbarkeit.
- Tagebuch: Gregor Gysi * - Exklusiv: Auszüge aus dem fiktiven Tagebuch vonGregor Gysi, dem Neffen von Nobelpreisträgerin Doris Lessing.
- Schriftsteller: Philip Roth zwischen Kain und Abel - In Aufsätzen und Interviews, jetzt als Sammlung erschienen, würdigt der grosse US-Autor Branchenkollegen. Und er erörtert sich selber.
- Pop: Bewundern, beknien, bewirtschaften * - Was ist ein Label? Wir fragten einen, der kürzlich eins gegründet hat: Patrick Wagner von Louisville (D), Heimat von Navel (CH).
- Film: Gefrorene Seelen * - In Venedig ausgezeichnet und ausgebuht: Ang Lees Spionage-Sex-Drama «Lust, Caution» ist ein spannender Psycho-Clinch.
- Jazz: Die schönen Dinge im Dazwischen * - Manu Katché mag keine Kategorien. Man sagt, er spiele mal Rock, mal Jazz. Er selbst nennt’s «instrumentale improvisierte Musik».
- Kunst: Roman Signer, Zeitschmied - Roman Signer in der Nationalgalerie Hamburger Bahnhof und Monnografie
- Stil: Manolo Blahnik * - Manolo Blahnik ist der berühmteste Schuhdesigner der Welt.
- Wein: Strohgelbe Freude * - Mastroberardino. Fiano di Avellino Radici 2006
- MvH: Viel Geld, viel Lärm, wenig Anstand * - Unser Kolumnist geht auf eine Kunstauktion in London, mit Russen und Chinesen. Zuerst entschuldigt er sich aber beim Gastgeber.
- Auto: Sportwagen und Meditationshilfe * - Ach, ein Dreier-BMW, dachte unser Kolumnist. Bis er den Startknopf drückte und die Kraft spürte.
- Zu Tisch: Voll fett - Fernöstliches und Alpenländisches findet man im Restaurant-Hotel «Linde», Stans
- Zu Fuss: Hades (SG) - Das Ofenloch, aus dem der Necker geboren wird, ist halb Naturspektakel und halb Unterwelt.
- Roger Köppel: Tagebuch * - Schweigende Schriftsteller, SVP ins Reservat, Hakenkreuz als Schweizer Flagge, Polit-Mitte, mein grüner Favorit.
