Die Weltwoche
Ausgabe 32/05
Blau markierte Artikel sind frei, jene mit * nur
registrierten Weltwoche-Abonnenten zugänglich
Editorial
Aktuell
- Kommentar: Die Achse der Nervösen - Im deutschen Wahlkampf fürchten die Union und die Sozialdemokraten die linke Konkurrenz so sehr, dass sie nur einen Ausweg haben – die grosse Koalition.
- Nazi-Symbole: Die Heilarmee * - Was 88 und Consdaple mit Rechtsextremen zu tun haben.
- Raumfahrt: «Im All sind wir halbe Krüppel» * - Nach dem Flug der «Discovery» sollten die Menschen endlich auf dem Boden bleiben, sagt Stanislaw Lem, der Grossmeister der Science-Fiction.
- Swissair: Schlechte Nachrichten für die Volksseele * - Die Manager der Swissair haben das Grounding verschuldet, das weiss doch jeder. Jetzt reden die Anwälte der Beklagten. Vorläufiges Urteil: Versagen ist nicht strafbar.
- Kopf der Woche: Friede Springer, Dame und Verlegerin *
- Bern-Bundeshaus: Blochers Horchposten * - Die Regierung sieht sich von den erstarkten Kantonen bedrängt. Als Gegenwehr will der SVP-Justizminister einen neuen «Informationsbeauftragten» installieren.
- Personenkontrolle: Meinungsfrei *
- Deutschland: Proletarier neuer Länder * - Die 39-jährige Sabine H. aus Brandenburg hat neun ihrer dreizehn Kinder nach der Geburt getötet und in Blumenkästen vergraben. Niemandem will etwas aufgefallen sein. Erstaunlich auch: Nach gesellschaftlichen Gründen darf nicht gesucht werden.
- Nahost: «Wir glauben an den Tod» * - Die letzte Stunde eines Selbstmordattentäters sei bei den Engeln registriert, sagt Hisbollah-Führer Naim Kassem. Die USA hingegen können nicht mit himmlischer Ruhe rechnen.
- Paradeplatz: Meine Grippe gehört mir - Will der Staat ein Gesundheitswesen, das diesen Namen verdient, muss er nur eines tun: nichts.
- Konkret: Kollege Leuenberger *
- Bildlegende: Bildsturm * - Sat 1: Geschäftsführer Roger Schawinski. Die Welt: Chefredaktor Roger Köppel. Zwei erfolgreiche Schweizer Springer in fremden Landen und Diensten.
- Medien: Wenn sich Bär und Lama gute Nacht sagen * - Welche Zeitungsredaktionen können das Sommerloch am besten mit eigenen Ideen füllen? Auf diese Frage gibt es leider keine gute Antwort.
- Mailbox: Lieber Samuel Schmid *
- Namen: Muammar Gaddafi, Otto Graf Lambsdorff, Rebiya Kadir, Jimi Hendrix, Amanda Griffiths
- Im Auge: Hexle fährt Porsche *
- Nachruf I: Ibrahim Ferrer (1927–2005) *
- Nachruf II: Robin Cook (1946–2005Robin Cook (1946–2005) *
- Direktübertragung: So Gott will *
- Sport: Für die Ewigkeit *
- Darf man das?: Darf man das? * - Darf man sich als verliebtes Paar im Restaurant über den Tisch küssen? Patrick Harter
Interview
- Peter Singer: «Jede Religion ist die falsche Religion» * - Es muss furchtbar anstrengend sein, sich stets im Recht zu fühlen. Peter Singer, Ethiker in Princeton, hält’s aus. Und solange ihn niemand davon überzeugen kann, dass man schwerbehinderte Kinder nicht töten darf, bleibt er dabei.
- Zur Person: Der Kompromisslose *
- Porträt: Kennen Sie Angelina Jolie? - Jeder, der in den letzten paar Jahren an einem Kiosk vorbeigekommen ist, wird die Frage etwa so beantworten: Sie ist schön, reich, klug, Oscarpreisträgerin, Mutter – und eventuell legt sie gerade einen Pitt-Stopp ein. Doch wie sieht die Frau hinter den Schlagzeilen aus?
