Die Weltwoche
Ausgabe 40/04
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Aktuell
- Intern: Editorial
- Kommentar: Was tun mit Amir? - Die Schweiz bleibt ein Einwanderungsland. Damit die Bürger dies akzeptieren, muss der Sozialstaat zurückgefahren werden.
- Politikberatung: Wundertäter und Täter * - Er war weitsichtig und standhaft, ja. Aber auch brutal und machtversessen. Ein Plädoyer wider die Unsitte, sich Winston Churchill zum Vorbild zu nehmen.
- «Traumjob»: Der Verhüllungs-Journalist * - Bei seiner TV-Sendung «Traumjob» spielt Jürg Marquard mit der Angst vor dem Scheitern. Ein Gefühl, das er selber kaum kennt.
- Kopf der Woche: Gerhard Schröder, Kunstkanzler *
- Interview: «Muslim-Inserat stimmte absolut nicht» - Es sei nicht das primäre Ziel der FDP, wichtige Abstimmungen zu gewinnen, sagt ihr Präsident Rolf Schweiger. Was will seine Partei dann?
- Rückblick: Gebremster Wille zur Anpassung * - Wie kaum ein anderer beeinflusste ein 21-Jähriger die Abstimmung über die erleichterte Einbürgerung: Amir B., bekannt als «Raser», gab der grössten Problemgruppe der Schweiz ein Gesicht. Wie kann das Zusammenleben nun entkrampft werden?
- Prêt-à-porter: Einsame Insel * - Die London Fashion Week zeigt Sachen für die Übermutigen. Es sollten mehr den Schritt wagen.
- Medien: Paragrafen und Artikel * - Juristen und Journalisten arbeiten eng zusammen. Mit unterschiedlichen Mitteln verfolgen sie ein Ziel.
- Politischer Schundroman: Volle Integration *
- Konkret: Alles gute Freunde *
- Bern-Bundeshaus: Bemerkenswerte Spielchen * - Die Bundespolitiker können das doppelte Nein zu den Einbürgerungsvorlagen nicht akzeptieren. Ihre Kritik an Blocher ist lächerlich. Das Thema sind die Gegensätze im Volk.
- Zürich-Paradeplatz: Offene Schleusen als letzte Rettung - Der Aufschwung ist da, doch die Arbeitslosigkeit sinkt weiter. Warum? Weil die Wirtschaft zu langsam wächst. Da hilft nur eins: Die Nationalbank muss ihren expansiven Kurs halten.
- Bildlegende: Der fröhliche Verlierer
- Mailbox: Lieber Jürg Marquard *
- Namen: Pierre Brice, Roger Schawinski, Giancarlo Gentilini, ... *
- Im Auge: Moneymaker trifft Gamble *
- Nachruf I: Russ Meyer *
- Nachruf II: Françoise Sagan *
- Direktübertragung:: «Ich will nicht sterben» *
- Sport: Der gehasste Held *
- Darf man das: Per E-Mail kondolieren *
Interview
- Zeruya Shalev: «Kennen Sie denn gesunde Menschen?» - Und dann erwischte es sie doch: In einem vorbeifahrenden Bus explodierte eine Bombe. Seitdem hat die Israelin Zeruya Shalev noch mehr Angst. Dennoch: Auch in ihrem dritten Roman kommt der Terror kaum vor. Realitätsflucht sei das nicht. Sondern?
- Zeruya Shalev: Das Leben als Kriegsschauplatz *
- Essay: Der Schein als Schein - Für Afrikaner ist die Weltsicht der Weissen eine unzulässige Simplifizierung. Entsprechend gross ist ihre Skepsis gegenüber Geld. Was eigentlich sehr verständlich ist.
- Weltpolitik: Sankt Annan - Edel, aufrichtig und unbestechlich – Uno-Generalsekretär Kofi Annan gilt als moralisches Gewissen der Welt. Doch seine Laufbahn säumen Skandale und Fehleinschätzungen, die kaum jemand zur Kenntnis nimmt. Warum perlt jede Kritik an ihm ab?
- «Öl für Paläste»: Vereinte Bastionen * - Kofi Annans Amtszeit wird von einem Skandal überschattet Der Generalsekretär schweigt wie ein Lamm.
- Bildung: Stunde der Verlierer - Diese Ganztagsbetreuung! Diese Kosten! Von Pisa gar nicht zu reden. Bleibt die Volksschule so, wie sie ist, wird sie bald nur noch von Ausländern und Unterprivilegierten besucht. Die Mittelschicht lernt private Einrichtungen schätzen.
