Die Weltwoche
Ausgabe 17/06
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Editorial
Aktuell
- Lebensbereichernd: Das «Weltwoche»-Anlage-Spezial - Reich oder arm? Sie haben die Wahl. Alles über Finanzanlagen, Immobilien und Bankiers der Zukunft.
- Kommentar: Der Streithahn kräht * - Eine Demokratie, die alle Nachbarn gegen sich aufbringt, macht etwas falsch: Japans ungeklärtes Selbstverständnis ist brandgefährlich für die ganze Region.
- Manifestation: Gaudi mit Caudillo * - Am 1. Mai ruht in Zürich nicht nur die Arbeit, sondern auch der Verstand.
- Online: Meine Güte - Eitelkeit wird immer bestraft. Im Internet sofort. Man weiss es – und tappt in die Falle.
- Findling: Golf and the City * - Augusta: Golf und James Brown von Sex Machine
- Familienpolitik: Wirtschaft, die * - Kind und Karriere vertragen sich noch immer schlecht, und dies macht es nicht besser: Mit den einkommensabhängigen Krippentarifen, wie sie in der Schweiz üblich sind, vertreibt der Staat die Frauen aus der Berufswelt.
- Judas: Vollstrecker der göttlichen Vorsehung * - Ohne Verräter hätte Jesus als Rentner in Galiläa Holzkreuze geschnitzt. Und die ganze Christenheit wäre nicht, was sie ist.
- USA: Es grünt in allen Farben * - Christen werden als Birkenstockträger wiedergeboren, Firmen investieren in den Umweltschutz, Politiker denken an übermorgen: Amerikas ökologische Revolution.
- Wirtschaft: Hinderniskauf * - Staatliche Energie- und Verkehrsfirmen sind begehrt, aber selten zu haben. Das dürfte sich ändern, denn lange werden die europäischen Regierungen kaum mehr widerstehen.
- Tatort: Vitales Interesse * - Der Kunsthistoriker und das Tabuthema
- Botanik: Frei ab 18 * - Mit dem Rauchen von Cannabis ist es wie mit der Pflege des Saatguts: Bloss nicht übertreiben! Weitere leicht merkbare Tipps gibt ein Experte im Gespräch mit Simon Brunner.
- Völkerrecht: Der ganz kalte Krieg * - Schwer zu sagen, welchem Land die Bodenschätze der Arktis gehören. Und wenn das Eis geschmolzen ist, wird’s noch schwieriger.
- Mörgeli: Zahltag * - Bundesrat Schmid und sein Schadensinspektor
- Bodenmann: Luftnummer * - Warum die Schweiz keine Windkraftwerke hat
- Medien: Eile mit Zeile * - Nennen wir sie Ovomaltine-Journalisten: jene Schreiber, die es zwar nicht besser können, aber länger. Bloss haben es die Leser lieber, wenn die Welt schnell auf den Punkt gebracht wird.
- Mailbox: Lieber Kurt Illi * - Kurt Illi, Luzerner Tourismusdirektor
- Namen: Namen * - Pina Bausch, Herwig van Staa, Mehmet Scholl, Suzanne und David Saperstein, Queen Elizabeth, Gordon Smith, Neil Young und Thurbo
- Nachruf: Telê Santana (1931–2006) - «Hoffnungsfaden» des Fussballs
- Darf man das? Leser fragen: Leser fragen, die Weltwoche antwortet. - Darf man mit einem Body-Mass-Index von 29 (normal wären 23) genüsslich ein Riesen-Cordon-bleu mit Pommes frites verschlingen, dazu ein Weissbier trinken, wenn sich der Rest der Tafel mit einem Fitnessteller oder dem gemischten Salat begnügt? Dominik Kamber, Neuenhof
- Salman Rushdie: «Vielleicht sind Sie weiser als ich» - Ob er je bereut habe, die «Satanischen Verse» geschrieben zu haben? Ein Fehler sei gewesen, sich dafür zu entschuldigen. Und sonst? Salman Rushdie wäre lieber Sexsymbol als Schriftsteller. Sexsymbol – ein gutes Stichwort, auch über die Liebe zu reden mit André Müller.
- Zur Person: Salman Rushdie * - Der Überlebende
- Achtung, Kinder!: Streicheleinheiten sind gestrichen - Die Zahl der verurteilten Kinderschänder ist seit Jahren konstant, die Beschuldigungen wegen sexueller Übergriffe aber nehmen zu. Deshalb wagen Lehrer kaum noch, Schülern nahe zu kommen. Und selbst Väter schrecken davor zurück, die eigene Tochter zu trösten.
- Da kommt Freud auf: Ich? * - Ohne Sigmund Freud wäre die Couch nur ein normales Möbelstück. Aber was ist schon normal? 150 Jahre nach seiner Geburt wird der Entdecker des Unbewussten wiederentdeckt oder endgültig begraben. Ja, da muss man sich doch einfach hinlegen.
- Strukturierte Produkte: Wetten, dass... - Geld verdienen, wenn Köbi Kuhns Team gut spielt? Was nach Lotterie klingt, ist ein neues Anlageprodukt, das Gewinn auch bei Verlust machen soll. Wie möglich ist das?
