Die Weltwoche
Ausgabe 40/07
Blau markierte Artikel sind frei, jene mit * nur
registrierten Weltwoche-Abonnenten zugänglich
Editorial
Aktuell
- Kommentar: Das Gespenst der Magersucht - Der italienische Modefotograf Oliviero Toscani will gegen Magersucht vorgehen. Was sollen die Bilder der Skelettfrau, die zum Kauf eines Kleiderlabels animieren?
- Wahlkampf: Linke Harmoniker * - Die SP kritisiert die Grünen. Alle sind bestürzt. Warum bloss?
- Filmförderung: Schreckenszenario Kommerz * - Für die Kritiker ist der Film «Tell» ein «Euro-Pudding». Ein Missverständnis, denn eine neue Generation von Schweizer Filmemachern will allein den Erfolg beim Publikum.
- Banken: Aufklärungswelle - Die UBS nutzte ihren Quartalsverlust geschickt aus. Sie räumte in der Chefetage auf und verschaffte sich einen Vorsprung auf die Konkurrenz. Die Anleger freuts.
- Personenkontrolle: Wiedmer, Longchamp *
- 18 Fragen an: Norah Jones * - Die amerikanische Sängerin über ihr Image als Schlaftablette, warum George W. Bush vielleicht geistesgestört ist und warum sie in Netzstrümpfen inkognito in anderen Bands spielt.
- Affäre Roschacher: «Wir sind jetzt alle Zwerge» - Weltwoche vom 4. Oktober 2007
Der Weltwoche liegen die Protokolle der GPK-Subkommission zur Affäre Roschacher vor. Sie belegen, dass die Bundesanwaltschaft gegen Justizminister Christoph Blocher intrigierte. Die Parlamentarier liessen sich dilettantisch in die Irre führen. Am Ende sahen sie es ein. - Affaire Roschacher: «Nous sommes tous des minus» - La Weltwoche est en possession des procès-verbaux de la sous-commission de la CdG relatifs à l’affaire Roschacher. Ils prouvent que le Ministère public de la Confédération a intrigué à l’encontre du ministre de la justice Christoph Blocher. Les parlementaires se sont laissés abuser avec dilettantisme. Ils ont fini par le comprendre.
- Die Deutschen: Neue Bundesrepublik * - Vor 18 Jahren fiel die Mauer, DDR und BRD wurden «vereinigt». Der Osten wurde nicht wie befürchtetvom Westen «kolonialisiert». Es ist genau andersrum gelaufen.
- Konkret: Sterben in Stäfa *
- Bodenmann: Die zweite Generation *
- Die Liste: Das Ä und Ö *
- Am Ball: Davide Chiumiento * - Mit 15 Jahren ging er zu Juve und wurde als Jahrhunderttalent tiefgefroren. Zurück in der Schweiz, taut er beim FC Luzern langsam wieder auf. Rechtzeitig für die EM?
- Medien: Fiat justitia - Die Medienhäuser entschuldigen sich derzeit wie verrücktbei den Opfern ihrer Fehlleistungen. Am eifrigsten bitten Boulevardjournalisten um Vergebung. Die anderen folgen bald.
- Fernsehkritik der reinen Vernunft: Goodbye, Commander Fun *
- Namen: Von Claudia Schiffer bis Arthur Rutishauser *
- Moderne Liebe: Der Vergnügungspark *
- Nachruf: Lois Maxwell und Hans Senn
- Darf man das?: Leser fragen, die Weltwoche antwortet. * - Darf man die Hilfe seiner Kinder beanspruchen, wenn man die «Kindersicherung» bei Verschlüssen von Vitamintabletten nicht aufkriegt? Astrid Jordi, Ittigen
Hintergrund
- Pingnya: Buddha im Krieg * - In Burma regiert die Angst. Es ist verboten, über Politik zu reden, und jeder Nachbar könnte ein Spitzel sein. Der junge Mönch Pingnya hofft, dass die Amerikaner sein Land befreien, und träumt davon, im Westen buddhistische Liebe zu lehren.
- Wirtschaft: «Wir kämpfen uns durch ein Minenfeld» * - Das Schweizer Handelshaus DKSH gehört zu den wichtigsten Firmen in Burma. Claire Burgess ist die Managerin vor Ort. Einen Boykott findet sie falsch: Er treffe das Regime nicht.
- Geschichte: Armut und Gewalt * - Burma befindet sich seit Jahrzehnten im Bürgerkrieg. Die Generäle misstrauen den Politikern.
- Ludwig A. Minelli: «Es ist meine Pflicht» - Die Schweizer Sterbehilfe-Organisation Dignitas steht in der Dauerkritik. Ihrem Chef werden dunkle Motive unterstellt. Die Freitod-Begleiter lösen Irritationen aus. In diesem Beitrag antwortet Dignitas-Gründer Ludwig A. Minelli seinen zahlreichen Kritikern.
