Die Weltwoche
Ausgabe 37/06
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Aktuell
- Kommentar: Widernatürliche Kräfte * - Teuer und mit bauernschlauer Energie verkauft das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich, was es gar nicht gibt: Ökostrom.
- Wirtschaftspolitik: Über dem Volksheim geht die Sonne unter * - Schweden erfüllt alle Träume, die sich die Linke macht: eine starke Wirtschaft in einem grossen Staat für gute Menschen aus nah und fern. Die Wirklichkeit sieht anders aus.
- Wahlen in Schweden: «50,1 gegen 49,9» * - Der Wirtschaftsprofessor sagt ein knappes Resultat voraus.
- 9/11: Glaubensbrüder - Wenn selbst ETH-Dozenten der offiziellen Version zu 9/11 misstrauen, muss doch was dran sein am Verdacht, dass etwas faul ist. Und tatsächlich: Da ist etwas faul.
- Chronik: Humanitäre Realitätsflucht * - Die immerselben Eiferer laden zu «banquets républicains» für die unschuldig vefolgten «sans-papiers».
- Findling: Ehemann gebucht * - Wann können wir in der Schweiz endlich Ehemänner mieten?
- Russland: Zu Hause bei Wladimir Putin * - Strebt er eine dritte Amtszeit an? Wie ist das Verhältnis zum Iran? Welche Bedeutung hat die Religion? Die Weltwoche besuchte den Präsidenten auf seinem Landsitz.
- Tatort: Das Unglück * - Nach dem Bild der Vergebung geben die Anwälte den Ton an.
- Kindesentführung: Geisha-Kampusch * - Was kürzlich in Österreich geschah, machte vor fünf Jahren auch ein Mädchen in Japan durch – nur: Das Volk und die Medien reagierten völlig anders.
- Die Deutschen: Heisse Luft macht warm ums Herz * - 112 schlaue Menschen reden und reden und reden in Berlin über eine bessere Welt.
- Italien: «Ich bin stolz, dass ich Freunde habe» * - Luciano Moggi gilt als Kopf und Herz des Fussballskandals. Er hatte sechs Handys – alle abgehört von der Staatsanwaltschaft. Wir erreichten ihn auf seinem siebten.
- Konkret: Wundermittel Cannabis * - Bei «Cannabis» ist der Plot mindestens so bescheiden wie das Budget.
- Bodenmann: Quoten für Gotteshäuser * - Die SVP und ihr Bundesrat vergiften gezielt mit Fremdenfeindlichkeit das gesellschaftliche Klima.
- Medien: Soll und Haben, Haben, Haben * - Kann sich der grosse Finanzplatz Schweiz eine tägliche Wirtschaftszeitung leisten? Oder anders gefragt: Wenn nicht er, wer dann?
- Mailbox: Lieber Hans-Rudolf Merz * - Die Welschen haben nur ein Problem mit Bundesrat Hans-Rudolf Merz: Sie kennen ihn nicht.
- Namen: Namen * - Heloisa Helena, Tony Blair, Trappen, Xenia Tchoumitcheva, Verona Pooth, Papst Benedikt XVI., Sylvia Kristel, Bushido, Bin Laden
- Nachruf: Nachruf - Joachim Fest (1926–2006), Historiker, Schriftsteller und Essayist: Seine Gelehrsamkeit hatte etwas Natürliches.
- Darf man das? Leser fragen: Leser fragen, die Weltwoche antwortet. * - Neuerdings dürfen homosexuelle Paare heiraten. Darf ich mich nun, aus religiöser Sicht, als Katholikin mit einer Jüdin vermählen? Christine Riniker, Bern
Interview
- Ray Davies: «Es gibt mehr zu sagen als früher» * - Mit seiner Band The Kinks schuf Ray Davies den Klangteppich für die Sechziger. Das tat er – man denke nur an «Lola» – in der Sprache von William Shakespeare. Wirklich still war es nie um den Sänger und Songwriter, doch so gut hörbar wie jetzt auch lange nicht.
- Zur Person: Der komplexe Gebrochene * - Raymond Douglas Davies, 62, dessen Band The Kinks zusammen mit den Beatles, den Rolling Stones und The Who die musikalischen Sixties definierte, ist kein proletarischer Rock ’n’ Roller. Er entstammt der Mittelschicht und wurde zu ihrem schonungslosesten Porträtisten.
- Rätoromanisch: Highlife im mausetoten Winkel - Anachronistisch, kryptisch, erpresserisch, exotisch, fanatisch, neurotisch, räuberisch: Diese Worte fallen einem ein zu Rätoromanisch. Erfinderisch auch. Das sind die paar Schweizer, die diese Sprache sprechen, wenn es um Subventionen geht: um gigantische Subventionen.
- La Sessiun a Flem: Arbeitsurlaub * - Die Parlamentarier tagen im Luxushotel. Wenn sie tagen.
- Buch: Hier spricht man Rätoromantisch * - Diesmal mäandert Iso Camartins Gedankenfluss durch Europa und mündet in Valser-Wasser-Werbung.
- CIA: Die Akten des Bösen * - Und dann doch: Die amerikanische Regierung musste die Verhörprotokolle von Guantánamo veröffentlichen. Doch dann: Seit nun einem halben Jahr sind sie frei zugänglich, aber niemand scheint sich dafür zu interessieren. Warum nur? Ein Blick in die Dokumente ist aufschlussreich.
- Immigration: Wer hasst hier wen? * - Die Zahl der Muslime in den USA steigt wieder.