- Richtig anlegen: Sich richtig mit Geld anlegen * - Die goldene Investitionsregel wird gern vergessen: Auf Dauer hilft nur Ausdauer. Und wer dann noch weiss, wo sie am meisten bringt – Haus? Kunst? Öl? Aktien? –, hat schon mal mehr zum Leben. Noch mehr? Tipps, um nicht wie ein Anfänger zu enden.
- Wortreich: Von Menschen und Mäusen - Ob griechischer Reeder oder Pedaloverleiher: Die Sprache des Geldes versteht jeder.
- Die Jungen kommen: Das neue Who is who des Geldes * - Beim Backgammon haben sie das Risiko kennen gelernt, die Arbeit bei nächtlichen Einsätzen an der Wall Street, und die Sattheit ihrer Vorgänger ersetzen sie durch Frische: Wie die neuen Bankiers den Finanzplatz Schweiz aufmischen, lässt hoffen.
- Immobilien: «Ich sehe einen Trend» * - Neues wird in der Schweiz kaum mehr gebaut. Trotzdem müssen Anleger nicht in Grund und Boden versinken, sagt Intershop-CEO Christoph Caviezel.
- Interview: «Wahrscheinlich werden Sie älter, als Sie denken. Also müssen Sie sparen» * - Konrad Hummler ist ein Privatbankier, wie er so gar nicht im Buche steht: Dem Quer- und also Quälgeist geht Klarheit vor Diplomatie. Und da der 53-Jährige gut ist, kann er sich auch Ächtung leisten.
- Zur Person: Konrad Hummler * - Konrad Hummler, 53, ist Teilhaber der St. Galler Privatbank Wegelin
- Auftakt: Kulturgut * - Anuschka Roshani, Cindy Lauper, Kaavya Viswanathan, W und Tinu Heiniger
- Auftakt: Nach ihr die Sinnflut * - Julia Roberts steht am Broadway im Regen. Und wie im Leben, so ist es auf der Bühne: Man ist froh, wenn der Schauer vorbei ist.
- Auftakt: Applaus * - Hörbuch: Gerhard Polt/Eckhard Henscheid: Geht in Ordnung – ja mei; CD: Blumfeld: Verbotene Früchte; Theater: Kabale und Liebe; DVD: Gérard Depardieu Edition Nr. 1 und 2
- Fernsehkritik der reinen Vernunft: Die im Dunkeln sieht man nicht * - Prix Walo 2005 vom 23. April
- Schweizer Malerei: Tröstlich anzusehen - Albert Anker für einen Idylliker zu halten, ihn als Schönfärber abzutun, ist falsch. Ein Versuch über einen der grössten Realisten der Schweizer Kunst.
- Bestseller: Belletristik
- Bestseller: Sachbücher
- Bestseller: Kinder- und Jugendbücher
- Film: Richtig ist nicht richtig gut * - Engagement, Interesse, Psychologie: Michael Winterbottoms «The Road to Guantanamo» fehlt alles, was es braucht, um diesem Thema gerecht zu werden.
- Film: Missbrauch * - «La bestia nel cuore» von Cristina Comencini
- Belletristik: Wo sich «nicht» auf «Licht» reimt * - Leben und leiden lernen beim Lesen: Matthias Zschokkes «Maurice mit Huhn» macht’s möglich.
- Literatur: Vom Poedu zur Poesie *
- Belletristik: Glanz unten * - Weniger «Scheisse» hätte dem Buch gut getan. Sei’s drum: Wie der Ostdeutsche Clemens Meyer die Wende beschreibt, davon haben nicht mal Kritiker geträumt.
- Kunst: Ecke und Homo * - Die Erben der Zürcher Konkreten mögen es verspielter als ihre Vorgänger.
- Klassik: Laute lustige Lyrik * - Tönender Treibsand, gelegentlich verfestigt: der sinfonische Prokofjew.
- Jazz: Sturmwarnung * - Viele Noten, viel Technik, viel Talent: Der Saxofonist Donny McCaslin bläst einen um.
- Pop: Kein Gramm Fett - Die Red Hot Chili Peppers rockten in Hamburg ihr neues Doppelalbum vor.
- CD-Tipp: Attwenger: Dog - Hund und Tag
- CD-Tipp: Tom Huber:Playing for the Goats * - Brust und Wald
- Journal der Gegenstände: Wissen ist Macht, und das macht mächtiger * - Was wirklich zählt auf dieser Welt, erhält man auch für Geld: zum Beispiel einen Palm, der Dateileichen zum Leben erweckt.
- Die Liste: Europameister im Zugfahren *
- Gender Studies: Wer hier nicht im Bild ist * - Extraplätze hinter der Kinoleinwand
- MvH: Der Inhalierer - Unser Kolumnist mag Viktor Giacobbo, und der engagiert ihn ab und zu – sind das gute Voraussetzungen?
- Auto: Ö * - Eine der schönsten Verbindungen zwischen Ökologie und Ölpreis ist der Rönault Cliö, pardon: Renault Clio.
- Chez moi: Mein Copilot & ich * - Restaurant «Des Balances» in Luzern
- Zu Fuss: Der Hundehund - Von Flawil nach Dietfurt
- Ich über mich: Elvis Presley * - Elvis Presley: King, Muttersöhnchen, Unsterblicher
