Die Weltwoche
Ausgabe 10/03
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Editorial
Aktuell
- Kommentar: Endstation Bund * - Die Krise ihrer Pensionskasse beweist es: Die SBB haben den Sprung in die Autonomie nicht geschafft. Mit ihrer Führungscrew bleibt die Bahn ein Haushaltsrisiko.
- Irak-Resolution: Koalition der Gekauften *
- Irak-Pop: Liebeslied für sechs Amerikaner * - Der irakische Sänger Kazem al-Sahir ist in der arabischen Welt ein Superstar. Zurzeit ist er in den USA auf Tournee und wirbt für Völkerverständigung.
- Wirtschaftskrise: Die Kunst des Überwinterns * - Wenn sie nicht ihren Job verlieren, dann die hohen Boni: Banker gehen nicht mehr zum Feiern an Partys, sondern um Kontakte zu pflegen. Die Arbeitslosigkeit trifft die meisten völlig unvorbereitet. Welche Chancen hat die Branche noch?
- Volkswirtschaft: Kann der Staat etwas tun? - Die Schweiz befindet sich in einer «Grossen Depression». Jetzt muss nur noch die richtige Therapie gefunden werden.
- Wirtschaftspolitik: Mister Wachstum * - Professor Aymo Brunetti bringt mehr Wirtschaft in die Bundespolitik. Das stört die Linke.
- Irak-Krieg: «Eine unerträgliche Heuchelei» - Der deutsche Liedermacher und Altlinke Wolf Biermann befürwortet einen Militärschlag gegen Saddams Regime. Damit verärgert er seine Landsleute und verwirrt seine Anhänger.
- Wolf Biermann: «Drachentöter wider Willen»
- Badgad-Tagebuch: Folgt bald der letzte Akt? - Wie die Iraker auf die Zerstörung der Raketen reagieren und warum sie ihre Banknoten in Kübeln herumtragen.
- Bern-Bundeshaus: Achtung, Überdosis * - Wollen finanzstarke Politiker und Unternehmer eine Botschaft vermitteln, kaufen sie sich eine
Inserateseite und schreiben sie voll. Geht die Rechnung auf? - Zürich-Paradeplatz: Ein Klassiker gerät ins Dümpeln * - Die Möbelfirma USM-Haller verzeichnet happige Umsatzeinbussen. Der Sponsor des erfolgreichen Alinghi-Teams steckt in einer andauernden Auftragsflaute.
- Bildlegende: Kein Eierkocher *
- Mailbox: Lieber Marc Furrer *
- Namen: Linda Jones, Michail Fradkow, Oliver Kahn, Marko jr., Ingrid Betancourt, Ruth Metzler
- Im Auge: Professor Erbsenzähler *
- Nachruf I: Horst Buchholz (1933–2003) *
- Nachruf II: Jost Krippendorf (1938–2003)
- Fragen an: «Ich werde für meine Frau Brennnesselsuppe kochen»
- Sport: Diktator mit Gewerkschaftsflair *
- Neue Heimat USA: «Die Iraker sind doch allen egal» * - Tausende sind vor Saddam Hussein aus dem Irak in die USA geflohen. Wie geht es ihnen in dem Land, das nun gegen ihre alte Heimat Krieg führen will? Was halten sie von den Plänen Präsident Bushs?
- Swissair-Fiasko: Diktatur des Grössenwahns * - Manager im Kaufrausch, eine aberwitzige Strategie, ein vor sich hin dösender Verwaltungsrat –
das Swissair-Fiasko zeigt vor allem eines: wie man es nicht machen darf. Protokoll eines Crash-Kurses. - Swiss: Der fliegende Zombie * - Die klinisch tote Swissair wurde als Swiss künstlich am Leben erhalten. Ihr Untergang ist programmiert.