- Dignitas: Was bisher geschah *
- Sterbehilfe: Ist es denn schrecklich, was hier passiert? * - Antje Joel verbrachte zwölf Stunden am Stück mit Ludwig Minelli. Ihr Fazit: Der Sterbebegleiter ist ein angenehmer Mensch.
- Forschung: Wissenslücken im Ozonloch * - Die Wissenschaftsgemeinde ist in heller Aufregung. Neue Messungen zeigen, dass die bisherige Theorie zur Entstehung des Ozonlochs falsch war. Die Forschung steht wieder am Anfang
- Fremdbetreuung: Kinder wollen keine Krippen - Landauf, landab werden Loblieder auf Kinderkrippen gesungen. Zu Recht? Psychiater melden Zweifel an der Fremdbetreuung an. In den ersten drei Lebensjahren seien Kleinkinder unbedingt auf ihre Mütter angewiesen.
- Erziehung: Urvertrauen *
- August Baron von Finck: Edle Beharrlichkeit * - August Baron von Finck hat vier Milliarden Franken in der Schweiz angelegt. Der 77-jährige Deutsche gilt als glückloser Investor. Dabei vermehrte sich sein Reichtum in den vergangenen zwanzig Jahren enorm. Wie hat er das geschafft?
- Phil Spector: Die Tote im Schloss - Das Scheitern des Prozesses gegen Phil Spector bestätigt, was Gerichten in Los Angeles seit O.J. Simpsons Freispruch vorgeworfen wird: Nachsicht mit prominenten Angeklagten.
Interview
Stil & Kultur
- Literatur-Extra: Und sie lesen doch *
- Kommentar: Stift und Gift - In diesem Bücherherbst leiden die Schriftsteller wieder: an politischer Unkultur und an der Verdammung des Islam. Mancheiner sucht sein Heil in Konsensfrömmelei.
- Karl May: Titan der Träume - Karl May, erfolgreichster Autor deutscher Sprache, war ein Dieb, Hochstapler und Lügner. Daneben schrieb er Klassiker der deutschen Populärliteratur.
- Belletristik: Im Wahlkampf * - Kein Sex, kein Crime: Souverän und gelassen schildert der neue Roman des Katalanen Eduardo Mendoza die junge spanische Demokratie.
- Religion: Es werde Licht * - Anne Rice, die legendäre Chronistin der Vampire, Gruftis und Hexen, schreibt neuerdings über Jesus Christus und die katholische Kirche.
- Biografie: Autor in Abseitsposition * - Wie aus dem kulturellen Nichts Islands ein Dichter kam und es zum Literaturnobelpreisträger brachte: Das erzählt prägnant ein Buch über Halldór Laxness, sein Leben und Werk.
- Literatur: Am Ende der Welt * - Der englische Autor Nicholas Shakespeare hat mit «Sturm» einen eindrucksvollen Roman über eine zerfallende Ehe in Tasmanien geschrieben.
- Schriftsteller: Gehässige Leute * - Die Briefe, die Günter Grass und Uwe Johnson getauscht haben, zeigen, wie schwerfällig die sechziger Jahre waren. Zum Glück gibt es Anna Grass.
- Spiritualität: Die Lücken im eigenen Leben - Topmodel Nadine Strittmatter über den neusten Roman ihres Lieblingsschriftstellers Paulo Coelho: «Die Hexe von Portobello».
- Literatur: Der amerikanische Flaubert * - Die Mutter war das Monstrum seines Lebens, der Alkohol sein bester Freund. Und doch hat der amerikanische Schriftsteller Richard Yates das grösste Werk der zeitgenössischen Literatur geschaffen.
- Pop: Zauberer aus Wales * - Die Super Furry Animals sind zurück. Herr Springsteen gibt Anlass zur Sorge. Und Bob Dylan hat drei Phasen.
- Film: Megavulgär * - Kritik und Publikum feiern die Brachialkomödie «Superbad». Wirklich lustig ist der Animationsfilm «Ratatouille».
- Kunst: Erfrischend, neu und anders *
- Jazz: Der Rebell als Klassiker * - Auch der Free Jazz kam nicht aus dem Nichts. Ornette Coleman, sein Begründer, war ein tänzerischer Poet, kein Fürst des Chaos.
- Stil: Francesca Versace *
- Wein: Pinot des Ostens *
- MvH: Meine Sex-Woche * - Unser Kolumnist geht auf eine Dessous-Modeschau und an die Eröffnung des Zurich Film Festival. Zuerst aber macht er jemandem ein Kompliment.
- Auto: Zärtlicher Widerstand * - Die Polizei fängt die Ökospiesser, die den Wagen unseres Kolumnisten lahmlegten. Darunter war, kein Witz, ein Clown.
- Chez moi: Guter Verlierer *
- Zu Fuss (8 Stunden): Von Block zu Block
- Roger Köppel: Tagebuch - Unheimliche Sterbehelfer. Grössenwahnsinnige europäische Fantasien. Warum die Schweiz eine Privatbank ist.