- Lokomotivführer: Kein Licht am Ende des Tunnels - Ausgerechnet in der Eisenbahnergemeinde Erstfeld träumen Jugendliche nicht mehr davon,
Lokomotivführer zu werden – mehr und mehr Deutsche rollen von hier aus billiger durchs Land. Und wenn erst die Neat da ist, wird das Erwachen böse wie nie. - Turkmenistan: Der graueste Flecken auf Erden * - Verglichen mit Turkmenistan ist Nordkorea heiter. Der Herrscher dieser gewesenen Sowjetrepublik benimmt sich wie ein kindischer Gott, der sogar die Monatsnamen ändert. Zum ersten Mal seit vierzehn Jahren liess er nun einen westlichen Journalisten in sein Reich.
- Ecstasy: Die Pille danach * - Wissenschaftler warnten, dass bereits geringe Mengen Ecstasy Parkinson verursachen. Nun haben sie herausgefunden: Der Stoff frisst nicht nur Löcher ins Hirn, sondern auch Ängste auf. Gut dosiert kann die Partydroge Vergewaltigungsopfer oder Kriegsheimkehrer von ihren Traumata befreien.
- Marcel Reich-Ranicki: «Sind Sie fertig? Ich habe zu arbeiten» - Marcel Reich-Ranicki wird Literaturpapst genannt – das ist dumm. Denn ein Papst interessiert sich nicht für Erotik und seine Sprache ist selten saftig. Besser also: MRR ist ein 85-jähriger Popstar, der sein Publikum mit Buchkritiken sehr unterhält. Ein Gespräch mit Furcht im Nacken.
- Apple-CEO: Ein big Mac fürs Leben - Das Schicksal würfelte nicht gut für Steve Jobs. Wie der Apple-Mann dennoch reich und gesund wurde, erzählte er jetzt Studenten.
- Das Wort zum Donnerstag: Sterben daheim *
- Gender Studies: Freierpass *
- Uhu: Orale Geschichte *
- Forschungsstand: Chaos im Rechner *
- Tatort: Klau, schau, wem *
- Krieg und Frieden: Waffenruhe *
- TV-Kritik: Der Mund, Quelle von vielem *
- Cyberspace: DD, wie dolle Dinger - Die durchschnittliche Videospielheldin hat überdurchschnittlich grosse Brüste. Schön für den Spieler, der sie steuert: Sein Gegner vergisst vor lauter Staunen die Deckung.
- Film: Der Würgeengel * - Geld für die Mafia, Fellatio fürs Volk: «Inside Deep Throat», die Dokumentation über den phänomenalen Siebziger-Jahre-Porno, hat ihre Reize. Doch da war mehr drin.
- Film: Etwas überzuckert *
- Sachbuch: Habemus filios - Heilige Väter liessen sich von Frauen nicht nur beraten, sondern auch Kinder schenken. Autor Alois Uhl klärt auf.
- Apropos: Apropos Ludwig Hasler *
- Bestseller: Bestseller *
- Kunst: Glanz anders * - In der Sommerausstellung von Luzern endet die Suche nach der verlorenen Schönheit.
- Klassik: Ein starkes Stück * - Carlos Gomes hämmerte ungerührt drauflos. So schlug er gar den frühen Verdi.
- Jazz: Weg in die Stille *
- Pop: Merci für den Rock * - Vierzig Jahre war Trauerspiel. Jetzt aber: Die Franzosen fassen Gitarre und Bass richtig an.
- Poptipps: Hard-Fi, Kid 606, Heather Nova *
- Kaufzwang: Der Kopfstand - Was macht ein Star-Interviewer, wenn er keinen Star kriegt? Ein Interview mit Adolf Ogi.
- Luftmatratze: Treib gut * - Der Sommer gibt zu denken, denkt unser Kolumnist (nicht im Bild) auf seiner aufgeblasenen Plastikmatte – und das ist erst der Anfang.
- Zu Tisch: Vom Gemüse allein *
- Zu Fuss: Auf ein Wort
- Am Anfang: Katia Mann und Thomas Mann * - Da konnte er noch so laut klopfen – sie liess den Alltag nicht in sein Arbeitszimmer rein. Ihr Mann hingegen musste nur leise an die Schlafzimmertür pochen – und sofort liess sie ihn raus. Über die Früchte ihrer Liebe wird heute noch gesprochen, ganz gross am kommenden Samstag. Zum Glück ein 13.