- Topterrorismus: Willkommen auf Kuba * - Ihre Vernehmung hatte zur Verhaftung weiterer heiliger Krieger geführt: vierzehn CIA-Häftlinge, die laut George W. Bush neulich nach Guantánamo überstellt wurden.
- Comersee: Schaut mal, das Mehr * - Der Comersee ist ein Seelenöffner. Ein 146 Quadratkilometer grosser Flecken, der Verdi und Liszt zu Liebesgeschichten inspirierte. Und ja: George Clooney fühlt sich hier wie ein Mensch.
- Internet: Die neuen Dot-Commander - Sie heissen Kevin, Nicolas oder Lars, sind kaum 30 Jahre alt, und sie verdienen im Internet Multimillionen von Dollars. Die Jungs wissen, wie viel Tränen die New Economy gekostet hat – aber vor allem wissen sie: Wer eine Idee besser ist, dem gehört das Netz. Immer noch und schon wieder.
- New Economy: Der Mann, der die Zukunft denkt * - Er hat erfunden, was Google reich machte. Nun kommen noch grössere Ideen von Bill Gross auf uns zu.
- Tiere: Das Alphatier * - Cesar Millan ist ein Mann, der auch den nervösesten Pitbull zum Menschenfreund erziehen kann. Ja, der gebürtige Mexikaner ist eine Art Pferdeflüsterer für Hunde.
- Glück: Vier Tretmühlen, die uns vom Glück trennen - Wer nur ans Geldverdienen denkt, verdient auch nicht mehr: Der für jeden Menschen gültige Weg zu einem reicheren, erfüllteren, neidfreien Leben.
- Auftakt: Kulturgut * - Katja Alves, Cate Blanchett, Sylvester Stallone, Gwen Stefani, Ray Bradbury
- Auftakt: Der Sound zum Brennpunkt * - Der Kleiderfabrikant Luciano Benetton hat in den Elendsvierteln von Rio einen neuen Stoff entdeckt: den Carioca-Funk.
- Auftakt: Applaus * - Krimi: Kalte Monde von Manfred Wieninger; DVD-Karte: Swiss Map 25; Ausstellung: Cacao & Co. im Musée de Carouge
- Genie: Goethes «kleiner Bruder» – u.v.m. * - Zum 250. Geburtstag des Allrounddenkers Karl Philipp Moritz möchte man fast befehlen, diesen modernen Autor endlich kennenzulernen. Das heisst: Warum eigentlich fast?!
- Fernsehkritik der reinen Vernunft: Who let the dog out? (Teil 1) * - «Dog – der Kopfgeldjäger»
- Antike heute: Wortgeflügel * - Alte Römer zitieren, das kann imponieren. Ein guter Assistent ist «Veni Vidi Vici».
- Film: Pfft * - Nach jahrelangem Neinsagen und Gerüchtekochen durfte der Superseller «Das Parfum» von Patrick Süskind umgesetzt werden. Es riecht nach Mainstream, aber doch ganz gut.
- DVD: Geschichte wird gemacht * - Die Roberto-Rossellini-Box: Vier Filme mit Booklet
- Belletristik: Der Fesselkünstler - Einen John le Carré liest man nicht, man verschlingt ihn. Wie seine neue «Geheime Melodie».
- Bestseller: Bestseller - Belletristik – Sachbücher – Hörbücher
- Kunst: Zahlen, bitte * - Mit dickem Kopf und dickem Hals fragt die Schweizer Gruppe Relax hartnäckig nach Devisen.
- Klassik: Welch Schönheit! * - Bei Rossini-Opern überschlagen sich Stimmakrobaten.
- Jazz: Gross gelassen * - Robert Lakatos verehrt die Schönheit. Das kann auch düster klingen.
- Pop: Geldkehlchen * - Justin Timberlake investiert viel in seine Lieder. Bei manchen hat es sich sogar gelohnt.
- CD-Tipps: CD-Tipps - JB Dunckel: Darkel; The Mars Volta: Amputechture; Blue La Trüff: E chlini Minute
- Journal der Gegenstände: Die Krawatte enger schnallen * - Was wirklich zählt auf dieser Welt, bekommt man auch für Geld: zum Beispiel einen Gürtel, der aus einem anderen Stoff gemacht ist.
- Die Liste: Die Liste * - Schweizerdeutsche Ortsnamen von Altefülle (Altavilla) über Eibu (Inwil) bis Zobel (Zullwil)
- Gender Studies: Von Chefs und Vibratoren - Karriere und Geschenke ohne Hochschalfen – was lief da verkehrt?
- MvH: Der Styler - Jan Delay macht gute Musik und ist wohl auch cool. Aber dass dieses Interview peinlich rüberkommt, sagt er selber.
- Auto: Ratgeber Persönlichkeit * - Sind Sie unbeliebt? Waren Sie Punker? Das ewige Popper-Fahrzeug Käfer Cabrio hilft weiter.
- Zu Fuss: Schlicht Fichten - Via Fichten-Urwald, Roggenloch und Chalberloch auf den Pragelpass
- Chez moi: Entdecker gesucht * - Das Zürcher «Zentraleck» will eine «Beiz» sein, aber eine «andere Beiz». Es will alle Arten von Gästen anziehen und sich doch irgendwie rarmachen.
- Ich über mich: Ich über mich: Heidi Klum * - Heidi Klum ist fast immer gut drauf. Sie mag Süsses. Das Geheimnis sei, verrät sie, es nicht jeden Tag zu essen.
