Die Weltwoche
Ausgabe 36/07
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Aktuell
- Fall Roschacher: Originaldokumente - Weltwoche vom 6. September 2007
Die Weltwoche veröffentlicht die brisanten Dokumente und Originalnotizen im Fall Roschacher/Holenweger/Blocher. Diese Faksimileblätter dienen der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats als zentraler Beleg für die These, es habe ein Komplott gegeben zur Absetzung des früheren Bundesanwalts Valentin Roschacher. - Online aktuell und exklusiv: Komplott gegen Blocher - Weltwoche vom 6. September 2007
Die GPK demontiert sich. Es gab keinen Geheimplan gegen den Bundesanwalt. Die meisten Medien beteten Verschwörungstheorien nach. - Kommentar: Fakten zur Jugendgewalt - Die Kriminalität der Jungen hat sehr stark zugenommen. Besonders seit den neunziger Jahren. Neue Zahlen des Bundesamtes für Statistik widerlegen Schönfärbereien.
- Bundesanwaltschaft: Wenn Notizen zum Komplott werden - Der angebliche «Geheimplan» zur Absetzung von Bundesanwalt Roschacher existiert nicht. Er ist das Produkt des aufflackernden Wahlkampfs.
- Detailhandel: Schweizer Alibiübung * - Die Wettbewerbskommission bewilligt den Zusammenschluss von Migros und Denner mit diffusen Auflagen. Der Entscheid ist reiner Selbstzweck.
- Personenkontrolle: Couchepin, Scherer - Pascal Couchepin pfeift auf Gesetzestreue – SVP unter sich am parlamentarischen Golfturnier
- 16 Fragen: Patrick Magyar * - Der Direktor von Weltklasse Zürich vor der Premiere im neuen Letzigrund: Wieso die Laufbahn nicht lila sein kann und dem Weltmeister Tyson Gay kein Gegenwind ins Gesicht blasen wird.
- Fall Brumann: Leiche im Keller - Ein Dok-Film des Schweizer Fernsehens hat hochbrisantes Material über Moritz Leuenberger und den Mordfall Brumann unterdrückt. Es war ein Akt der Selbstzensur.
- Nachruf: Nachruf - Hans Ruesch (1913–2007), Rennfahrer, Bestsellerautor, Politaktivist, und José Luis de Vilallonga (1920–2007), Adeliger, Schauspieler, Journalist, Schriftsteller
- Konkret: Blochers Frauen * - Gattin Silvia beschränkt sich nicht mehr nur auf Damenprogramme.
- Bodenmann: Die Zottel-Trottel-Frage * - Die SVP testet mit einer Zottel-Trottel-Frage die Intelligenz der Schweizer Wähler.
- Die Liste: Unbekannte Völker Europas * - Von Arbëreshë bis Zimbern
- Am Ball: Hanspeter Latour * - Der Zürcher Grasshopper Club hat nach acht Spielen acht Punkte. Nur St. Gallen steht schlechter da. Die Hardturm-Debatte kommt als Ablenkung gerade recht.
- Medien: «Elvis lebt!» * - Die Weekly World News nannte sich die «einzige verlässliche Zeitung der Welt». Sie log nicht, wie die anderen Blätter, sondern erfand ihre Geschichten. Ein verdienter Nachruf.
- Fernsehkritik der reinen Vernunft: Homo homini Pony * - Happy Day. SF 1
- Namen: Namen * - Maggie Gyllenhaal – Seine Exzellenz Khalid Abdullah Almolhem – Arthur Miller – Zoë Jenny – Raúl Castro
- Moderne Liebe: Riccardo und das Wanderwetter * - Ist Riccardo alt geworden?
- Darf man das?: Leser fragen, die Weltwoche antwortet. * - Darf man seinen nur teilweise von nachbarlichen Blicken geschützten Balkon als private FKK-Zone nutzen? Auch in einem stockkonservativen Wohnquartier? Till Schneider, Basel
Hintergrund
- Gewerkschaft: Die Fertigmacher - Vom Baregg bis Reconvilier; von der Migros bis zu kleinen Firmen: Immer brutaler versuchen die Gewerkschafter der Unia, dem noch halbwegs freien Schweizer Arbeitsmarkt ihr Diktat aufzuzwängen. Sogar mit wachsender Duldung der Behörden.
- Sozialpartnerschaft: Gewerkschaftliche Lebenslüge * - Die Gewerkschaft Unia gibt sich aggressiv und unabhängig. Doch sie profitiert von den Arbeitgebern.
- Funktionäre: Vordenker, Pragmatiker, Trotzkisten * - Die zwei Co-Präsidenten der Unia stehen für zwei völlig unterschiedliche Traditionen: Militanz versus Sozialpartnerschaft. Revolution versus Sozialdemokratie.
- Eva Herman: «Die Frau kann mehr als der Mann» * - Die ehemalige «Tagesschau»-Sprecherin Eva Herman ergreift in ihrem neuen Buch Partei für die unterdrückten Männer, spricht über ihren Glauben und wettert gegen den Krippenzwang.