- Arthur Cohn: Der Pulswärmer von Hollywood - Der Schweizer Filmproduzent Arthur Cohn hat sechs Oscars gewonnen. Mehr als jeder andere
in der Filmgeschichte. Ein Mittagessen mit dem vielleicht genialsten Networker zwischen Basel
und Hollywood. - Ultraluxusgefährte: Schneller, breiter, schwerer, teurer * - Immer mehr Autohersteller produzieren ultraluxuriöse Modelle. Die Glamour-Monster kosten so viel wie ein Haus. Und allein ihr Benzinverbrauch wäre ein Grund für die Eroberung der irakischen Ölfelder.
- Alois Gratwohl: Doktor Machbar - Alois Gratwohl ist der einzige Schweizer Wissenschaftler, der sich offensiv für das therapeutische Klonen einsetzt. Porträt eines medizinischen Überzeugungstäters.
- Embryonenforschungsgesetz: Dollys Schatten * - Die Forschung an Embryonen steht im Ständerat zur Debatte.
- Freizeit-Prostituierte: «Die Männer riechen das» - Sie kommen aus gutem Haus. Sie studieren an der Universität Zürich. Und in der Freizeit arbeiten sie als Huren. Warum machen sie das? Drei Begegnungen.
- Essay: Ein fürchterlicher Mensch * - Vor 50 Jahren starb Josef Wissarionowitsch Dschugaschwili – genannt Stalin. Er war einsam, brutal, verschlagen – und erfolgreich. Warum?
- Tatort: Nach dem Desaster die Demut *
- Business-Class: Gedankenaustausch *
- Support America: Das Land füllt die Kühlschränke und getraut sich nicht in die Ferien. Hello Supermacht.
- Expeditionen: Die innere Uhr *
- Landleben: Stellung beziehen *
- Belletristik: Antike Helden und moderne Tyrannen *
- Pop: Noble Zurückhaltung und etwas Chili * - Sie ist 23 und hat fünf Grammys gewonnen. Norah Jones’ Musik weckt das Gefühl, wie wenn man eine Bar betritt und sich sofort wohlfühlt.
- Belletristik: Nur zwei Tote * - Ihr zerbrechliches Aussehen ist Legende, und ihre blutigen Epen sind es ebenso: Besuch bei Joyce Carol Oates, der grossen amerikanischen Schriftstellerin.
- Belletristik: Hoppe, hoppe, Ritter * - Die junge deutsche Autorin Felicitas Hoppe schickt komische Helden auf Reisen – mit Diktiergerät, Lupe, Kamera und Gewehr.
- Film: Migräne im Weltall - Seit 1972 fungiert Andrej Tarkowskijs «Solaris» als eine Art Heiligtum der gehobenen Filmkritik. Nun hat sich Hollywoods Wunderknabe Steven Soderbergh an die Neuverfilmung gewagt.
- Pop: Lasst die blaue Stunde kommen - Die internationale Musikszene ist verliebt – in die Turin Brakes. Denn das nette Duo aus England durchbricht die Schallmauer des Pop ausnahmsweise leise.
- Poptipps: Ein bisschen Selbstmord *
- Jazz: Technisch perfekt für die Tanzdiele * - Nach seinen Welthits mit dem Buena Vista Social Club träumt Ry Cooder einen neuen Traum: den vom kubanischen Pop.
- Klassik: Schreie in der Oper * - Mit cholerischen Anfällen erarbeitete er sich Götterstatus. Eine rare Probeaufnahme holt Maestro Arturo Toscanini aufs menschliche Mass zurück.
- Kunst: Der Hinterhältige - René Magrittes Bilder zieren Millionen von Wohnzimmern. Warum man ihn trotzdem nicht belächeln sollte, zeigt eine Retrospektive in Paris.
- Auto: Der koreanische Beau * - Das Hyundai Coupé schätzen vor allem Frauen – wegen seines ansprechenden Äusseren und seines kräftigen Motors.
- Kaufzwang: Mit Spike Lee im Männerwohnheim * - Der erfolgreichste schwarze Regisseur Amerikas mag Turnschuh-Klassiker und Jugendbücher. Auf Fragen zu seinen Filmen reagiert er ungemütlich.
- Tagebuch: Jana Caniga * - Küchenabfall sortieren, Münz zählen in der Früh und Gäste, die uns die Hölle heiss machen – ich gebe es zu: Ich bin erschlagen.