- Fussball: Johans Passion * - Sein Weg vom FC Flamatt zum holländischen Meister PSV Eindhoven ist zu vergleichen mit einem fantastisch getimten Steilpass. Nun trainiert sich Johan Vonlanthen durch den ersten Durchhänger. Beobachtung des grössten Schweizer Stürmertalents.
- Wissenschaft: Der alte Mann und die Mär * - Es steht schlecht um den Homo oeconomicus, er hat ja auch schon 200 Jahre auf dem Buckel. Und nun entziehen ihm auch seine Väter, die Wirtschaftswissenschaftler, ihre Liebe.
- Gary S. Becker: «Wir wären blöd, es anderen zu überlassen» * - Der Nobelpreisträger Gary S. Becker möchte das ganze Leben mit ökonomischer Theorie erklären, inklusive Liebe und Tod.
- Gloria Trevi: Drei Angeklagte und ein Baby * - Sie war die Popsängerin Mexikos und auf dem Weg, ihre Show-Karriere mit dem Amt der Staatspräsidentin zu krönen. Doch dann landete Gloria Trevi in einem brasilianischen Gefängnis – und wurde dort auf rätselhafte Art schwanger. Das Märchen mutierte zum Schundroman. Ende offen.
- Geschichte: Der erste Übermensch * - Mit 20 Jahren bestieg er den makedonischen Thron, noch vor seinem dreissigsten Geburtstag eroberte er ein Weltreich. Und starb mit 32. Alexander der Grosse mordete Völker – und wird bis heute verehrt von der Kirche, von Schwulen und Managern. Im November fällt er in Schweizer Kinos ein.
- Gender Studies: Liebesbeweise
- Krieg und Frieden: Bäuerliche Utopie *
- Expeditionen: Die Klippenassel *
- Forschungsstand: Frauenversteher *
- Heimatkunde: Heimatkunde. *
- Nachts um eins am Telefon: Die Republik der Schlaflosen *
- Bestseller: Belletristik, Sachbücher und Reklamation *
- «Star Wars»: Das Überall - Eine DVD-Box mit der restaurierten Ur-Trilogie zeigt, wie George Lucas den Kinomärchen und Marketingstrategien von Hollywood neuen Schub schenkte.
- Rigoberta Menchú: Sagenhaft gut * - Die indianische Trägerin des Friedensnobelpreises inszeniert sich selbst als Mythos. So wie es die weissen Herren mögen.
- Buch: Immunität aufgehoben * - Hugo Loetschers erster Gedichtband ist eine der Überraschungen dieses Bücherherbstes: so voller Gedankenblitze und Melancholie – und ungewohnt persönlich.
- Kunst: Dunkle Gegenwart - Friedrich Christian Flick, seine Sammlung und Berlin überfordern sich gegenseitig. Dies verstellt den Blick auf die grandiose Ausstellung.
- Literaturtipps: James Stern und Studs Terkel *
- Film: Mal die Seele taumeln lassen * - Eine Frau spricht mit einem Mann. Doch diesmal fangen die Schwierigkeiten erst danach richtig an. «Confidences trop intimes» ist ein tolles Stück über Zufall und Vorsehung.
- Im Kino: Dirty Denzel *
- Fernsehkritik der reinen Vernunft: Quo vadis, Frau?
- Jazz: Handkuss? Nein danke * - Die Pianistin Geri Allen rauscht schmetternd ab durch die Mitte – in schönem Kontrast zur männlichen Begleitung.
- Pop: Und Orpheus ging zum Regenbogen - Auf seiner neuen Doppel-CD vertieft sich Nick Cave in die griechische Mythologie und beschwört das gute alte Chaos.
- Klassik: Zauderkünstler * - Der Dirigent als Komponist: Otto Klemperers Selbstzweifel.
- Architektur: Den Hof gemacht * - Das «Hyatt» in Zürich: Aussen Flimmertierchen, innen Fahrstuhlmusik aus Granit und Holz.
- Für immer: Und plötzlich diese Wärme * - Seine Frauen sterben immer irgendwie. Dennoch lässt der Blaubart von Alfred Döblin ahnen, wie es sein könnte unter – Liebenden.
- Gesprächsstoff: London, Freitag 3.9.2004, 14.00 Uhr. Konrad Reszec, 25 *
- Kaufzwang: Die Fiedel * - Vanessa-Mae ist die schönste Violinistin der Welt. Trotzdem hat sie mindestens ein Stilproblem.
- Auto: Der Brot-und-Butter-Kombi * - Man sieht es zwar, doch glaubt es kaum: Der Volvo V 50 braucht weniger Platz für noch mehr Raum.
- Zu Tisch: Das Kind ist König *
- Zu Fuss: Auf der wilden Seite
- Zahlen der Woche: Letzte Jahre *