- Pol Pot: Das Lächeln des Bösen * - Der Kambodschaner Pol Pot ging als politisches Monster in die Geschichte ein. Der Mann, der sein Land in ein Todeslager verwandelte, hatte ein ausgeglichenes und heiteres Gemüt. Sein Leben wirft die Frage nach den Ursachen des Bösen und der Natur des Menschen neu auf. Die Biografie, Teil 1. Längere Version (nur online)
- Reichtum: Zu gross und zu viel * - Mouna Ayoub besitzt die grösste private Segeljacht der Welt. Ihre Ausgaben für Juwelen, Couture und Schuhe sind legendär. All der Überfluss, sagt sie heute, interessiere sie nicht mehr. Die angeblich reichste Frau der Welt geht in sich.
- Irak: «Es gab keinen anderen Weg» * - Mowaffak al-Rubaie ist als Sicherheitsberater eine Schlüsselfigur der irakischen Regierung. Er sieht grosse Fortschritte im Irak, obwohl es noch lange dauern werde, bis das Volk von Saddam Hussein geheilt sei. Ein Truppenabzug der Amerikaner hätte verheerende Folgen.
- Wissenschaft: Was wir nicht wissen - «Ich weiss, dass ich nichts weiss», wusste schon Sokrates. Wie lauten die Fragen, an denen sich die Wissenschaft immer noch die Zähne ausbeisst?
- Rugby: Antike Schönheit - Rugby verkörpert den Sieg der Kultur über die rohen Kräfte des Chaos. Wenn dieses Wochenende der Worldcup beginnt, fiebert unser Autor nicht nur wegen der Dramatik des Spiels mit. Der Kampf um den zwetschgenförmigen Ball gewährt ihm auch tiefe moralische Befriedigung.
Interview
- Banker Luqman Arnold: «Weitere Turbulenzen» - Luqman Arnold war der erste ausländische Chef an der Spitze der UBS, bis er sich mit Marcel Ospel überwarf. Im ersten grossen Interview seither spricht er über die Veränderungen in der Finanzwelt, Börsenunruhen und die Attraktivität der Schweiz.
- Zur Person: Der Denker * - Der 57-jährige Luqman Arnold zählt zu den faszinierendsten Persönlichkeiten der Bankbranche. In seiner 35-jährigen Karriere hat er in fast allen Domänen der Finanzwelt gearbeitet.
Stil & Kultur
- Kultur: Die Schaumgeborene * - Zum 25. Todestag von Grace Kelly gibt es eine Ausstellung in Monte Carlo, eine monegassische Sondermünze und einen Bildband.
- Belletristik, Sachbücher, Aprops: Bestseller * - Seit Wochen ist «Die verbotene Frau», der autobiografische Bericht von Verena Wermuth, ganz oben auf der Bestenliste.
- Islam: Gott tritt ab - Nawal El Saadawi lebt jetzt in Amerika. Erstaunlich die Ruhe der Autorin, die in Kairo der Blasphemie angeklagt ist.
- Literatur: Der Patient - Michael Ondaatje wäre ein begnadeter Romancier. Aus wenigen Details kann er eine Welt schaffen. Leider genügt ihm das nicht.
- Medien: Notizen aus der Drogenhölle * - Fernsehchef: klingt nach einem stolzen Job. Roger Schawinskis Sat1-Erinnerungen deuten aber eher auf eine totale Unfreiheit.
- Pop: Ritt durch mehrere Dschungel - Die Sri Lankerin Maya Arulpragasam, kurz M.I.A., packt den Zustand der Welt in Kinderreime. MTV findet das gefährlich.
- Film: Monotoner Raser * - Matt Damon wurde mit dem Action-Film «The Bourne Ultimatum» zum Leinwand-Idol. Wieso eigentlich?
- Jazz: Virtuose mit Herz * - Dem dänischen Bassisten Niels-Henning Ørsted Pedersen gelang die Aufhebung der Schwerkraft.
- Klassik: Maria, hilf! * - Cecilia Bartoli widmet ihr Rezital Maria Malibran (1808–1836).
- Stil: Christopher Kane * - Die Modebranche vergöttert Christopher Kanes körperumschmeichelnde Minikleider, ihre gewagten Farben und ihren Nuancenreichtum.
- Wein: Aus dem Busch * - Shiraz und Riesling von Barrie Smith und Judith Cullam schmecken anders als alles, was man sich sonst unter Australien vorstellt.
- MvH: Ich, der Berühmtmacher * - Unser Kolumnist coacht eine Frauenrockband, deren Erfolg unser Problem werden dürfte. Und dann erfüllt er Zürichs Society noch eine Bitte.
- Auto: George Clooney auf Rädern * - Der Maserati Quattroporte ist so schön, er macht aus dem Alltag eine Sechs-Sterne-Angelegenheit.
- Chez moi: Schlammschlacht - In der «Veranda» in Bern wird eine ideenreiche Weltküche mit hochwertigen Produkten geboten. Zudem bieten die hellen hohen Räume Aussicht auf idyllische alte Bäume und die ganze Stadt.
- Zu Fuss: Wasserfisch - Der obere Murgsee ist mit seinen Nebenseen einer der schönsten Orte der Schweiz. Viele Wege führen hin.
- Roger Köppel: Tagebuch * - Schockwellen einer Blocher-Abwahl. Ökodiktatorische Verblendung. Freisinn als Lifestyle.
